Das Doena Journal | Tagebuch eines TV-Junkies

TAG | Burn Notice


English Version | KW 01-02 | KW 04

Human Target 1×01 Pilot
Die Pilotfolge sah definitiv interessant aus. Die Action war gut austariert oberhalb von realistisch aber unterhalb von unrealistisch. Es sieht so aus, als ob es quasi Stirb Langsam oder Lethal Weapon im Serienformat werden könnte und ich werde definitiv mehr Folgen davon gucken.
“You wore a vest? Where’s my vest?” – “I’m your vest.”

24 8×01 – 8×04 4:00 p.m. – 8:00 p.m.
Verdammt. Ich hätte es besser wissen sollen. Ich hatte mich entschieden, die Staffel am Stück zu gucken, wenn sie vorbei ist. Aber ich musste ja unbedingt mal einen Blick rein werfen und wurde prompt wieder rein gezogen…
Ich liebe Jacks neue “Sind wir hier fertig? Kann ich jetzt nach Hause?”-Attitüde. Aber natürlich sind wir nicht fertig und Jack kann nicht nach Hause.
Als ich gelesen habe, dass Freddie Prince jr. (Wing Commander, Scooby-Doo) – Er hat meine Buffy geheiratet, verdammt!!! – die Rolle als führender CTU Field Officer übernehmen würde, war ich etwas besorgt. Aber er ist älter geworden und sieht jetzt so aus, als ob man ihm die Rolle abnehmen könnte.
Natürlich gibt es wieder die typischen 24-Plots, wie den inkompetenten CTU-Chef, das CTU-Mitglied, welches private Probleme hat und ich frage mich jetzt schon, wer der Maulwurf ist – aber das ist OK, es ist ja immerhin 24.
Was ich auch mag, ist, das – abgesehen von den 24-Veteranen, die in dieser Staffel zurückgekehrt sind – sich diese Folgen wie ein riesiges Schultreffen anfühlen: Der zuvor erwähnte Freddie Prince jr., Katee Sackhoff (Starbuck in Battlestar Galactica) – sieht großartig aus btw -, Paul Wesley (Stefan in The Vampire Diaries), Cliff Simon (Ba’al in Stargate SG-1), David Anders (Takezo Kensei / Adam Monroe in Heroes, Julian Sark in Alias), Jürgen Prochnow (Dune, Das Boot) und nach den CTU-Akten zu urteilen wird auch Callum Keith Rennie (Ray in Ein Mountie in Chicago, Leoben in Battlestar Galactica) bald auftauchen. :)

Life Unexpected 1×01 Pilot
Auf diese Serie wurde ich mindestens zweimal aufmerksam gemacht. Zum zweiten Mal vor ein paar Tagen, als Blogs die Pilotepisode beurteilt haben. Aber ich habe Teile dieser Folge schon vorher gesehen – höchstwahrscheinlich in einem Trailer vor ein paar Monaten. Und auch wenn ich die Serie seitdem wieder vergessen hatte, so erinnere ich mich doch, dass ich ihr damals eine Chance geben wollte.
Mir gefiel der Pilot richtig gut. Die Charaktere sind glaubwürdig und bodenständig. Auch wenn die Serie auf The CW läuft, so ist es doch kein Beverly Hills 90210 oder Gossip Girl; sie ist anders. Wie bei jeder Serie hängt es jetzt davon ab, welche Geschichten sie jetzt erzählen werden und wie sich das Dreieck+Anhänge jetzt entwickeln wird.

Spartacus: Blood and Sand 1×01 / 1×02 The Red Serpent / Sacramentum Gladiatorum
Haufenweise Nacktheit (männlich und weiblich). Noch mehr Blut. Am besten stellt man einem Eimer unter den Fernseher, falls es doch mal aus dem Bild heraus schwappt. Die Optik tendiert mehr in Richtung von 300 als in Richtung Gladiator, insbesondere, wenn Blut fließt. Das Problem ist die Geschichte. Die ersten beiden Folgen zeigen, wie Spartacus zum Gladiator wurde, aber es gibt dem Zuschauer keinen Hinweis, worum es in der ganzen Serie gehen wird. Und das ist der Grund, warum ich noch nicht überzeugt bin. Um mal Buffys Spike zu zitieren: “I love a good slaughter as much as the next bloke.”, aber ich brauche zwischendurch trotzdem eine echte Geschichte.
Die Zeit wird es zeigen … aber wenigstens bekommt man jetzt die Chance, die man bei Xena nie hatte: Lucy Lawless nackig zu sehen. ;)

Chuck 3×04 Chuck vs Operation Awesome
Das einzige Mal, wo ich Brandon Routh bisher gesehen habe, war in Superman Returns, aber an diesen Charakter hat er mich hier überhaupt nicht erinnert. Ich mag ihn als Ergänzung zum Team, weil er sie etwas durchmischen könnte.
Ich weiß nicht, ob es nur meine Einbildung ist, weil sie es so angekündigt haben, aber die Serie fühlt sich tatsächlich etwas weniger lustig und ein bisschen ernster ist. Versteht mich nicht falsch, es ist immer noch eine Action-Comedy und es gibt immer noch genug Humor. Aber der generelle Tenor während der Spy-Action scheint seit dem letzten Jahr etwas dunkler geworden zu sein – mir gefällt’s.

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Kategorien: TV-Saison 2009/2010 Tagebuch
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English Version

Da jeder anscheinend bei Null statt bei Eins zu zählen anfängt, ist nun die erste Dekade dieses Jahrhunderts und Jahrtausends schon wieder vorbei. Also ist es an der Zeit, die letzten zehn Jahre Revue passieren zu lassen und einen Blick auf die Serien zu werfen, die sie uns gegeben haben.

Lasst mich mein Resümee am Anfang geben: Von den vier Jahrzehnten, von denen ich Serien kenne (70er – 00er) war dies ohne Frage das beste Jahrzehnt für uns Serienjunkies. Wenn ihr mein Review gelesen habt, könntet ihr am Ende sagen “Hey, was ist denn mit <Liebling hier einfügen>?” (z.B. The Sopranos, Dexter, The Wire, Six Feet Under, …), aber das ist gerade mein Punkt. Diese Dekade hat uns so viele herausragende Serien gegeben, dass es faktisch unmöglich war, sie alle zu gucken. Außerdem hat ein jeder eine andere Auswahl von Lieblingsgenres, aber ich würde sagen, dass jedes Genre in den letzten Jahren seinen fairen Anteil an ausgezeichneten Serien abbekommen hat.

Aber seien wir auch ehrlich: Es gibt kaum eine Serie (wenn es überhaupt eine gibt), die die Qualität während der gesamten Laufzeit aufrechterhalten konnte. Manche hatten zwischendurch ein schlechtes Jahr, manche sind am Ende abgefallen. Aber sogar in diesen “schlechten Jahren” hatten sie mehr qualitative Folgen als ganze Serien aus früheren Jahrzehnten. Also haben alle Serien, die ich nennen werde, natürlich Aspekte, die man kritisieren kann und ich lade euch herzlich dazu ein, es zu tun.

Für mich ist das herausstechenste Merkmal der Serien des letzten Jahrzehnts, dass diese Serien in den meisten Fällen mehr von der “Reise” der Charaktere berichten, als von den tatsächlichen Ereignissen. Es ist nicht der Charakter, der die Ereignisse beleuchtet, sondern es sind die Ereignisse, die den Charakter und seine Entwicklung beleuchten. Ich muss sagen, dass Serien (hiermit klammere ich Comedy-Serien aus, die mit Stereo- und Archetypen arbeiten), die keine wirkliche Charakterentwicklung vorweisen können, mich fast gar nicht interessieren. Aber wenn die Charakterentwicklung interessant ist, dann gucke ich sogar mal Serien, wo mich das Genre üblicherweise überhaupt nicht reizt.

Wenn die Charakterentwicklung interessant genug ist, kann ich sogar die Tatsache ignorieren, dass meine zweite Lieblingscharakteristikum fehlt: Ein echter Story-Arc. Die erste Serie in meinem TV-Universum, die einen richtigen Story-Arc hatte, war Babylon 5. Später machte Star Trek: DS9 das Gleiche, wenn auch nicht in dieser Qualität und Komplexität. Aber diese Serien waren zwei der seltenen Ausnahmen in den 90ern (eine weitere berühmte Ausnahme wäre Twin Peaks, aber das habe ich nie geschaut). Es schien, als ob die Zuschauer weder an sich entwickelnden Charakteren noch an Story-Arcs interessiert wären.

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Kategorien: Gedankensturm, Kurz-Review
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Dieser Beitrag ist als Antwort auf dieses Posting im Spiegel Online Forum entstanden. Das Original befindet sich hier und hier.

Ich hab ja nichts gegen Synchros, aber nicht, wenn sie die Serie kaputt machen.

Ich hab Friends zum Beispiel nie geguckt, weil ich den Ross immer absolut unsympathisch fand, bis ich dann mal seine Orginalstimme gehört habe. Daraufhin hab ich die ganze Serie (10 Staffeln) in 14 Tagen geguckt.

Bei The Big Bang Theory fehlt dem deutschen Sprecher von Sheldon diese überhebliche Arroganz in der Stimme, die so viel von dem Charakter ausmacht.

Der Hauptdarsteller von Burn Notice hat eine sehr charismatische Stimme, insbesondere, wenn er seine Off-Texte erzählt. Der deutsche Sprecher leiert nur müde seinen Text runter.

Außerdem hört man der deutschen Tonspur immer an, dass sie geräuschlos aufgenommen wurde. Im Original geht auch schon mal ein Wort verschütt, weil es aus Eimern gießt oder weil rundherum gerade die Welt explodiert. Dann ist das halt so. Aber im Deutschen ist jedes Wort so klar und deutlich, als ob der Sprecher jederzeit bei mir im Wohnzimmer vor mir stünde.

Während der letzte Punkt vielleicht wirklich nur mit viel Geld zu beheben ist, um die Geräuschkulisse wieder einzuweben, so sollten sich doch Sprecher finden lassen, die den Charakter der Originalstimme wenigstens annähernd wiedergeben können. Manchmal scheint der Stimmauswahlprozess eher so zu laufen: “Ey, das ist ein Geek/Nerd, lass uns das mit dem Holzhammer deutlich machen, in dem wir ihm die quäkigste Steve-Urquel-Stimme geben, die wir finden können” (Beweis A: Moss aus The IT Crowd).

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Kategorien: Gedankensturm
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English Version | Teil 8

Burn Notice

Worum geht es in der Serie?
Michael Westen ist mal ein Spion gewesen, aber eines Tages wurde er “verbrannt” und in Miami abgeladen. Seitdem versucht er herauszufinden, warum er verbrannt wurde und von wem. In der Zwischenzeit hilft er Leuten, denen die normale Polizei nicht helfen kann oder will. Er hat dabei aber Hilfe: Eine schießwütige Exfreundin, die früher Banken für die IRA ausgeraubt hat; einen andere pensionierten Spion, der sich in Miami niedergelassen hat und seine “Damen” glücklich macht; und seine Mutter!

“Kaltgestellt”
Michael Westen war gerade dabei, einen Deal mit einem örtlichen Crime Lord abzuschließen, um ein bestimmtes Stück Land in Afrika zu beschützen, aber als er versucht, das Geld überweisen zu lassen, wird er davon informiert, dass der Deal geplatzt ist und er verbrannt wurde. Obowhl sie ihn übel zusammen schlagen, schafft er es, zu entkommen. Als er das nächste Mal wieder zu vollem Bewusstsein kommt, ist er in Miami und sein Notfallkontakt (seine Exfreundin) Fiona sitzt an seinem Bett. Er versucht herauszufinden, warum er verbrannt wurde und wie seine Mutter es geschafft hat, zu erfahren, dass er in der Stadt ist. Da seine Kreditkarten nicht mehr funktionieren, nimmt er einen kleinen Job an, um herauszufinden, wer eine Anzahl von Gemälden aus dem Haus eines reichen Mannes gestohlen hat.

Meine Meinung
Am Anfang war es nur OK, aber es wurde mit jeder Folge besser, insbesondere wenn der “Burn Notice”-Arc seine Wirkung entfaltet. Die Charaktere sind alle großartig, insbesondere, wenn Michaels Mutter Madeline immer mehr in Michaels Fälle verwickelt wird und er mit ihr und Fi zur gleichen Zeit fertig werden muss. :D Die Serie ist sehr humorvoll, ist aber dennoch eine Action-Serie, in der ständig Leute sterben – in der Regel aber nicht durch die Hand der Guten: Michael ist ein Meister-”Schachspieler”, der es üblicherweise schafft, dass sich die Bösen gegenseitig umbringen und damit das Problem erledigen.

So, das war’s mal wieder, keine Pilotfilme mehr in der Pipeline…

Kategorien: DVD / Blu-ray, DVD Marathon, Pilot Marathon
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Aug/09

10

Burn Notice


So, hab jetzt die erste Staffel Burn Notice zu Ende geguckt.

Michael Weston ist ein weiterer Samariter in einer Reihe, in der vor ihm Michael Knight, Stingray, MacGyver, das A-Team und andere standen. Er sitzt in Miami fest, versucht herausfinden, warum er “verbrannt” wurde und arbeitet pro Folge an einem Fall, wo sich der Klient keine polizeiliche Hilfe erlauben oder anwaltliche Hilfe leisten kann. Also hilft Michael mit seinen eher speziellen Talenten.

Ist prinzipiell sehr guckbar und dadurch, dass es die Burn-Hintergrundgeschichte gibt, auch über mehrere Folgen am Stück.

Nichts, was man unbedingt gesehen haben muss, aber definitiv kein schlechter Zeitvertreib.

Kategorien: Kurz-Review
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Aug/09

5

Burn Notice


Burn Notice @ Wikipedia

Burn Notice @ IMDb

Michael Weston ist gerade in einem gefakten Waffendeal, als seine Geldüberweisung fehlschlägt, weil eine Burn Notice für ihn ausgestellt wurde. Das heißt, dass er “verbrannt” ist. Seine Agency löst alle Verbindungen mit ihm auf, friert seine Spesenkonten ein, macht seine Papiere ungültig und bestreitet, dass es ihn je gegeben hat. Er schafft es mit Ach und Krach und leidlich lädiert zurück nach Miami, sitzt jetzt dort aber fest. Er kann Miami aber nicht mehr verlassen, da er sonst das FBI am Hintern hat. Seine einzige Chance ist es, dort zu bleiben und den Kopf unten zu behalten.

Nun arbeitet er an kleineren Fällen und hilft mit den Methoden eines Agenten denjenigen, den die Polizei nicht helfen kann oder will. Ihm zur Seite steht ein alter Bekannter, der sich nicht um die Burn Notice schert, da er schon lange nicht mehr aktiv ist, sowie eine ehemalige IRA-Kämpferin. Ach ja, und seine Mutter wohnt auch in Florida.

Bisher habe ich erst den Pilot-Doppelteil und die erste Folge danach gesehen und obwohl es ganz witzig gemacht ist, so bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich es weiter gucken werde. Ein Mann, der seine speziellen Fähigkeiten benutzt, um den Schwachen mit etwas unkonventionellen (und illegalen) Mitteln gegen die Starken zu helfen, ist schließlich kein so ganz neues Konzept. Allerdings finde ich Jeffrey Donovan ganz charismatisch, ich kannte ihn vorher nur als Arschloch aus Hitch. Außerdem spielt einer meiner Lieblings-B-Movie-Schauspieler mit: Bruce Campbell (Tanz der Teufel, Armee der Finsternis, Hercules, Xena, Die Abenteuer des Brisco County jr., …).

Und dann hatte ich noch eine Offenbarung: Als seine zwei Kompagnons zwei Gauner reinlegen wollen, stellen sie sich als Detectives Cagney & Lacey vor und da fiel mir plötzlich auf, dass Westons Mutter irgendwie wie eine der beiden aussieht. Es war natürlich prompt Cagney, Sharon Gless.

Kategorien: Kurz-Review
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