Stargate SG-1: Season 5

Stargate SG-1: Season 5

English Version | Season 4 | Season 6

Disc 1

Todfeinde
(Enemies)

Inhalt: Durch die Explosion der Sonne und den aktivierten Hyperdrive wurde das Ha’tak von SG-1 in eine fremde Galaxie geschleudert. Doch auch Apophis ist da mit seinem riesigen Mutterschiff. Doch kaum sind sie dort angekommen, nähert sich ein weiteres Raumschiff, welches Apophis angreift. Es sind die Replikatoren.

Meine Meinung: Nichts gegen eine gute Deus ex machina ab und zu, aber hier haben sie es übertrieben. Erst landen sie in einer fremden Galaxie, dann tauchen sofort die Replikatoren auf, dann wurde Teal’c irgendwie hirngewaschen und am Ende bringen die Replikatoren SG-1 netterweise nach Hause. Also wirklich! Wenigstens Apophis ist jetzt endgültig hinüber.

Teal’cs Prüfung
(Threshold)

Inhalt: Teal’c ist immer noch hirngewaschen. Um ihn dort wieder herauszuholen, sieht Bra’tac nur die Möglichkeit, die Larve zu entfernen und Teal’c an die Schwelle des Todes zu bringen.

Meine Meinung: Auch wenn die Ereignisse, die zu dieser Folge führten, Blödsinn waren, so war diese Folge ein sehr schöner Ausgleich dafür. Sie zeigte uns, wie Teal’c zu dem geworden ist, der er ist und wie Bra’tac ihm alles beigebracht hat. Sehr schöne Charakterzeichnung.

Das Opfer
(Ascension)

Inhalt: SG-1 entdeckt ein Gerät auf einem Planeten, von dem sie vermuten, dass es eine Waffe ist. Doch dann wird Sam ohnmächtig und muss zurückgebracht werden. Als sie beurlaubt wird und nach Hause kommt, erwartet sie dort ein nicht-körperliches Wesen, welches behauptet, von diesem Planeten zu stammen.

Meine Meinung: Die wichtigste Information dieser Folge war, dass Teal’c Star Wars schon neunmal gesehen hat, Jack hingegen noch nie. 😉 Ansonsten war diese Folge aber auch ein sehr gutes Beispiel dafür, warum es bei Star Trek die Oberste Direktive gibt: Weil man eben nicht absehen kann, was passiert, wenn man sich in die Entwicklung einer Kultur einmischt. Wobei ich die Ausrottung dieses Volkes trotzdem für übertrieben gehalten habe, man hätte ihnen auch einfach das Stargate wegnehmen können.
Auch der Auftritt von John de Lancie (Q in Star Trek: The Next Generation) war schön, zumal es nicht der letzte sein wird.

Der fünfte Mann
(The Fifth Man)

Inhalt: Sam, Teal’c und Daniel kehren unter schwerem Feuer ins SGC zurück, Jack und Lieutenant Tyler sitzen jedoch fest. Das eigentliche Problem ist jedoch: Im SGC kennt niemand diesen “Lieutenant Tyler”, an den sich nur SG-1 erinnern kann.

Meine Meinung: Auch diese Folge hat mir gut gefallen. Was mir hier auch wieder aufgefallen ist: Stargate SG-1 hat eine ausgewogene Balance gefunden, was die Anzahl der Alien-Rassen angeht. Das Universum ist nicht sie voll mit Nicht-Menschen, wie das bei Star Trek der Fall ist, aber auch nicht so leer wie bei Battlestar Galactica. Und die meisten Aliens sind zwar prinzipiell auch humanoid, aber es sind eben nicht nur Gnubbelnasen-Aliens, sondern schon Alien-Aliens.

Disc 2

Roter Himmel
(Red Sky)

Inhalt: Weil der Computer des Erd-Gates nicht alle Sicherheitsprotokolle einhält, die ein normales DHD hat, werden bei einer Reise durch das Wormloch schwere Elemente in die Sonne des Zielsystems injeziert. Es beginnt damit, dass sich die Sonne rot färbt, aber wenn der Prozess nicht aufgehalten wird, hört der Planet auf, lebensfähig zu sein. SG-1 versucht, ihren Fehler rückgängig zu machen.

Meine Meinung: Interessante Folge über religiöse Verblendung und Schicksalsergebenheit. Auch schön fand ich, wie SG-1 trotz des Widerstandes alles versucht hat, um ihren Fehler wieder gutzumachen.

Das Übergangsritual
(The Rite of Passage)

Inhalt: Cassandra ist inzwischen ein Teenager, doch plötzlich spielt ihr Körper verrückt. Sie erzeugt große elektrische Felder und kann metallische Gegenstände bewegen. Doch ihr Zustand verschlechtert sich rapide und eine Lösung kann nur auf ihrem Heimatplaneten gefunden werden, auf dem Niirti Experimente mit der Bevölkerung durchgeführt hatte.

Meine Meinung: Die Folge war schön, weil man gesehen hat, wie sehr Cassie sowohl Sam als auch ihrer Ersatz-Mutter Dr. Frasier am Herzen liegt.

Chaka
(Beast of Burden)

Inhalt: Daniel beobachtet immer noch die Unas auf dem Heimatplaneten der Goa’uld und insbesondere Chaka, den Unas, der ihn damals entführt hatte. Doch dann wird Chaka von Menschen auf einen anderen Planeten verschleppt und dort als Arbeitssklave eingesetzt und Daniel setzt alles daran, ihn zurückzuholen.

Meine Meinung: Die Folge find ich richtig gut, weil Daniel sich so für einen Nicht-Menschen einsetzt. Hier zeigt sich wieder sehr schön, wie Daniel die Welt wahrnimmt. Aber es zeigte auch wieder, wie schwierig es ist, sich in die Lebensweise eines anderen Planeten einzumischen, der andere Vorstellungen hat, als man selber.

Das Tempelgrab
(The Tomb)

Inhalt: Während der 37 Tage, in denen das russische Stargate-Programm aktiv war, hat sich auch dort eine inoffizielle Fraktion gebildet. Diese ist auf einem Planeten verschollen und SG-1 geht in einer Joint-Venture-Operation mit einem russischen Team hinterher.

Meine Meinung: Hier wurden mir die Russen wieder als zu klischeehaft dargestellt. Wobei der russische Colonel, der am Ende vorgestellt wurde, sich im Laufe der nächsten Jahre eigentlich als ganz zuträglich heraustellen wird.

Disc 3

Der Kampf der Tollaner
(Between Two Fires)

Inhalt: SG-1 nimmt an der Trauerfeier von Omac auf Tollana teil. Omac verstarb erst kürzlich an einem Herzinfarkt. Doch wenige Tage später bieten die Tollaner den Menschen eine ihrer riesigen Ionenkanonen an, im Austausch für die Lieferung eines seltenen Metalls. SG-1 ist sowohl erfreut, als auch skeptisch über dieses Angebot.

Meine Meinung: Eine sehr traurige Folge, weil man im Prinzip davon ausgehen muss, dass die Tollaner weitesgehend ausgerottet wurden und Narim höchstwahrscheinlich tot ist. Wenn bisher irgendwelche Völker vernichtet wurden, dann waren das ja meistens No-Names, von denen man nie gehört hat und die man nie gesehen hat. Das hier war anders.
Ironischerweise wird man Narims Darsteller Garwin Sanford als Freund von Dr. Weir im Pilotfilm von Stargate Atlantis wiedersehen.

2001

Inhalt: Nachdem ein Zettel durch das Stargate kam (vermutlich aus der Zukunft), niemals einen bestimmten Planeten zu besuchen, wird dieser im Computer gesperrt. Durch einen Zufall trifft SG-1 aber doch auf dieses Volk: die Aschen. Und auch diesmal sind die Verlockungen groß, welche die Aschen den Menschen anbieten.

Meine Meinung: Sehr interessanter Weg, die Geschichte von 2010 fortzusetzen. Inbesondere hat mir gefallen, auch die kleineren Storylines wieder aufzunehmen, also die anfangende Beziehung zwischen dem Botschafter und Sam und Kinseys Präsidentschaftsambitionen. Schade war nur, dass sie den Botschafter gleich wieder haben sterben lassen.

Verzweiflungstat
(Desperate Measures)

Inhalt: Nachdem Sam von einem Sonderkommando entführt wurde, macht sich SG-1 daran, herauszufinden, was passiert ist und wo sie ist. Dabei benötigt Jack mal wieder Maybournes Hilfe, denn die Spuren führen zum NID, zum russischen Stargate-Programm und zu einem todkranken Selfmade-Millionär.

Meine Meinung: Auch diese Folge hat mir gut gefallen, weil sie es schön geschafft haben, eine Agenten-Geschichte mit Science-Fiction zu verbinden und das Menschen einen Pakt mit dem Teufel eingehen, wenn der Tod nahe ist, ist ja auch nicht unrealistisch.

Wurmloch extrem
(Wormhole X-treme!)

Inhalt: Martin Lloyd hat schon wieder einmal “vergessen” wer oder was er ist. Doch jetzt ist er kreativer Berater am Set einer Serie: “Wormhole X-treme!”, die sich darum dreht, dass ein Team aus drei Menschen und einem Androiden durch ein intergalaktisches Tor schreiten und gegen Außerirdische kämpfen. Doch parallel nähert sich ein echtes Raumschiff der Erde, welches hinter dem Mars versteckt wurde.

Meine Meinung: Eine der lustigsten Folgen (und gleichzeitig die 100. Episode) der ganzen Serie, die höchstens noch von der 200. geschlagen wird. Viele der Crew von SG-1 hatten hier mal ein Gastauftritt, aber am besten waren Peter DeLuise als Regisseur und sein Bruder Michael DeLuise (den man damals ebenfalls in SeaQuest gesehen hatte) als Hauptdarsteller des Colonels. Herrlich aber auch, wie auf typische Fehler in SciFi-Serien hingewiesen wurde (“Wenn ich außer Phase bin und durch die Wand gehen kann, warum falle ich dann nicht durch den Boden?”).

Disc 4

Bewährungsprobe
(Proving Ground)

Inhalt: Jack trainiert mit einer Gruppe Rekruiten (unter ihnen Hailey und Lt. Elliot). Sie sollen darauf vorbereitet werden, Mitglieder von SG-Teams zu sein. Doch dann enststeht eine “Foothold”-Situation im SGC und Jack muss mit ihnen den Angriff der Außerirdischen zurückschlagen.

Meine Meinung: Sehr schön gemachtes Trainingsszenario, insbesondere die letzte Sequenz. Ein wenig schade fand ich es, dass es für den Zuschauer schon relativ schnell aufgelöst wurde, dass die Situation im SGC Fake ist. Was mir damals beim ersten Gucken (logischerweise) nicht aufgefallen ist, ist dass in dieser Folge Grace Park (Sharon Valerii in Battlestar Galactica) mitgespielt hat.

48 Stunden
(48 Hours)

Inhalt: Nachdem Teal’c Tanith getötet hat, stürzt dessen Al’kesh in das Stargate und unterbricht das Wurmloch. Dadurch wurde der fliehende Teal’c auf Erd-seite nicht wieder re-integriert und ist nur noch als Muster im Stargate gespeichert. Sam versucht ihn da rauszuholen, während Daniel mit den Russen über das zweite Stargate verhandelt und Jack “alternative Informationsquellen” sucht.

Meine Meinung: Im Prinzip erinnert diese Folge an einen “typischen” Transporterunfall in Star Trek. Das soll aber nicht heißen, dass es ein wiederverwendetes Script ist, die Charaktere verhalten sich alle wie sie sollten und auch die restlichen Storyelemente könnten so bei Star Trek nicht angewendet werden. Sehr schön fand ich auch die Verhandlungen mit den Russen und das “That didn’t happen in the simulations.”, nachdem das geborgte russische DHD explodiert ist (natürlich erst nach Teal’cs Rettung). Auch der erste Aufritt von Dr. McKay war ganz lustig, weil sein Charakter praktisch nicht verändert wurde, als er zum Hauptcharakter in Stargate Atlantis wird.

Neue Zeiten
(Summit)

Inhalt: Daniel wird als Menschensklave in ein Treffen der Systemlords eingeschleust, an dem unter anderem Yu, Ba’al, Bastet und Kali teilnehmen. Eigentlich sollte Daniel diese alle umbringen mit Hilfe eines neuen Tok’ra-Viruses. Doch dann taucht Osiris auf und behauptet, im Namen von Anubis zu sprechen, der wünscht, in den Rat der Systemlords zurückzukehren. In der Zwischenzeit greift Lord Zipacna (ebenfalls im Auftrag von Anubis) die Tok’ra-Basis an.

Meine Meinung: Das spannende an der Folge war eigentlich, darauf zu warten, wann Daniel und Osiris aufeinander treffen und was dann passieren würde. Das sie damit bis zum Schluss gewartet haben und dass das ein Doppelteil sein würde, war cool, zumal man es ja den englischen Titeln (und in diesem Fall dem deutschen) nicht ansieht, dass das eine Doppelfolge sein wird.

Elliots große Mission
(Last Stand)

Inhalt: Die Tok’ra-Basis steht unter schwerem Beschuss, viele sind bereits tot und Martoufs ehemaliger Symbiont hatte keine Wahl, als sich in Lt. Elliot zu retten. Jack, Sam, Teal’c und Elliot/Lantash müssen einen Weg zum Stargate finden. Auf der Raumstation hat es Daniel zum Glück geschafft, Osiris mit der gleichen Droge zu täuschen, mit der er sich schon in Yus Gefolgschaft eingeschlichen hat. Doch der Plan, alle umzubringen, wurde aufgegeben, weil es Platz machen würde für Anubis und dieser droht auch so schon, die Erde zu vernichten und den Asgard-Vertrag zu ignorieren.

Meine Meinung: Der Geist kann die schlimmsten Bilder malen. Hier wurde nicht gezeigt, wie SG-1 “erfolgreich” nach Hause zurückkehrt und es war auch gar nicht notwendig. Man kann sich lebhaft vorstellen, wie es um das Stargate herum ausgesehen haben muss, nachdem Elliot/Lantash sich selbst geopfert hat und mit Hilfe des Viruses Tausende Jaffa starben. Bei den Jaffa bin ich immer hin- und hergerissen. In den meisten Fällen sind sie einfach nur Angreifer, die in Selbstverteidigung erschossen werden. Andererseits werden sie als Sklaven porträtiert, die eigentlich keine andere Wahl haben, als für ihren “Gott” zu kämpfen und das macht ihren Tod bedauerlich. Ein ähnliches Dilemma herrschte ja in Matrix, wo die Bewohner der Matrix auch immer potentielle Feinde waren, obwohl sie es waren, die man befreien wollte.

Disc 5

Das Ende der Welt
(Fail Safe)

Inhalt: Ein Asteroid nähert sich aus einer ungewöhnlichen Richtung der Erde und droht, auf dieser einzuschlagen. SG-1 will ein abgestürztes Tel’tak (Transportraumschiff) reparieren, um auf dem Asteroiden zu landen und ihn mit Hilfe einer Naqahdah-Atombombe zu sprengen.

Meine Meinung: Herrlich, wie Jack gleich zu Anfang anmerkt “I’ve seen that movie!”, natürlich bezugnehmend auf Armageddon. Trotzdem haben sie auch hier wieder eine schöne Stargate-typische Lösung für das Problem gefunden.

Die Jaffa-Rebellion
(The Warrior)

Inhalt: Auf einem Planeten, der von keinem Goa’uld beherrscht wird, befindet sich eine kleine Basis von Jaffa, deren “Gott” entweder getötet wurde, oder die desertiert sind. Ihr Anführer ist K’tano, ehemaliger First Prime von Imhotep, der seinen “Gott” getötet hat. Doch die Wege der Jaffa und der Tau’ri sind unterschiedlich und Jack kann keine Allianz empfehlen, solange K’tano der Anführer ist.

Meine Meinung: Die Folge zeigt schön, wie überzeugend charismatische Anführer sein können und das sie nicht zwingend das Beste für ihre Gefolgsleute im Sinne haben. Auch die Matrix-artige Kampfsequenz war nicht schlecht gemacht.

Reese
(Menace)

Inhalt: Auf einem Planeten, dessen Bevölkerung völlig ausgelöscht wurde, findet SG-1 einen deaktivierten Androiden in der Form einer jungen Frau. Nachdem sie reaktiviert wurde, stellt sich heraus, dass sie nichts über ihre Künstlichkeit weiß und auch ihr Geisteszustand ist eher kindlich einzustufen. Doch dann baut sie für Daniel ein Geschenk und Spielzeug, das SG-1 schrecklich vertraut ist.

Meine Meinung: Eine weitere Folge, wo die Ansichten von Jack und Daniel, wie man mit einer gefährlichen Situation umgehen muss, aufeinander prallen. Und eigentlich weiß man nicht so genau, wem man recht geben soll.

Der Wächter
(Sentinel)

Inhalt: Ein Planet, der eigentlich eine Schutzvorrichtung haben sollte, wird von den Goa’uld angegriffen. Offensichtlich haben die inoffiziellen NID-Kommandos das Gerät vor 2 Jahren beschädigt. Nun nimmt SG-1 diese mit, um es wieder zu reparieren.

Meine Meinung: Was mir bei der Folge nicht gefallen hat, war die Tatsache, dass die beiden draufgegangen sind, weil das so vorhersehbar war. Auch, dass sich der Colonel opfern würde, um Jack zu retten, passt eigentlich nicht zu dem, was wir genau in dieser Folge über ihn gelernt haben.

Disc 6

Die Entscheidung
(Meridian)

Inhalt: SG-1 kommt von einer Mission zurück, auf der Daniel einer hohen und tödlichen Strahlendosis ausgesetzt wurde. Zwar lebt er noch, aber er wird innerhalb weniger Stunden daran sterben. Außerdem kommt es mit der fremden Regierung zum Disput, wie es zu em Unfall kam und ob Daniel daran schuld sei. In dem Unfall – bei dem mit Naqahdriah (einem instabilen Naqahdah-Isotop) experimentiert wurde – starben auch mehrere Wissenschaftler von Kelowna.

Meine Meinung: Eine sehr schöne Abschiedsfolge von Dr. Daniel Jackson (Michael Shanks wollte aus der Serie aussteigen), bei der jeder die Chance hatte, Abschied zu nehmen. Aber ebenfalls die Folge, in der Jonas Quinn (Corin Nemec, Parker Lewis in Parker Lewis – Der Coole von der Schule) als Charakter eingeführt wurde. Hat mir gut gefallen.

Das Geheimnis der Asgard
(Revelations)

Inhalt: Thors Schiff wird von einem Goa’uld Ha’tak zerstört. Das bedeutet, die Asgard können den Vertrag über die geschützen Planeten nicht mehr durchsetzen, solange ihre Hauptstreitkräfte im Kampf gegen die Replikatoren gebunden sind. Deshalb bitten sie SG-1, den Asgard Heimdall von einem Planeten zu evakuieren, der eine wichtige Forschungsarbeit durchführt.

Meine Meinung: Überraschenderweise haben sie hier zum ersten Mal mit der Tradition gebrochen, einen Cliffhanger ans Staffelende zu stellen. Das könnte aber auch damit zusammenhängen, dass mit dem Ende dieser Staffel die Serie den Sender gewechselt hat. Mit dieser Folge haben sie es aber trotzdem geschafft mehr neue Fragen aufzuwerfen, als alte zu beantworten, insbesondere die Frage, wer oder was Anubis eigentlich ist und woher er die Technologie hat, um die Asgard zu besiegen. Die Schwäche der Folge war eigentlich, dass die Asgard am Anfang angeblich keine Resourcen hatten, nur um dann am Ende doch mit drei O’Neill-Class-Schiffen aufzutauchen.

Die Staffel – Meine Meinung: In dieser Staffel haben sich die direkten und indirekten Kämpfe gegen die Goa’uld wieder intensiviert und Anubis hat es geschafft, die größeren Bedrohungen für die Goa’uld praktisch zu beseitigen: Die Tollaner sind wahrscheinlich ausgerottet, die Tok’ra auf der Flucht und die Asgard sind nicht mehr völlig überlegen. Im Prinzip sind die Menschen jetzt fast wieder auf sich allein gestellt. Die Staffel hat mir gut gefallen, auch wenn viele traurigere Folgen dabei waren.

Season 6

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