Honig im Kopf ist keine Comedy sondern – wie man im Englischen so schön sagt – eine Dramedy, welchen ich Anfang des Jahres im Kino gesehen habe. Eigentlich hatte ich eine Komödie mit ein wenig Melancholie erwartet und auch wenn der Film teilweise sehr witzig war, so war er doch gleichzeitig einer der traurigsten Filme, die ich in einer ganzen Weile gesehen habe.

Die Handlung dreht sich um drei Generationen einer Familie, in welcher der Großvater (gespielt von Dieter Hallervorden – der nicht nur Didi ist!) an Alzheimer erkrankt ist und mehr und mehr vergisst.

Als sein Sohn (gespielt von Til Schweiger) realisiert, dass sein Vater nicht mehr allein leben kann, nimmt er ihn in seinem Haus auf, in dem er mit seiner Frau und seiner Tochter Tilda (gespielt von Tils Tochter Emma Schweiger) lebt. Aber schon bald wird klar, dass dies keine permanente Lösung sein kann.

Als Tilda merkt, dass ihr Vater ihren Opa in ein Pflegeheim geben will, “entführt” die Elfjährige an den einzigen Ort, an den Amandus noch sich noch sehr klar erinnert: Venedig. Der Ort, an dem er seine bereits verstorbene Frau kennengelernt hat.

Der Trailer ist in der Tat irreführend, da er den Film sehr viel unbeschwerter erscheinen lässt, als er tatsächlich ist. Bereite dich drauf vor, Taschentücher zu verbrauchen, wenn du ihn anschaust.

Und falls du nicht der große Fan von Til Schweiger bist: a) Seine Rolle ist nicht übermäßig groß. b) Gib dem Film eine Chance, er könnte dich überraschen.