Deep Space Nine: Season 2

Deep Space Nine: Season 2

English Version | Season 1 | Season 3

Disc 1

Die Heimkehr
(The Homecoming)

Inhalt: Eine neue Bewegung erstarkt gerade auf Bajor. Sie nennt sich selbst “Der Kreis” und sie wollen “Bajor für die Bajoraner”, d.h. alle Außenweltler sollen das bajoranische System verlassen. Parallel dazu erfährt Kira, dass Li Nalas – ein Held des Widerstandes – immer noch am Leben und Gefangener auf einem cardassianischen Planeten ist. Sie und O’Brien tarnen sich als Händler und versuchen, ihn zu befreien.Meine Meinung: In meiner Erinnerung war diese dreiteilige Staffeleröffnung ein wenig langweilig, aber diesmal hat es mir wirklich gefallen. Es ist “lustig” zu sehen, wie etwas, dass quasi nur zufällig passiert ist, sich in eine Legende verwandeln kann und wie der Protagonist zum Helden wird. Obwohl sie sich überhaupt nicht ähneln, erinnert mich die Geschichte, wie Li Nalas zum Helden wurde an die Firefly-Folge Jaynestown.

Der Kreis
(The Circle)

Inhalt: Li Nalas wurde zum neuen Verbindungsoffizier auf DS9 ernannt und Kira wurde nach Bajor zurückgerufen. Doch dort sind Kämpfe ausgebrochen. Der Kreis hat eine Menge Waffen erworben und geht nun offen gegen die provisorische Regierung vor. Was sie nicht wissen: Die Waffen wurden von den Cardassianern geliefert (wenn auch nicht direkt), denn diese hoffen, dass der Kreis die Föderation vertreibt und damit das System für eine erneute cardassianische Invasion öffnet.

Meine Meinung: Das war eine interessante Wendung der Ereignisse mit Frank Langella (Skeletor in Masters of the Universe) mal wieder in der Rolle des Bösewichts. Aber ich mag ihn in diesen Rollen. 🙂 Interessanterweise – insbesondere im Vergleich zu späteren Staffeln und Serien – braucht man nur das ferne Grollen des Krieges zu hören, um daran zu glauben, dass da einer ist – ohne es sehen zu müssen. Ich verurteile keine Special-Effects-Szenen, ich mag sie wirklich, aber ein Film oder eine Serie, die zu stark darauf angewiesen ist, drückt die eigentliche Geschichte in den Hintergrund oder vergisst sie ganz. Das ist der Grund, warum Star Wars Episode I – III für mich nicht funktioniert haben.

Die Belagerung
(The Siege)

Inhalt: Alle nicht-bajoranischen Zivilisten wurden mit Hilfe der Runabouts Ganges, Orinoco und Rio Grande evakuiert. Aber Sisko und seine Starfleet-Crew bleibt in der Hoffnung zurück, dass sie die Aufgabe der Station so lange hinaus zögern können, bis Kira die Beweise der Ministerkammer vorlegen kann.

Meine Meinung: Ein guter Abschluss, aber ich hasste es, mit anzusehen, wie sich Vedek Winn mal wieder herausgewunden hat. Wie ich schon sagte, ich mag gute böse Charaktere. Ich habe Gul Dukat und (später) Weyoun immer gemocht, aber Winn (Louise Fletcher; Schwester Ratched in Einer flog über das Kuckucksnest) habe ich nie gemacht. Aber wenigstens kehrt das Leben wieder zur Normalität zurück – vorläufig.

Der Symbiont
(Invasive Procedures)

Inhalt: Während eines Plasmasturms wird die Station nur mit einer Notmannschaft betrieben. Plötzlich hat jedoch ein Schiff in der Nähe einen Notfall und muss hereingezogen werden. Doch der Mayday war ein Trick und die Crew des Schiffes übernimmt DS9. Warum? Um den Dax-Symbionten zu bekommen und ihn in den Anführer der Gruppe zu implantieren. Dieser hat nämlich das Gefühl, dass er es verdient hätte, mit einem Trill-Symbionten vereinigt zu werden. Aber das würde Jadzia umbringen und das ist etwas, dass Sisko nicht zulassen würde.

Meine Meinung: Während des Vorspanns habe ich nicht auf die Namen geachtet, aber in dem Moment, wo ich Verad (Dax) sah, wusste ich sofort, dass ich ihn kannte. Aber es hat eine Weile gedauert. Ich nahm an – da er hier keine wirkliche Maske trug -, dass er sonst eine trägt. Aber dann kam ich drauf. Der Bart und die langen Haare fehlten: John Glover a.k.a. Lionel Luthor in Smallville.
Ich mochte die Folge, weil man hier sehen konnte, wie sich eine Person verändert, sobald sie sich mit einem Symbionten vereinigt. Dies ist einer der seltenen vorher/nachher Momente, da wir Jadzia gar nicht ohne Dax kennen.

Disc 2

Die Konspiration
(Cardassians)

Inhalt: Als ein bajoranischer Mann und sein adoptierter – cardassianischer – Sohn auf die Station kommen, entwickelt Garak ein gesteigertes Interesse an den beiden. Der Junge wurde erzogen, alle Cardassianer und alles cardassianische zu hassen. Aber er ist nicht nur eine Kriegswaise, er ist der Sohn eines bedeutenden cardassianischen Politikers und Feindes von Gul Dukat, des ehemaligen Präfekten von Terok Nor/Deep Space Nine.

Meine Meinung: Das Ende war ein wenig unbefriedigend. Während das Hauptkomplott aufgedeckt wurde, haben die Autoren es nicht wirklich geschafft zu erklären, warum Sisko sich dazu entschlossen hat, den Jungen dem biologischen Vater zurückzugeben. Klar erwähnt er es in seinem Logbucheintrag, aber wie ich sagte – etwas unbefriedigend. Aber ich mochte es wirklich, wie Bashir und Garak zusammen gearbeitet haben und Garaks “Erklärung”, warum er die Dinge weiß, die er weiß.

Das Melora-Problem
(Melora)

Inhalt: DS9 bekommt ein neues Crewmitglied, Ensign Melora Pazlar. Sie kommt einer Welt mit sehr wenig Schwerkraft und benötigt einen Rollstuhl, es sei denn, sie ist allein und kann die künstliche Schwerkraft verringern. Sie nennt es “das Melora-Problem”, dass jeder außer ihr erzeugt und sie reagiert sehr feindlich auf jeden Versuch, ihr zu helfen.

Meine Meinung: Das war eine interessante Mischung von zwei verschiedenen Problemen. Das erste ist die Interaktion mit behinderten Menschen, insbesondere, wenn sie keine Hilfe haben wollen. Ich mochte die Lösung von Paul Hogans Charakter in Beinahe ein Engel. Aber das zweite Problem war noch interessanter: Bin ich bereit, meinen Körper so verändern zu lassen, dass es mir unmöglich wird, nach Hause zurückzukehren? Das ist eine harte Wahl und ich könnte ad hoc nicht sagen, wie ich mich entschieden hätte.

Profit oder Partner
(Rules of Acquisition)

Inhalt: Der Große Nagus Zek betraut Quark mit einer Aufgabe: Er soll 10.000 Fässer Tulabeerenwein von den im GQ lebenden Dosi erwerben. Die Verhandlungen sind bereits schwierig genug, als Zek plötzlich nicht nur 10.0000 sondern 100.000 Fässer haben will. Zum Glück ist einer von Quarks neuen Kellnern ein gutes Ohr für Geschäfte. Allerdings ist Pel nicht, was er vorgibt zu sein.

Meine Meinung: Ich mag Ferengi-Folgen (hab ich das schon gesagt?) und ich denke, dass es lustig ist, dass Dinge wie unwissentlich mit einer Ferengi-Frau zusammenzuarbeiten immer dem eher konservativen Quark passieren, der ja nur versucht, sein Geld mit (un-)ehrlicher Arbeit zu verdienen. Das war auch die erste Folge, in der eine neue Macht im GQ erwähnt wurde: Das Dominion.

Die Ermittlung
(Necessary Evil)

Inhalt: Nachdem Quark angegriffen und beinahe getötet wurde, muss Odo einen fünf Jahre alten Mordfall neu aufrollen. Damals war er ein Schlichter für kleinere Streitereien zwischen den bajoranischen Arbeitern an Bord von Terok Nor. Aber Gul Dukat betraute ihn mit der Aufgabe, diesen Mordfall zu lösen und während dieser Ermittlung trifft er auf einen bestimmten Ferengi-Barkeeper und eine junge bajoranische Frau mit dem Namen Kira Nerys.

Meine Meinung: Die Folge war sehr “Film noir”, mit einer Menge von Rückblicken in die Zeit der Besatzung. Es war auch das erste Mal, dass wir mitbekommen, dass Quarks Bruder Rom nicht ganz so dumm ist, wie es den Anschein hat. Das hat mir gut gefallen, vor allem als Quark erfährt, dass sich sein Bruder Zugang zu seinem Geldtresor verschafft hat. 😀

Disc 3

Rätselhafte Fenna
(Second Sight)

Inhalt: Es ist vier Jahre her, seit Siskos Frau im Wolf-359-Massaker ums Leben gekommen ist. Aber jetzt ist Sisko auf eine faszinierende Frau namens Fenna getroffen. Aber sie verschwindet immer wieder und es ist nicht einfach für Sisko, sie wieder zu finden. In der Zwischenzeit ist der größte Experte für Terraforming auf die Station gekommen und er ist dabei, sein größtes Projekt zu vollenden: Das Neu-Entzünden einer verglühten Sonne.

Meine Meinung: Die Folge war OK, aber nicht überragend. Der Terraformer war ein egozentrischer, arroganter Mann und sein Tod hat mich deshalb überhaupt nicht berührt. Er mag es ja aus einem noblen Grund getan haben und obwohl ihm das eine Gespräch mit Sisko ihm ein mehr menschlicheres Antlitz gegeben hat, so war es am Ende einfach nicht genug. Aber mir hat die Idee gefallen, dass Sisko vielleicht nicht bis ans Ende aller Tage allein bleiben wird.

Auge des Universums
(Sanctuary)

Inhalt: Ein Schiff voller Flüchtlinge kommt durch “das große Auge des Universums” und sie suchen nach ihrer neuen Heimat, Kentanna. Ihren Legenden zufolge ist Bajor Kentanna und sie wollen sich dort niederlassen – alle drei Millionen Skrreeaner. Aber Bajor hat bereits genug eigene Probleme…

Meine Meinung: Eine weitere Folge, die mich nicht so vom Hocker gehauen hat, weil mich die Skrreeaner nicht wirklich interessiert haben. Aber das Ende war interessant, weil sei kein Happy End draus gemacht haben, etwas (kein Happy End) das viel öfter in DS9 passieren wird, als in TNG.
BTW: Hier haben wir erfahren, dass das Dominion eine Eroberungsmacht, oder zumindest eine kriegführende Macht, im GQ ist.

Rivalen
(Rivals)

Inhalt: Ein el-aurianischer Hochstapler kommt auf die Station, aber er ist nicht besonders erfolgreich, bis er ein unbekanntes Spielgerät in seine Finger bekommt. Von nun an steht das Glück auf seiner Seite und er eröffnet ein zweites Casino auf der Promenade. Aber schon bald beginnen die unwahrscheinlichsten Dinge regelmäßig zu passieren und die Chancen für Zufall und Wahrscheinlichkeit haben sich verschoben.

Meine Meinung: Die Folge hat mir richtig gut gefallen. Den einzigen anderen El-Aurianer, den wir (bis hierher) getroffen haben, war Guinan (Whoopi Goldberg), an Bord der Enterprise. Und obwohl ihre Haupteigenschaft weiter erhalten bleibt (sie sind gute Zuhörer), so mochte ich es doch, dass sie – wie alle anderen Rassen auch – sie zwielichtige Gestalten in ihren Reihen haben. Auch haben mir die Partien zwischen Bashir und O’Brien gefallen.

Metamorphosen
(The Alternate)

Inhalt: Dr. Mora Pol ist ein Wissenschaftler, der mit Odo seit den Anfängen gearbeitet hat, lange bevor irgendjemand wusste, dass Odo eine selbstbewusste Lebensform ist. Nun glaubt er, dass er andere von Odos Art auf einem Planeten im GQ gefunden hat. Er, Odo und Dax fliegen dorthin, um etwas zu finden, das ein entfernter Verwandter von Odo sein könnte. Aber nach ihrer Rückkehr entkommt das Wesen und bedroht die Station.

Meine Meinung: Eine weitere gute Folge. Wir haben einen Einblick in Odos frühe Jahre erhalten, aber insbesondere in die Beziehung zu Mora. Oberflächlich gesehen mochte er ihn nicht besonders, aber man konnte deutlich sehen, dass er sich um ihn sorgt, auch wenn er es nicht zugeben würde. Und Mora sorgt sich ganz offensichtlich um ihn. Es war gut zu sehen, dass es noch etwas unter Odos zynischer Oberfläche gibt.

Disc 4

Das Harvester-Desaster
(Armageddon Game)

Inhalt: Dr. Bashir und O’Brien helfen zwei ehemals verfeindeten Rassen, ihre biologischen Waffen zu vernichten. Aber dann bricht eine Seite den Vertrag; sie töten alle Wissenschaftler und versuchen, O’Brien und Bashir ebenfalls umzubringen, diese können jedoch entkommen. Die Crew von DS9 wird darüber informiert, dass beide in einem Unfall getötet wurden, während diese sich verstecken und versuchen, Starfleet oder die andere Fraktion zu kontaktieren.

Meine Meinung: Im Allgemeinen mag ich die meisten der Bashir/O’Brien-Folgen. Die vorherige Folge Die Legende von Dal’Rok war zwar nicht so interessant, aber diese hier mochte ich wirklich. Sie in eine gefährliche Situation zu bringen, ohne andere Personen um sie herum, war eine gute Entscheidung.

O’Briens Identität
(Whispers)

Inhalt: Als Miles nach DS9 zurückkehrt, bemerkt er, dass etwas anders ist. Die meisten aus dem Kommandostab und sogar seine Frau verhalten sich merkwürdig. Und da wichtige Verhandlungen anberaumt sind und O’Brien von den Sicherheitsvorkehrungen ausgeschlossen wird, vermutet er, dass jemand versucht, die Verhandlungen zu sabotieren.

Meine Meinung: Wir haben bereits so viele feindliche Übernahmen von Körpern in der Geschichte von Star Trek gesehen, dass O’Briens Verdacht gar nicht so weit hergeholt war. Eine weitere Folge, die mir gefallen hat, insbesondere mit O’Briens Mitgefühl für seine Kopie und die Liebeserklärung der Kopie für Keiko am Ende.

Das Paradiesexperiment
(Paradise)

Inhalt: Sisko und O’Brien beamen auf einen Planeten, der nicht entlang der üblichen Handelsrouten liegt. Aber sobald sie angekommen sind, stellen sie fest, dass dort keine Technologie funktioniert und sie das Runabout nicht kontaktieren können. Allerdings finden sie ein Dorf mit Leuten, die dort vor einem Jahrzehnt abgestürzt sind. Sie haben sich an die Situation gewöhnt, aber Sisko gibt nicht so einfach auf.

Meine Meinung: Die Folge erinnerte mich an die ehemaligen sozialistischen Länder. “Hey, wir haben eine gute Idee und nun müsst ihr in diesem “Ideal” leben, ob ihr wollt oder nicht.” Ich mochte es, als Sisko zurück in die Box gegangen ist, als er sich nicht vor Alixus’ Regeln verneigt hat. Und ich mochte es, wie er ihre Rede unterbrochen hat, um sie daran zu erinnern, dass sie Leute für ihren Traum hat sterben lassen.

Die Illusion
(Shadowplay)

Inhalt: Odo sucht mal wieder nach Hinweisen auf seine Herkunft und so folgen er und Dax einer merkwürdigen Strahlungsspur. An dessen Ende finden sie ein Gerät in einem kleinen Dorf, welches die einzige Siedlung auf dem Planeten zu sein scheint. Aber es geht etwas vor sich in diesem Dorf: Leute verschwinden, ohne eine Spur zu hinterlassen und Odo bietet an, ihnen bei der Untersuchung zu helfen.

Meine Meinung: Das war eine eher ruhige Folge, die erst interessant wurde, als der Holo-Generator abgeschaltet wurde. Denn dann erfahren wir, was wirklich zwischen den Dorfbewohnern und der einzigen realen Person vor sich geht.

Disc 5

Der Trill-Kandidat
(Playing God)

Inhalt: Ein Trill-Wirtskandidat kommt zur Station und Jadzia muss bewerten, ob er geeignet ist, mit einem Symbionten vereinigt zu werden. Der Kandidat ist nicht sehr begeistert von der Idee, dass ausgerechnet Dax in evaluieren wird, da es weithin bekannt ist, dass Dax 57 Kandidaten in den letzten 200 Jahren durchfallen lassen hat. Und der Schlimmste von allen war Curzon Dax. Aber Jadzia ist nicht Curzon.

Meine Meinung: Der Kandidat hatte nicht wirklich Pläne für die Zukunft und ich hab schon wieder das meiste über ihn vergessen. Das einzig interessante waren die Einsichten in Jadzias Training, welche ironischerweise von Curzon evaluiert wurde – und durchfiel.

Profit und Verlust
(Profit and Loss)

Inhalt: Eine cardassianische Professorin und zwei ihrer “Studenten” kommen auf die Station. Ihnen ist sehr wohl bewusst, dass sie nicht sonderlich willkommen auf einer bajoranischen Raumstation sind, aber es wird schlimmer, als sie bemerken, dass noch ein Cardassianer an Bord ist: Garak. Sie sind Flüchtlinge, das cardassianische Zentralkommando hat sie zu “Terroristen” erklärt. Aber die Cardassianische Union hat nicht mit der Einmischung eines bestimmten Barkeepers gerechnet.

Meine Meinung: Diese Folge war wiederum sehr interessant. Quark ist aus seiner üblichen Machenschafts-Routine ausgebrochen und hat echte Zuneigung zu einer Person/Frau gezeigt. Seltsamerweise scheint Quark am meisten an Nicht-Ferengi und angezogenen(!) Frauen zu sein, viele davon sind auch noch stärker als er. Ich frage mich, was er von Buffy halten würde – ach ja, ich erinnere mich, er hat sie von der Sunnydale High geworfen. 😉

Der Blutschwur
(Blood Oath)

Inhalt: Kang, Koloth und Kor sind auf die Station gekommen. Alle drei sind klingonische Dahar-Meister und sie suchen nach Curzon Dax. Vor acht Jahrzehnten haben die vier einen Blutschwur geschworen, dass sie den Mörder der Erstgeborenen der Klingonen umbringen würden. Kang will Jadzia aus diesem Schwur entlassen, aber sie hat nicht vor, jetzt abzuspringen.

Meine Meinung: Das war eine Folge, auf die ich gewartet habe. Ich fand schon immer, dass es eine geniale Idee war, die drei klingonischen Kommandeure, auf die Kirk in der Originalserie getroffen ist, wieder auf den Bildschirm zu bringen. Während mich die Klingonen – oder irgendeine andere Rasse außer den Vulkaniern – in der Originalserie nicht interessiert haben, so sind sie mir doch während TNG und insbesondere DS9 ans Herz gewachsen. Ironischerweise hatte Jadzia hier genau das gleiche Problem, dass Worf immer hatte, wenn er aufbrach, irgendetwas sehr klingonisches und gar nicht Starfleet-iges zu tun. Aber wenigstens Kor hat überlebt und wir werden ihn wiedersehen.

Der Maquis, Teil I
(The Maquis, Part I)

Inhalt: Kurz nachdem ein cardassianischer Frachter DS9 verlassen hat, explodiert er. Kurz darauf greifen cardassianische Jäger ein Handelsschiff an, werden jedoch selbst von einem weiteren Schiff zerstört. Und all das passiert in der demilitarisierten Zone zwischen der Föderation und der Cardassianischen Union. Die Friedensverhandlungen haben die Grenze verschoben und plötzlich finden sich einige ehemalige Föderationskolonien auf der cardassianischen Seite wieder und anders herum. Und insbesondere die Föderationskolonien fühlen sich im Stich gelassen.

Meine Meinung: Immer wenn Grenzen verschoben werden, wachen einige Leute plötzlich auf der falschen Seite des Zauns auf. Aber einen bewaffneten Kampf gegen einen haushoch überlegenen Gegner zu beginnen ist mindestens dumm. Und sie riskieren ja nicht nur ihre Leben und die ihrer Angehörigen. Wenn sie es schaffen, einen ausgewachsenen Krieg zu provozieren, dann sind Milliarden anderer Lebewesen ebenfalls in Gefahr. Klinge ich wie jemand, der wenig Sympathie für den Maquis empfindet? Gut, dann habt ihr richtig gehört.

Disc 6

Der Maquis, Teil II
(The Maquis, Part II)

Inhalt: Die Cardassianer haben tatsächlich Waffen in die DMZ geschmuggelt und der Maquis plant, ihre geheimen Lager anzugreifen. Unglücklicherweise liegen die Lager innerhalb der cardassianischen Kolonien und ein Angriff auf diese Kolonien würde das cardassianische Zentralkommando zu einem Gegenschlag zwingen. Commander Sisko und Gul Dukat versuchen, einen neuen Krieg zu verhindern.

Meine Meinung: Wie ich gesagt habe, die wollen gar keinen Frieden, der Maquis will Krieg und das werde ich nie verstehen.

Das Implantat
(The Wire)

Inhalt: Garak hat extreme Kopfschmerzen, aber er ist nicht bereit, sich von Dr. Bashir untersuchen zu lassen, bis er zusammenbricht. Garak hat einen Chip in seinem Kopf, der diese Schmerzen verursacht. Dr. Bashir versucht ihm zu helfen, in dem er den ehemaligen Chef des Obsidianischen Ordens – der cardassianische Geheimdienst – kontaktiert. Er hat Garak den Chip implantiert, als dieser sein Protegé war.

Meine Meinung: Das war eine tolle Folge. Die Variationen von Garaks Geschichten über seine Vergangenheit erinnerten mich an den Joker und wie er über seine Narben in The Dark Knight erzählte. Wir werden wahrscheinlich nie herausfinden, welche/welcher Teil davon wahr ist. Und ich glaube auch, dass es nicht gut für das mysteriöse des Charakters (Garak/Joker) wäre, wenn man herausfinden würde, was wirklich geschah. Deshalb mochte ich auch den Schlussdialog:

Dr. Bashir: You know, I still have a lot of questions to ask you about your past.
Garak: I have given you all the answers I’m capable of.
Dr. Bashir: You have given me answers, all right. But they were all different. What I want to know, out of all the stories you’ve told me, which ones were true and which ones weren’t?
Garak: My dear doctor, they’re all true.
Dr. Bashir: Even the lies?
Garak: Especially the lies.

Die andere Seite
(Crossover)

Inhalt: Vor ungefähr einem Jahrhundert hatte Captain James T. Kirk einen Transporterunfall und landete in einer alternativen Realität, einem Spiegeluniversum. Glücklicherweise hat er es geschafft, zurückzukehren. Aber als Kira und Bashir mit einem defekten Impulsantrieb durch das Wurmloch finden, landen sie in genau demselben Spiegeluniversum. Seit Kirks Zeit hat sich jedoch einiges geändert.

Meine Meinung: Noch eine gute Folge. Es war nur eine Einzelfolge in der Originalserie, aber hier haben wir das Spiegeluniversum wieder gesehen und von jetzt an wird es noch mehr Crossovers geben. Wie ich schon oft gesagt habe, mag ich Out-of-Character-Folgen und die Intendantin (Kira) und Sisko waren wirklich toll.

Die Wahl des Kai
(The Collaborator)

Inhalt: Die Wahl des/der nächsten Kai kommt näher und Vedek Barail – als der Auserwählte von Kai Opaka – ist der wahrscheinlichste Kandidat. Aber Vedek Winn gibt so schnell nicht auf. Sie will beweisen, dass Barail ein Kollaborateur während der Besatzung war und dass er das Versteck einer Widerstandszelle an die Cardassianer verraten hat.

Meine Meinung: Das ist ein trauriger Tag. Winn ist Kai geworden und das bedeutet nichts Gutes für die Leute von Bajor. Und ich muss zugeben, ich mag die Folgen über bajoranische Politik nicht besonders. Es kommt zuviel Intrige und Ränke ins Spiel, wenn Winn involviert ist.

Disc 7

Das Tribunal
(Tribunal)

Inhalt: Während einer Urlaubsreise mit seiner Frau wird O’Brien von den Cardassianern entführt. Auf Cardassia wird er dann angeklagt, den Maquis unterstützt und ihm Photonentorpedos geliefert zu haben. Im cardassianischen Rechtssystem gibt es nur ein Urteil: schuldig. Der Prozess dient nur dazu, aufzuzeigen, warum der Angeklagte schuldig ist.

Meine Meinung: Ich mochte die Folge. Trotz der Ernsthaftigkeit war es witzig mit anzusehen, wie O’Briens “Verteidiger” mehr und mehr verzweifelte. Warum war sein Klient so uneinsichtig? Warum gesteht er nicht einfach und beweist damit die Effektivität des cardassianischen Rechtssystems? Und wie er guckte, als ihm klar wurde, dass sein Mandant frei war…

Der Plan des Dominion
(The Jem’Hadar)

Inhalt: Sisko lädt seinen Sohn ein, ein wissenschaftliches Projekt im GQ durchzuführen. Dieser wiederum lädt Nog ein. Und Quark kommt auch noch mit. Dort aber werden sie von den Jem’Hadar, Krieger des Dominion, gefangen genommen. Es wird eine Nachricht nach DS9 überbracht, die ihre Gefangennahme, sowie die Zerstörung diverser Schiffe und der bajoranischen Kolonie im GQ verkündet.

Meine Meinung: Und so beginnt es. Das Dominion in Form der Vorta und der Jem’Hadar hat das Spielfeld betreten. Und obwohl sie nur erklärt haben, dass sie keine weiteren Schiffe aus dem AQ mehr in ihrem Gebiet haben wollen, so haben sie auch gleich klar gemacht, dass sie sehr wohl Aufklärung über die Rassen des AQ betrieben haben. Jetzt wird es wirklich spannend.

Die Staffel – Meine Meinung: Diese Staffel halb&halb. Es gab eine Reihe von sehr interessanten und großartigen Folgen, die aber in eher uninteressante Folgen eingebettet waren. Am besten haben mir die Charakter-basierten Folgen gefallen, wie zum Beispiel Das Harvester-Desaster, Der Blutschwur und Die andere Seite. Und nun will ich die Defiant sehen!

Season 3

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