KAT | Gedankensturm
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50 komplette Serien!
Ich liebe Serien. Habe ich das schon einmal erwähnt? </rhetorisch>
Es war einmal, vor vielen, vielen Jahren. Das Jahr hieß 2002, der €uro war als Barmittel eingeführt, der Schrammi (das bin ich) zog von Berlin in den Großraum Frankfurt und zum ersten Mal verdiente er richtig Geld.
So einige wenige DVDs hatte ich schon, aber es war doch noch sehr überschaubar, wir reden von vielleicht 10 Filmen oder so.
Und plötzlich passierte es: Star Trek: The Next Generation wurde auf DVD veröffentlicht. Von Februar oder März 2002 an kam alle 2 Monate eine neue Staffel heraus. Preis pro Box 100-110€. Aber: Wenn man die ersten sechs Staffeln hatte, bekam man die siebente Staffel “für umsonst”.
Und so bezahlte ich rund 600€ für sieben Staffeln TNG und im darauf folgenden Jahr noch einmal die gleiche Summe für alle sieben Staffeln von Star Trek: Deep Space Nine
Aber schon in dieser Zeit änderte sich alles. Denn es kam eine dritte Serie auf den Markt: Babylon 5. Und dafür wollten sie nur 40€ und im Sonderangebot sogar nur 30€ haben.
Der Preis von 100€ ließ sich problemlos damit rechtfertigen, dass man ja statt den üblichen 90-120 Minuten für einen Film gleich ganze 1134 Minuten für eine Serienstaffel bekam.
Wenn aber der Verkauf für 40€ immer noch profitabel war, warum sollte ich dann willens sein, mehr Geld auf den Tisch zu legen?
Und so entstand mein eigenes Preislimit von 30-40€ pro Staffel, dass ich nur unter besonderen Umständen bereit war, zu überschreiten.
Auch bestellte ich zum ersten Mal eine Staffel in Großbritannien, da die Serie in Deutschland nicht angeboten wurde (auch für eine Reihe weiterer Jahre nicht), ich diese aber haben wollte, zumal auch gerade ein Remake davon herausgekommen war: Battlestar Galactica.
Jetzt, wo der Damm gebrochen war – ich guckte Serien und Filme auf Englisch und bestellte sie im Ausland – gab es kein Halten mehr. Die Preise bei Amazon.co.uk (und später Amazon.com) waren weitaus moderater als ihre Gegenstücke in Deutschland und die Serien erschienen früher. Warum noch hier kaufen?
Zumal dann auch die Unsitte eingeführt wurde, Staffeln in Halbstaffeln aufzuteilen und dann aber doch zum Vollpreis zu verkaufen. Geht man durch einen handelsüblichen Elektromarkt, wird man feststellen, dass viele Serien als Staffel 4.1 und 4.2 zu je 29,99€ verkauft werden – im Ausland bezahlt man für die ganze Staffel weniger, als hier für die Halbstaffel. Als Beispiel sei hier nur die vormals erwähnte Galactica genannt:
Und so wuchs und gedieh meine Seriensammlung im Laufe der Jahre bis ich letzte Woche – mit dem Kauf von Max Headroom – meine fünfzigste Serie komplettiert habe. 50 Serien, von denen ich alle Staffeln habe.
Und gleich darauf wurde die 51. komplettiert: JAG
Inzwischen habe ich 364 Staffeln von 110 verschiedenen Serien mit einer Laufzeit von über 4500 Stunden auf DVD und inzwischen auch teilweise auf Blu-ray.
Don’t stop me now (‘Cause I’m having a good time)
Don’t stop me now (Yes I’m having a good time)
I don’t want to stop at all
PS: Ich musste jetzt anfangen, meine Serien zweireihig zu stellen. There’s always a price…
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Es ist doch schön zu lesen, dass es auch Redakteuren von halbwegs fachfremden Zeitschriften (die Computerzeitschrift c’t) auffällt, was die deutschen TV-Macher aus Sicht von uns Serienjunkies falsch machen:
Die Feuilletons überschlagen sich vor Lob angesichts neuer amerikanischer Serien wie "Boardwalk Empire" oder "Breaking Bad". Der Spiegel nennt sie gar "die größten Kunstwerke der Gegenwart". Nach einer ausführlichen Beschreibung der Handlung schließt der Artikel "Wie viel Sünde darf es sein?" mit dem Satz: "Der Zuschauer allerdings muss dafür ins Bezahlfernsehen wechseln, zum Spartensender TNT Serie (Sendetermin: ab 2. Februar immer mittwochs 20:15 Uhr). Oder aber auf die DVD-Box warten."
Bei diesem Satz könnt ihr weiterhin die Köpfe in den Sand stecken, denn die Fans sind euch eh um Jahre voraus. [...]
Hier weiterlesen (oder die aktuelle c’t 07/2011 kaufen)
Meine eigene Meinung zu dem Thema ist ja nicht völlig unähnlich:
Ein TV-Junkie, der kein TV (mehr) guckt?
Was spricht eigentlich gegen Synchro?
Gute Serien und deutsches TV – Ein Widerspruch in sich?
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LOST – Das Nachspiel
Es gibt noch eine weitere Frage, die gestellt werden muss:
Was haben Carlton Cuse und Damon Lindelof dem Mystery-Genre als solchem angetan?
Wer wird je dem nächsten Typen glauben, der im Herbst 2013 daherkommt und behauptet, er hätte DIE Mystery-Serie geschrieben und der verspricht, dass es sich alles in Staffel fünf aufklären wird?
Jeder wird ihm sieben Buchstaben ins Gesicht werfen: BSG + LOST. Und niemand wird ihm glauben, dass er es tatsächlich tun kann – selbst wenn er es könnte.
Ist LOST der eine “es brennt”-Rufe zuviel?
Warum heuern sie nicht jemanden wie J. Michael Straczynski an, der mit Babylon 5 bewiesen(!) hat, dass er die Spur in einem fünf-Staffel-Arc halten und zur Not auch modifizieren kann, wenn es notwendig werden sollte (wenn z.B. ein Darsteller abspringt, …)?

(Kann man sehen, dass ich so ein klitzekleines bisschen angepisst bin? Siehe auch hier und hier und hier.)
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"Top 7 – Die besten US-Serien"
Ich gucke schon seit Jahren keine Serien mehr im deutschen Fernsehen und noch länger habe ich schon keine Fernsehzeitung mehr. Aber einmal im Jahr passiert es mir doch, dass ich den Eurofuffzich in die Hand nehme und eine kaufe, weil die Titelseite dann doch halbwegs viel versprechend war.
Bisher wurde ich immer enttäuscht, ich hätte es also besser wissen müssen. Ich griff zur TV Movie 08/2010. Natürlich war es diesmal nicht anders. Grund waren die im Blog-Titel zitierten “Top 7 – Die besten US-Serien”.
Nur um euch mal einen Vorgeschmack zu geben, was diese Top-Serien sind: LOST, Californication, 24, Stargate, 30 Rock, Dr. House & CSI.
CSI wird auch gleich noch in Kooperation mit Amazon.de verkauft, was wohl der wahre Grund für diesen Schülerzeitungsartikel sein dürfte.
Ja, richtig gelesen “Schülerzeitungsartikel”, denn inhaltlich ist der Artikel so belanglos wie kurz. Mit gewisser Wahrscheinlichkeit habe ich hier schon mehr Worte geschrieben, als in diesem Artikel drin sind – dafür ist dieser dann aber über vier Seiten gestreckt.
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Qualität von Untertiteln
In den letzten Tagen hat es sich ergeben, dass ich eine Menge von Serienfolgen (hauptsächlich Doctor Who) auf Englisch gesehen habe und dazu deutsche Untertitel eingeblendet wurden. Die Hälfte dieser Untertitel stammt von den originalen Serien-DVDs (Staffel 1 & 2), die andere Hälfte wurde von Fans erstellt.
Erstmal zu letzteren: Danke, für die viele Arbeit, die ihr euch gemacht habt, das Übersetzen, das Synchronisieren mit der Bildspur usw.: Vielen, vielen Dank dafür, insbesondere an das Team von SubCentral.de.
Natürlich war nich alles perfekt, mal waren kleinere Übersetzungsfehler drin, mal war der Text zu lang für eine Zeile – aber generell war es eine sehr gute Arbeit, die die Leute “für umsonst” gemacht haben.
Umso erschreckender war es daher, was die professionellen und dafür bezahlten Übersetzer geleistet haben. Ich persönlich besitze die britischen DVDs mit englischen Untertitel-Spuren. Ich weiß also, dass es bereits eine transkribierte Version sowohl der Folgen, als auch des Bonus-Materials gibt (z.B. Doctor Who Confidential).
Von daher war die Arbeit der Übersetzer eigentlich relativ einfach. Eigentlich. Uneigentlich ist es viel zu oft eine einzige Schlamperei, die bei unsauberen Übersetzungen beginnt und bei sinnentstellenden und sinnverdrehenden Übersetzungen aufhört.
Also ich fand die Leistung schon ziemlich enttäuschend, zumal – aus welchen Gründen auch immer – auf den deutschen DVDs nur die deutschen Untertitel enthalten sind und die englischen fehlen. Wär’ ja auch viel zu einfach, wenn man englischen Ton mit englischen Untertiteln gucken könnte, falls es doch mal Verständnisprobleme gibt.
Da ist es dann eigentlich kein Wunder mehr: Wenn schon bei der Textübersetzung so “freihändig” gearbeitet wird, wie soll dann jemals eine vernünftige Tonsynchro dabei heraus kommen?
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Da jeder anscheinend bei Null statt bei Eins zu zählen anfängt, ist nun die erste Dekade dieses Jahrhunderts und Jahrtausends schon wieder vorbei. Also ist es an der Zeit, die letzten zehn Jahre Revue passieren zu lassen und einen Blick auf die Serien zu werfen, die sie uns gegeben haben.
Lasst mich mein Resümee am Anfang geben: Von den vier Jahrzehnten, von denen ich Serien kenne (70er – 00er) war dies ohne Frage das beste Jahrzehnt für uns Serienjunkies. Wenn ihr mein Review gelesen habt, könntet ihr am Ende sagen “Hey, was ist denn mit <Liebling hier einfügen>?” (z.B. The Sopranos, Dexter, The Wire, Six Feet Under, …), aber das ist gerade mein Punkt. Diese Dekade hat uns so viele herausragende Serien gegeben, dass es faktisch unmöglich war, sie alle zu gucken. Außerdem hat ein jeder eine andere Auswahl von Lieblingsgenres, aber ich würde sagen, dass jedes Genre in den letzten Jahren seinen fairen Anteil an ausgezeichneten Serien abbekommen hat.
Aber seien wir auch ehrlich: Es gibt kaum eine Serie (wenn es überhaupt eine gibt), die die Qualität während der gesamten Laufzeit aufrechterhalten konnte. Manche hatten zwischendurch ein schlechtes Jahr, manche sind am Ende abgefallen. Aber sogar in diesen “schlechten Jahren” hatten sie mehr qualitative Folgen als ganze Serien aus früheren Jahrzehnten. Also haben alle Serien, die ich nennen werde, natürlich Aspekte, die man kritisieren kann und ich lade euch herzlich dazu ein, es zu tun.
Für mich ist das herausstechenste Merkmal der Serien des letzten Jahrzehnts, dass diese Serien in den meisten Fällen mehr von der “Reise” der Charaktere berichten, als von den tatsächlichen Ereignissen. Es ist nicht der Charakter, der die Ereignisse beleuchtet, sondern es sind die Ereignisse, die den Charakter und seine Entwicklung beleuchten. Ich muss sagen, dass Serien (hiermit klammere ich Comedy-Serien aus, die mit Stereo- und Archetypen arbeiten), die keine wirkliche Charakterentwicklung vorweisen können, mich fast gar nicht interessieren. Aber wenn die Charakterentwicklung interessant ist, dann gucke ich sogar mal Serien, wo mich das Genre üblicherweise überhaupt nicht reizt.
Wenn die Charakterentwicklung interessant genug ist, kann ich sogar die Tatsache ignorieren, dass meine zweite Lieblingscharakteristikum fehlt: Ein echter Story-Arc. Die erste Serie in meinem TV-Universum, die einen richtigen Story-Arc hatte, war Babylon 5. Später machte Star Trek: DS9 das Gleiche, wenn auch nicht in dieser Qualität und Komplexität. Aber diese Serien waren zwei der seltenen Ausnahmen in den 90ern (eine weitere berühmte Ausnahme wäre Twin Peaks, aber das habe ich nie geschaut). Es schien, als ob die Zuschauer weder an sich entwickelnden Charakteren noch an Story-Arcs interessiert wären.
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Technologie-Überdosis?
Lasst mich dieses Posting mit einer Einschränkung beginnen. Dieser Beitrag dreht sich nicht um Science-Fiction-Serien oder Serien, die offensichtliches Überequipment (wie K.I.T.T.) darstellen. Hier geht es um Serien, die zumindest vorgeben, die “Realität” darzustellen. Mir ist natürlich klar, dass das eine hauchdünne Linie ist, aber ich hoffe, ich kann meinen Standpunkt während dieses Exkurses darlegen.
Aber zuerst einmal dieses College Humor-Video:
Technische Ausrüstung ist schon immer Teil von Serien gewesen, die im “Hier und Jetzt” spielen. Und warum sollte es auch nicht? Es ist Teil des täglichen Lebens, also sollte es Teil der Serien sein, die wir uns angucken. Die Fragen sind nur, welchen Teil, wie groß der Teil ist und wie realistisch das Equipment benutzt wird. Und – um mein Fazit am Anfang zu geben – je moderner eine Serie ist und je mehr “real world”-Technologien es gibt, desto unrealistischer wird deren Darstellung.
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Lasst mich eine kleine Geschichte erzählen.
Vor vielen Jahren kam die erste Staffel von Highlander in Deutschland auf DVD heraus. Obwohl sie relativ teuer war, habe ich sie trotzdem gekauft. Aber dann kam – nichts. Keine weitere Staffel in absehbarer Zeit. Irgendwann gab es dann mal von deepdiscount.com ein Angebot für alle 6 Staffeln. Also griff ich zu und habe nun die RC1-Boxen.
Vor nicht ganz 2 Jahren kamen dann doch überraschend weitere Boxen in Deutschland heraus – zu einem deutlich reduzierten und an heutige Verhältnisse angepasst. Dennoch kann ich aufgrund meiner regelmäßigen Elektromarktbesuche nicht behaupten, dass die Serie plötzlich ein Renner geworden ist.
Deshalb überraschte mich die e-Mail heute morgen, die ich als Infomercial empfing. Wofür warb sie? Highlander! Neu!! Auf Blu-ray!!! Kaufen!!!! Jetzt!!!!!
Ich frag mich halt nur, wer die Zielgruppe dafür sein soll…
Kategorien: DVD / Blu-ray, Gedankensturm
Tags: Highlander
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DJ Doena und das Fernsehen in Deutschland – Die Geschichte einer Entfremdung.
Ich war eigentlich “schon immer”™ ein TV Junkie. Ich wurde zwar 1977 in Ost-Berlin geboren und habe auch bis zur Wende in der DDR gewohnt, das war aber kein wirkliches Hindernis. Offiziell gab es zwar nur DDR1 und DDR2, aber inoffiziell gab es natürlich auch ARD, ZDF und später dann RTL und Sat.1.
Und schon damals hab ich die Action-Serien der 80er wie zum Beispiel Ein Colt für alle Fälle und Trio mit vier Fäusten um 17:50 auf dem ZDF geguckt – man musste ja am nächsten Tag auf dem Schulhof mitreden können, wenn es darum ging, welchen Stunt Colt jetzt wieder gemacht hat.
Sogar Raumschiff Enterprise habe ich damals schon geguckt, die erste Folge, an die ich mich erinnern kann, war Der Tempel des Apoll, sie lief sogar noch in schwarz-weiß, wobei ich nicht mehr weiß, ob das noch auf unserem Monochrom-Fernseher war oder einfach, weil in der DDR das Secam- anstelle des PAL-Formats benutzt wurde.
Nach der Wende ging es dann nahtlos weiter. Kaum kam ich aus der Schule, liefen auf Sat.1 auch schon MacGyver und abends kam Airwolf. Ich war dabei, als das ZDF zum ersten Mal Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert ausgestrahlt hat, ich war dabei als Star Trek: Deep Space Nine auf Sat.1 und Babylon 5 auf Pro 7 anliefen. Ich habe es gehasst, regelmäßig einen anderen Termin am Dienstagabend zu haben, wo doch auf RTL Buck Rogers lief.
Seit 1995 hatten wir dann Internet (damals noch via AOL-”Sie haben Post”-Einwahlsoftware) und in den AOL-Bildergruppen fand ich dann die ersten Bilder einer neuen Star Trek-Serie: Star Trek: Raumschiff Voyager. Ich weiß nicht mehr, wie groß die Bilder waren, aber man konnte die Namen der Darsteller fast gar nicht entziffern und auch von den Gesichtern war nicht viel übrig geblieben. Aber ich wusste, dass da etwas Neues kommen würde und als Sat.1 mit der Ausstrahlung begann, war ich wieder ganz vorne mit dabei. Ich habe zwar nie ein Einschaltquotenmessgerät besessen, aber ich verspreche euch: Ich war immer dabei.*
Als ich dann im Jahr 2000 in meine eigene Wohnung gezogen bin, habe ich mir auch noch Premiere geholt, damals noch für 34,95 DM / Monat fürs Vollprogramm (später dann 39,95 DM).
Bis hierhin kann man also mit Fug und Recht behaupten, dass ich doch der ideale Zuschauer war. Was konnte sich die Werbewirtschaft mehr wünschen? Seit Anfang 1992 gehöre ich zur “werberelevanten Zielgruppe” und das bleibt auch bis Ende 2026 so.
In der neuen Wohnung hab mir dann aber auch meinen ersten 16:9-Fernseher gegönnt, den gab es im Kombiangebot mit einem DVD-Player von Universum bei Quelle (Ruhe in Frieden †). Mit letzterem Gerät änderte sich meine Welt völlig.
Kategorien: DVD / Blu-ray, Gedankensturm, Web
Tags: Airwolf · Babylon 5 · Battlestar Galactica · Braveheart · Buck Rogers · Chuck · Das A-Team · DJ Doena · Ein Colt für alle Fälle · Heroes · LOST · MacGyver · Smallville · Star Trek DS9 · Star Trek TNG · Star Trek TOS · Star Trek VOY · Sturzbach TV · Trio mit vier Fäusten · Veronica Mars
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Dieser Beitrag ist als Antwort auf dieses Posting im Spiegel Online Forum entstanden. Das Original befindet sich hier und hier.
Ich hab ja nichts gegen Synchros, aber nicht, wenn sie die Serie kaputt machen.
Ich hab Friends zum Beispiel nie geguckt, weil ich den Ross immer absolut unsympathisch fand, bis ich dann mal seine Orginalstimme gehört habe. Daraufhin hab ich die ganze Serie (10 Staffeln) in 14 Tagen geguckt.
Bei The Big Bang Theory fehlt dem deutschen Sprecher von Sheldon diese überhebliche Arroganz in der Stimme, die so viel von dem Charakter ausmacht.
Der Hauptdarsteller von Burn Notice hat eine sehr charismatische Stimme, insbesondere, wenn er seine Off-Texte erzählt. Der deutsche Sprecher leiert nur müde seinen Text runter.
Außerdem hört man der deutschen Tonspur immer an, dass sie geräuschlos aufgenommen wurde. Im Original geht auch schon mal ein Wort verschütt, weil es aus Eimern gießt oder weil rundherum gerade die Welt explodiert. Dann ist das halt so. Aber im Deutschen ist jedes Wort so klar und deutlich, als ob der Sprecher jederzeit bei mir im Wohnzimmer vor mir stünde.
Während der letzte Punkt vielleicht wirklich nur mit viel Geld zu beheben ist, um die Geräuschkulisse wieder einzuweben, so sollten sich doch Sprecher finden lassen, die den Charakter der Originalstimme wenigstens annähernd wiedergeben können. Manchmal scheint der Stimmauswahlprozess eher so zu laufen: “Ey, das ist ein Geek/Nerd, lass uns das mit dem Holzhammer deutlich machen, in dem wir ihm die quäkigste Steve-Urquel-Stimme geben, die wir finden können” (Beweis A: Moss aus The IT Crowd).
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