Category: Kurz-Review

Star Trek: Discovery

Star Trek: Discovery

Inhalt: Michael Burnham ist die erste Offizierin an Bord der USS Shenzhou, auf der sie seit sieben Jahren dient. Ihr Captain ist Philippa Georgiou. Zusammen dienen sie am Rande des Föderationsgebietes, helfen Prä-Warp-Spezies unter Beachtung der ersten Direktive und untersuchen defekte Kommunikationsrelays.
Bis sie auf ein merkwürdiges Objekt stoßen, welches von den Scannern nicht erfasst werden, mit dem bloßen Auge jedoch gesehen werden kann. Eine Außenmission entlarvt das Objekt als klingonische Technologie im Föderationsraum. Bei dieser Entdeckung kommt es zu einem bedauerlichen Tod auf Seiten der Klingonen, welche diese als Vorwand nutzen wollen, einen Krieg mit der Föderation anzuzetteln.

Meine Meinung: Uff. Wo fängt man an. Am besten gleich am Anfang, denn der war schon verhunzt. Ich bin kein Geschichtenerzähler, aber ich habe genug Serien geguckt, um viele Prinzipien des Geschichtenerzählens zu erkennen und außerdem habe ich eine Weile lang viel zu viel TV Tropes gelesen.

Hier ein kurzer Einschub: Ich habe von der Entwicklung von Star Trek: Discovery nur wenig mitbekommen. Ich hatte gehört, dass die erste Offizierin der Fokuscharakter sein würde. Ich hatte ein Bild der neuen Klingonen gesehen. Und ich hatte gehört, dass Jason Isaacs der Captain sein würde. Mehr aber auch nicht.

Nach dem kurzen Klingonen-Intro (zu denen später mehr) werden wir mit Commander Burnham und Captain Georgiou vertraut gemacht. Burnham kann merkwürdigerweise die Ankunft eines Sturmes auf die Sekunde vorhersagen, mal sehen, was das wird. Aber dann kam etwas, was oft verwendet und oft sehr schlampig eingesetzt wird: Exposition.

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Polizeiruf 110: Der Kreuzworträtselfall

Polizeiruf 110: Der Kreuzworträtselfall

Regie: Thomas Jacob

Günter Naumann … Hauptmann Beck
Andreas Schmidt-Schaller … Leutnant Grawe
Werner Godemann … Major Jäger
Harry Merkel … Eberhard Aust
Wilfried Pucher … Staatsanwalt Ebert
Peter Borgelt … Hauptmann Fuchs
Torsten Ranft … Stefan Winkelmeyer
Annette Gleichmann … Katrin Schröder
Karin Düwel … Simone Herzog
Günter Junghans … Siegfried Herzog

Inhalt: Nachdem ein kleiner Junge auf dem Weg zum Kino verschwunden ist, wird eine gewaltige Suchaktion gestartet. Bekannte Homosexuelle werden vorgeladen und befragt, aber die Spur verliert sich im Winter.

Nach schweren Schneefällen wird die Leiche des Jungen doch noch entlang einer Eisenbahnlinie gefunden. Der einzige Hinweis auf den Täter ist ein ausgefülltes Kreuzworträtsel. Um ihn zu fassen, wird ein neues Preisrätsel mit einem großen Gewinn in die Zeitung gesetzt, in dem ähnliche Wörter verwendet werden. Außerdem werden massenhaft Altpapierzeitungen aus dem Wohngebiet eingesammelt, in dem der Junge verschwunden ist.

Dann – in einer Prä-Computer-Ära – werden zehntausende Kreuzworträtsel und Schriftproben analysiert, in der schwachen Hoffnung, den Mörder zu schnappen.

Meine Meinung: Historischer Hintergrund: Die Geschichte ist an einen echten Fall angelehnt, der in der DDR im Jahr 1981 tatsächlich passiert ist. Damals, als es noch zwei Deutschlands gab, lief im Westen der Tatort und die DDR-Fernsehmacher wollten ein ähnliches Konzept für ihr Fernsehen und so ward der Polizeiruf 110 geboren. Normalerweise waren auch dort die Fälle komplett erfunden, aber in diesem Fall wollten sie die Polizeibeamten ehren, die den echten Fall gelöst hatten.

Für mich persönlich ist das auch eine besondere Folge, denn viele der Szenen wurden ganz in der Nähe meines Wohnorts gefilmt und für einen kleinen Jungen war es “urst gut”, etwas im Fernsehen zu sehen und zu wissen, dass das “gleich um die Ecke” ist. Als Kind war ich unzählige Male in dem Kino, welches für die Folge benutzt wurde.

Wenn man die Folge aus heutiger Sicht betrachtet, fallen einem Dinge auf, die man wohl nur mit dem Auge eines Erwachsenen wahrnimmt. Zum Beispiel das generelle Verhalten gegenüber Homosexuellen und wie sie einbestellt wurden, bevor es überhaupt einen Mordfall gab. Die Polizei wusste genau, wer sie waren und wo sie wohnten, was heutzutage ja nur noch mit registrierten Sexualverbrechern passiert.

Insgesamt gesehen ist es ganz interessantes (N)Ostaliga-TV, wenn man die ganzen alten Autos und Telefone und all das wiedersieht. Außerdem ist es ungefiltert, in dem Sinne, dass es nicht eine fiktionale Sendung über die DDR, sondern aus der DDR ist.

Honig im Kopf

Honig im Kopf

Honig im Kopf ist keine Comedy sondern – wie man im Englischen so schön sagt – eine Dramedy, welchen ich Anfang des Jahres im Kino gesehen habe. Eigentlich hatte ich eine Komödie mit ein wenig Melancholie erwartet und auch wenn der Film teilweise sehr witzig war, so war er doch gleichzeitig einer der traurigsten Filme, die ich in einer ganzen Weile gesehen habe.

Die Handlung dreht sich um drei Generationen einer Familie, in welcher der Großvater (gespielt von Dieter Hallervorden – der nicht nur Didi ist!) an Alzheimer erkrankt ist und mehr und mehr vergisst.

Als sein Sohn (gespielt von Til Schweiger) realisiert, dass sein Vater nicht mehr allein leben kann, nimmt er ihn in seinem Haus auf, in dem er mit seiner Frau und seiner Tochter Tilda (gespielt von Tils Tochter Emma Schweiger) lebt. Aber schon bald wird klar, dass dies keine permanente Lösung sein kann.

Als Tilda merkt, dass ihr Vater ihren Opa in ein Pflegeheim geben will, “entführt” die Elfjährige an den einzigen Ort, an den Amandus noch sich noch sehr klar erinnert: Venedig. Der Ort, an dem er seine bereits verstorbene Frau kennengelernt hat.

Der Trailer ist in der Tat irreführend, da er den Film sehr viel unbeschwerter erscheinen lässt, als er tatsächlich ist. Bereite dich drauf vor, Taschentücher zu verbrauchen, wenn du ihn anschaust.

Und falls du nicht der große Fan von Til Schweiger bist: a) Seine Rolle ist nicht übermäßig groß. b) Gib dem Film eine Chance, er könnte dich überraschen.

Star-Crossed

Star-Crossed

Star-Crossed ist eine neue Sci-Fi-Serie auf The CW aber angesichts der Quoten ist es durchaus möglich, dass sie nicht lange durchhält.

Die grundsätzliche Story ist, dass ein außerirdisches Raumschiff öffentlich auf der Erde abgestürzt ist und es Überlebende gab.
Zehn Jahre später wird es den Überlebenden langsam erlaubt, sich in die allgemeine Öffentlichkeit zu begeben, was aber nicht bei Jedem gut ankommt.

Ich persönlich mochte es, aber ich bin ja zugebenermaßen ein Fan von Teen-Drama-Serien.

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Red Dawn (1984 & 2012)

Red Dawn (1984 & 2012)

Die rote Flut (1984)
(Red Dawn)

Regisseur: John Milius

Patrick Swayze … Jed
C. Thomas Howell … Robert
Lea Thompson … Erica
Charlie Sheen … Matt
Darren Dalton … Daryl
Jennifer Grey … Toni
Brad Savage … Danny
Doug Toby … Aardvark
William Smith … Strelnikov
Ron O’Neal … Colonel Ernesto Bella
Powers Boothe … Lt. Col. Andrew ‘Andy’ Tanner
Lane Smith … Mayor Bates

Inhalt: Das Blatt hat sich gegen die Vereinigten Staaten gewendet. Der Großteil der Welt ist den Kommunismus zum Opfer gefallen und Europa ist zu ermattet, um einen dritten Krieg im selben Jahrhundert zu kämpfen. Aber die USA sind immer noch frei. Bis jetzt.

Nicaraguanische/Kubanische/Russische Streitkräfte sind in die USA einmarschiert und haben bereits große Teile des Landes. Irgendwo gibt es noch ein Freies Amerika. Die kleine Stadt Calumet in Colorado ist nicht so glücklich.

Es findet sich plötzlich in der besetzten Zone wieder und Leute werden verhaftet oder sogar hingerichtet.

Eine Gruppe Highschool-Schüler schafft es, in die Berge zu flüchten und von dort aus versuchen sie, ihr Land in guter alter Guerilla-Manier zu verteidigen.

Meine Meinung: Dieser Film ist wirklich aus der Zeit gefallen. Ich habe ihn jetzt zum ersten Mal gesehen und damit konnte sich im Laufe der Zeit auch keine Nostalgie aufbauen.

Aber vor 30 Jahren war die Welt eine andere und die Leute hatten tatsächlich Angst vor einem allesendenden Krieg, welcher die Erde in eine nukleare Wüste verwandeln würde (Heutzutage sind die Leute immer noch verängstigt wegen eines Terroranschlages, der 12 Jahre her ist und der weniger als 1/3 der Todesopfer verursachte, die durch Autounfälle im selben Jahr starben und gehen sogar soweit, dass sie wesentliche Freiheiten aufgeben, um sich ein wenig Sicherheit zu erkaufen.).

Die Darstellerliste ist eine interessante Zusammenstellung mit Patrick Swayze und Jennifer Grey, drei Jahre bevor “they’ve had the time of their lives” in Dirty Dancing, Immernoch-Bad-Boy Charlie Sheen, aber auch Lea Thompson (Zurück in die Zukunft oder etwas moderner Switched at Birth).

Red Dawn (2012)


Regisseur: Dan Bradley

Chris Hemsworth … Jed Eckert
Josh Peck … Matt Eckert
Josh Hutcherson … Robert Kitner
Adrianne Palicki … Toni Walsh
Isabel Lucas … Erica Martin
Connor Cruise … Daryl Jenkins
Edwin Hodge … Danny
Will Yun Lee … Captain Cho
Jeffrey Dean Morgan … Tanner
Michael Beach … Mayor Jenkins

Inhalt: Dieses Mal haben die Chinesen* Nordkoreaner die USA überfallen. Aber die grundsätzliche Story ist die gleiche. Sie fallen ein, die Kiddies fliehen in die Wälder und starten ihre Wolverine Terrorismus Aufrührer Widerstandsgruppe.

Meine Meinung: Zugegebenermaßen macht dieser Film einiges besser als das Original. Vor der Invasion haben die Nordkoreaner all die hochtechnologischen, computergesteuerten Waffensysteme der Amerikaner lahmgelegt; es gab also keine Predator-Dronen, keine Spionagesatelliten, keine Kommunikationsnetzwerke. Alles zurück in die Vorzeit.

In den 80ern wäre das so gar nicht möglich gewesen, weil noch Computer noch nicht so tief involviert waren in die Kriegsführung. Dieses Mal macht es also ein wenig mehr Sinn, warum die ganze Sache nicht in einem riesigen nuklearen Wettschießen endete.

Auch war es keine so schlechte Idee, wenigstens einem der Jungs einen militärischen Hintergrund zu geben, so dass er wenigstens die Grundlagen kennt. Und dass er im Irak war und damit vertraut mit Anschlägen von Aufständischen ist auch ganz clever.

Erwähnenswert fand ich auch seinen Vergleich mit den Viet Cong oder den Mudschahedin, weil es zumindest anerkennt, dass der VC und andere nur taten, was diese Jungs jetzt auch tun: Ihr eigenes Land verteidigen.

Der Film war auch keine reine Kopie; sie sind an einigen Stellen vom Ausgangsmaterial abgewichen und dadurch wurde er nicht völlig vorhersehbar für jemanden, der das Original erst kürzlich gesehen hatte.

Und sie haben jetzt auch schwarze Jungs! Im Jahre von Beverly Hills Cop hatte der Originalfilm keine erinnernswerten schwarzen Charaktere, nicht mal den obligatorischen Schwarzen-der-als-Erster-stirbt. 😉

* Eigentlich sollten die Bösen alle Chinesen sein, aber dann wollten sie sich den Filmmarkt dort nicht verschließen, also wurden daraus Nordkoreaner.

"Not do: Dead." – Monday Mornings

"Not do: Dead." – Monday Mornings

Monday Mornings @ Wikipedia
Monday Mornings @ IMDb

“Monday Mornings” sind Konferenzen am Chelsea General Hospital und diese Konferenzen behandeln alle Sachen, die schief gelaufen sind.
Fehlbehandlungen, Todesfälle und soziales Fehlverhalten. Aber es werden auch Einblicke in das Privatleben der Ärzte die dort arbeiten gewährt und ihre verschiedenen Herangehensweisen an ihren gewählten Beruf.

Monday Mornings wurde von David E. Kelley entwickelt, der mehr dafür bekannt ist, Rechtsanwaltsserien wie Ally McBeal oder Boston Legal gemacht zu haben. Und im Prinzip ist die Serie nicht so anders, denn die MM-Konferenzen sind faktisch die Abschlussplädoyer eines Prozesses wo jeder seine Sicht der Lage erklärt und was schief gelaufen ist.

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Ein riskanter Plan

Ein riskanter Plan

Ein riskanter Plan (2012)
(Man on a Ledge)


Regie: Asger Leth

Sam Worthington … Nick Cassidy
William Sadler … Valet
Anthony Mackie … Mike Ackerman
Jamie Bell … Joey Cassidy
Genesis Rodriguez … Angie
Edward Burns … Jack Dougherty
Titus Welliver … Dante Marcus
Elizabeth Banks … Lydia Mercer
Kyra Sedgwick … Suzie Morales
Ed Harris … David Englander

Inhalt: Nick Cassidy ist ein ehemaliger Cop, dann Gefängnisinsasse, nun auf der Flucht. Als die Polizei ihn zum nächsten Mal findet, wissen sie es zuerst nicht. Er steht auf dem Fensterbrett eines Hotelzimmer in der 21. Etage und droht, zu springen. Alles was er tut, scheint nur einem Ziel zu dienen: Zeit zu schinden und zu verbergen, was seine Begleiter tatsächlich tun. Nämlich in den Safe des Mannes einzubrechen, der ihn hereingelegt hat.

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X-Men 2

X-Men 2

X-Men 2 (2003)
(X2)

Regie: Bryan Singer

Patrick Stewart … Professor Charles Xavier
Hugh Jackman … Logan / Wolverine
Ian McKellen … Eric Lensherr / Magneto
Halle Berry … Ororo Munroe / Storm
Famke Janssen … Jean Grey
James Marsden … Scott Summers / Cyclops
Anna Paquin … Marie / Rogue
Rebecca Romijn … Raven Darkholme / Mystique
Brian Cox … William Stryker
Alan Cumming … Kurt Wagner / Nightcrawler
Aaron Stanford … John Allerdyce / Pyro
Shawn Ashmore … Bobby Drake / Iceman
Kelly Hu … Yuriko Oyama / Lady Deathstrike

Inhalt: Nach einem Attentatsversuch auf den Präsidenten autorisiert dieser General William Striker Xaviers Schule für die Begabten zu stürmen. Was er nicht weiß, ist, dass Striker seine ganz eigene Agenda verfolgt. Die X-Men müssen mit Magnetos Bruderschaft der Mutanten zusammen arbeiten, um diesen Angriff auf ihr ureigenstes Recht zu existieren abzuwehren.

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Battlestar Galactica: Blood & Chrome

Battlestar Galactica: Blood & Chrome

Battlestar Galactica: Blood & Chrome @ Wikipedia
Battlestar Galactica: Blood & Chrome @ IMDb

Diese Webserie (die 2013 als TV-Film veröffentlicht wird) folgt den Abenteuern des jungen Ensigns William Adama, dem späteren Kommandaten des Kampfsterns Galactica. Jetzt ist er erstmal begierig, in seine Viper zu steigen und ein paar Zylonenjäger im laufenden Krieg abzuschießen. Aber vorläufig wird er angewiesen, einen Raptor statt der Viper zu fliegen.

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