Tag: Kill Bill

Elementary

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Sherlock Holmes, ein ehemaliger Berater der britischen Polizei lebt nun im heutigen New York. Er wurde gerade aus der Rehab entlassen, aber nur wenige Leute wissen das.
Seine Familie hat einen Sponsor angeheuert, der 24/7 an seiner Seite bleibt.
Ihr Name ist Dr. Joan Watson, eine ehemalige Chirurgin, die nicht mehr Medizin praktiziert.
Nun hilft er der New Yorker Polizei beim Lösen von Fällen.

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Filmeschauen 2009 – August

Filmeschauen 2009 – August

English Version | Juli | September

12. August

Top Gun

Tom Cruise … Maverick
Kelly McGillis … Charlie
Val Kilmer … Ice
Anthony Edwards … Goose
Tom Skerritt … Viper
Michael Ironside … Jester
Tim Robbins … Merlin
Clarence Gilyard Jr. … Sundown
James Tolkan … Stinger
Meg Ryan … Carole
Adrian Pasdar … Chipper

Inhalt: Lt. “Maverick” Mitchell – ein leicht verrückter F-14-Pilot – und sein Waffensystemoffizier Lt. “Goose” Bradshaw wurden in die United States Navy Fighter Weapons School aufgenommen – besser bekannt als “Top Gun”. Dort werden ihnen die Besonderheiten des Luftnahkampfs beigebracht. Das heißt, falls sie nicht wegen Mavericks Verhalten vorher rausfliegen. Und die Konkurrenz ist hart, Top Gun akzeptiert nur die Piloten, die vorher schon die Besten sind.

Meine Meinung: Selbst nach all den Jahren besteht aus unglaublichen Flugszenen. Keine schlechte CGI, sondern echte Flugzeuge im echten Himmel. Und auch der Soundtrack ist großartig. Ironischerweise habe ich den Film noch gar nicht so oft gesehen, dennoch scheine ich aufgrund der vielen Parodien alle Szenen auswendig zu kennen.
Und während ich Adrian Pasdar (Nathan Petrelli in Heroes) sofort erkannt habe, dauerte es doch eine Weile, ehe ich Goose als Dr. Greene von ER identifiziert hatte.
Schade, dass es nicht mehr gute Flugkampffilme da draußen gibt.

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Verschiebe einen Film / eine Serie in die Vergangenheit

Verschiebe einen Film / eine Serie in die Vergangenheit

English Version

Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann es angefangen hat, aber jetzt kann ich nicht mehr damit aufhören.

Jedes mal, wenn ich einen Film oder eine Serie gucke, denke ich darüber nach, was der früheste Moment sein könnte, an dem man das senden könnte, ohne die Pop-Kultur-Referenzen zu zerstören.

Ich rede nicht von stilistischen Mitteln, ich rede von visuellen oder textuellen Referenzen in die reale Welt oder zu anderen Filmen/Serien.

Um ein einfaches Beispiel zu geben: Am Anfang von Dirty Dancing erwähnt Baby den Mord an JFK. Also könnte man den Film nicht vor 1964 senden, ohne dass es zu einem un-lustigen Aneurysma wird.

Gestern Abend habe ich Kill Bill Vol.1 geguckt und abgesehen von den indirekten Referenzen auf Eastern im Allgemeinen (und auf Hattori Hanzo) gab es zwei Referenzen, die aus der Menge herausragten: Der Besitzer des Restaurant wird als “Charlie Brown” angesprochen und Sophie sieht wie ein “Bösewicht aus Star Trek” aus, wobei ST damit der spätere Zeitanker wird (Charlie Brown-Strips gibt es seit den 50ern).

Interessanterweise gibt es nur ein paar Hauptanker, die immer wieder auftauchen: Fixe Anker, wie der Mord an JSK, die Mondlandung 1969 und neuerdings 9/11, sowie variable Anker wie Star Trek und Star Wars. Die Letzteren sind deshalb variabel, da, wenn ich ein Film in der Zeit verschieben kann, dann kann ich das auch mit dem referenzierten Film machen.

Zum Glück sind beide Stars praktisch Endpunkte, insbesondere Star Wars. Da es in einer weit, weit entfernten Galaxie spielt, enthält es keine textuellen Referenzen in unsere reale Welt und kann bis an den Anfang des Kinos geschoben werden. Star Trek macht historische Anspielungen auf den zweiten Weltkrieg und das Chicago der 30er, aber ich neige eh dazu, Filme nicht über 1950 hinaus zu verschieben.

Je mehr Referenzen ein Film/eine Serie hat, desto mehr Spaß macht es, darüber nachzudenken, aber desto wahrscheinlicher ist es auch, dass es “in der Zeit verankert” ist. Buffy als Ganzes in die Vergangenheit zu schieben ist faktisch unmöglich, selbst wenn man sich dazu entschließt, ein Drittel der Referenzen zu verlieren. Also teile ich es auf Folgen-Ebene auf (wenn also Spike erwähnt, dass er ein Blumenkind leer gesaugt hat, dann wird Woodstock zum fixen Anker für die Folge).

Wenn ich erstmal den frühesten Premierentermin festgelegt habe, versuche ich mir vorzustellen, wie der Film in den Augen der Menschen dieser Zeit ausgesehen hat. Man stelle sich zum Beispiel vor, dass der Film Zurück in die Zukunft tatsächlich im Jahr 1955 gelaufen wäre. Das würde sogar funktionieren, da die Leute annehmen würden, dass Martys Auto und die Musik und alles aus dem “Zukunfts-1985” von einem Autor erfunden worden wären. So wie dieselben Autoren sich ein Jahr 2015 mit fliegenden Autos und holographischen Der weiße Hai-Filmen vorgestellt haben.
Obwohl es eine Referenz auf einen “John F. Kennedy”-Drive gibt, so wird doch nichts Spezielles erwähnt und JFK war zu der Zeit bereits Senator, das wäre also kein Problem.

Auf diese Weise bleibt mein Gehirn aktiv, auch wenn ich den Film schon diverse Male gesehen habe. Stellt euch Top Gun in den 50ern vor, wo das US-Militär ihre ersten Düsentriebwerke testet. Stellt euch Armageddon (mit all seinen Spezialeffekten) kurz nach der Gründung der NASA vor (wobei das dadurch verhindert werden würde, dass Neil Armstrong namentlich als erster Mann auf dem Mond erwähnt wurde -> fixer Anker; Armageddon erwähnt auch Star Wars (mehrfach), den Kennedy-Mord, Evel Knievel und ein paar andere Dinge, die man berücksichtigen muss).

Irgendwie macht’s Spaß.

Filmeschauen 2009 – Juli

Filmeschauen 2009 – Juli

English Version | Juni | August

12. Juli

30 über Nacht

Jennifer Garner … Jenna Rink
Mark Ruffalo … Matt Flamhaff
Judy Greer … Lucy Wyman
Andy Serkis … Richard Kneeland
Kathy Baker … Bev Rink

Inhalt: Es ist 1987 und Jenna hat ihren 13. Geburtstag. Aber dieser endet in einem Desaster und sie wünscht sich nichts mehr, als 30 zu sein. Und dann wird ihr dieser Wunsch gewährt. Als sie aufwacht, ist es 2004 und sie ist Jennifer Garner und Redakteurin des Glamour-Magazins “Poise”. Aber sie ist immer noch 13 und findet sich in einer Welt wieder, in der alles anders ist und – am wichtigsten – in der sie anders ist.

Meine Meinung: Jennifer Garner ist eine tolle 13jährige. Es macht Spaß ihr dabei zuzugucken, wie sie auf Dinge reagiert, wie eben eine 13jährige reagieren würde. Ich fand es aber auch gut, dass es sich herausstellt, dass sie die Titelthemen an ihren Wettbewerber verkauft hat und nicht Tom-Tom/Lucy, denn das wäre zu offensichtlich gewesen. Wer mir nicht zu zugesagt hat, war Mark Ruffalo, ich hab nichts gegen den Darsteller, aber mich begeistert er in keinem seiner Filme.

Und nun:

‘Cause this is Thriller!

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Wenn ihr uns stecht, bluten wir dann nicht?

Wenn ihr uns stecht, bluten wir dann nicht?

Wenn ihr uns stecht, bluten wir nicht?
Wenn ihr uns kitzelt, lachen wir nicht?
Wenn ihr uns vergiftet, sterben wir nicht?
Und wenn ihr uns beleidigt, sollen wir uns nicht rächen?

– William Shakespeare, Der Kaufmann von Venedig

Und ich hatte doch tatsächlich gehofft, die alten und unrealistischen Zeiten sind vorbei. Die Zeiten, in denen ein ganzer Revolver auf einen Menschen geleert wird und wenn man sich dann über ihn beugt, ist nicht einmal das T-Shirt kaputt.

Natürlich muss man es mit dem Blut auch nicht übertreiben, nicht jeder Film muss wie eine Kill Bill-Metzelorgie aussehen.

ABER: Wenn Wolverine seine drei mit Adamantium überzogenen Krallen seinem Gegenüber in den Brustkorb rammt, dann sollten die hinterher nicht so aussehen, als kämen sie frisch poliert aus dem Besteckkasten. Man kann nicht einerseits einen Film machen, in dem zum Teil brutale Gewalt angewendet wird, dann aber bei den Konsequenzen dieser Gewalt kneifen und entweder wegschneiden, dass man aus Einschusslöchern blutet (Stirb Langsam 4.0) oder eben besagte Schneidwerkzeuge völlig blank lassen (X-Men Origins: Wolverine). Man könnte glatt den Eindruck gewinnen, dass Pistolen und Schwerter letztendlich doch gar nicht so schlimm sind, wenn man sich PG-13 oder FSK-12-Filme anguckt.

Ironischerweise sah man im neuesten Star Trek-Film sehr wohl das grüne romulanische Blut an Sulus ausklappbaren Katana – oder ist das etwa durchgegangen, weil das Blut grün und nicht rot war?

Tarantino Mini-Marathon

Tarantino Mini-Marathon

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Heute wir’s ein bisschen blutig…

Reservoir Dogs

Harvey Keitel … Mr. White / Larry Dimmick
Tim Roth … Mr. Orange / Freddy Newandyke
Michael Madsen … Mr. Blonde / Vic Vega
Chris Penn … Nice Guy Eddie Cabot
Steve Buscemi … Mr. Pink
Lawrence Tierney … Joe Cabot
Randy Brooks … Holdaway
Kirk Baltz … Marvin Nash
Edward Bunker … Mr. Blue
Quentin Tarantino … Mr. Brown

2 Männer kommen gerade von einem misslungenen Überfall zurück, einer von ihnen schwer verwundet. Im Laufe der Zeit kommen auch andere zurück ins Versteck und zusammen versuchen sie rauszufinden, was schiefgelaufen ist und wieso – dass heißt, wenn sie nicht gerade versuchen, sich gegenseitig umzubringen.

Meine Meinung:
Tarantine-Filme haben die Eigenschaft, nie völlig in der Reihenfolge der Ereignisse abzulaufen, da ist dieser hier keine Ausnahme. Er fängt fängt Am Anfang des zweiten Viertels an, springt ins dritte Viertel und füllt dann die Lücken des ersten, zweiten und vierten Viertels. Man muss natürlich Tarantinos Art, Blut zu vergießen mögen, sonst wird man den Film nicht mögen.

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Kill Bill Vol. 1: Japan Cut

Kill Bill Vol. 1: Japan Cut

So, meine Japan-Edition von Kill Bill: Vol. 1 ist erfolgreich durch den Zoll durchgekommen und trotz seiner Zollpflichtigkeit und seiner ordentlichen Deklaration wurden mir keine weiteren Gebühren auferlegt. Auch recht.

Gleich natürlich erstmal angeguckt. Viele Änderungen sind so marginal, dass man von ihnen eigentlich nichts mitbekommt. Einzig der zweite abgeschnittene Arm von Sophie am Ende des Films sticht heraus.

Dies gilt natürlich nicht für die Sequenz, die in der euroamerikanischen Variante schwarz/weiß ist. Die Asiaten (und alle Importeure) bekommen hier eine durchgehend kolorierte Version zu sehen. Meiner Meinung nach macht das den Film noch einen Tick runder. Natürlich sind die Szenen blutig, aber das sind viele andere Szenen in dem Film auch.

Was der Japan Cut auf keinen Fall ist, ist so eine Art “Extended Edition”. Ich finde den Film in beiden Versionen gut, musste aber den Japan Cut einfach haben, um meinen Wissensdurst zu stillen.

Aber ein Nachteil dieser Edition soll auch nicht verschwiegen werden. Es gibt die Untertitel englisch und japanisch. Es gibt jedoch keine Untertitelspur, die sich dazuschaltet, wenn man die englische Tonspur wählt und die Leute anfangen, japanisch zu reden. Wozu auch, ist ja bei einer Edition mit dem Zielmarkt Japan auch relativ witzlos. Das bedeutet für uns Westler aber auch, immer die englischen Subs manuell einzuschalten, sobald die Leute japanisch reden.

Alternativ versteht man entweder nichts oder man kennt den Film eh in- und auswendig, so dass man das Japanische bereits mitsprechen kann.

Kill Bill Vol. 1: Das Massaker

Kill Bill Vol. 1: Das Massaker

Da war es nun, Kill Bill Vol. 1 wurde auf Pro 7 ausgestrahlt.

Da die Sendung bereits um 22:00 begann, war nach deutschem Recht nur eine Freigabe ab 16 Jahren möglich – für “ab 18” hätte nicht vor 23:00 gesendet werden dürfen.

Jeder, der sich über diesen Film informiert hat, dürfte wissen, dass er eine einzige große – wenn auch genial inszenierte – Splatterorgie ist. Wahrscheinlich hätte er nicht einmal um 23:00 völlig ungeschnitten gezeigt werden dürfen, ihn aber mutwillig noch früher zu bringen, ist unverständlich.

So gingen dann auch sämtliche Nahaufnahmen chirurgischer Amputationen verloren. Bedauerlicherweise – und hier muss ich dem Bericht auf Schittberichte.com widersprec hen – machte die Musik an den Schnittstellen hörbare Sprünge. Für einen O-Ton-Gucker wie mich waren auch die deutschen Stimmen gewöhnungsbedürftig, aber wenigstens hat man die Stellen, in denen japanisch gesprochen wird, auch so belassen – auch das hat man ja bei der Eindeutschung schon anders erlebt.

Ingesamt hatte ich aber das Gefühl, der Film wirkte härter als auf DVD, gerade auch, weil die blutigsten Szenen im Film absurd überzeichnet sind (z.B. die Enthauptung von Boss Tanaka). Genau diese Überzeichnung fiel aber der Schere zum Opfer.

Einen genauen Schnittbericht findet ihr hier.

Nachtrag: Pro 7 hat doch eine Freigabe ab 18 Jahren erhalten. Dennoch war der Film wie oben geschnitten und meine Kritik bleibt.