Category: Vermischtes

WPF: MVVM & Responsive UI

WPF: MVVM & Responsive UI

English Version

Vor ein paar Tagen hatte ich ja von meinen ersten Gehversuchen im Bereich von WPF & MVVM berichtet.

Nun hat mich ein Kumpel, der genau dieses Feld schon eine ganze Weile beackert, vor eine Herausforderung gestellt:

a) Meine GUI sollte ansprechbar (“responsive”) bleiben, während der Merge ausgeführt wird.

b) Es soll nicht immer die ganze GUI nach jeder Aktion evaluiert werden.

Read More Read More

Marzahner Impressionen

Marzahner Impressionen

Ja, Marzahn (nicht das Dorf, der Stadtteil) wurde Ende der 70er und Anfang der 80er in der DDR hochgezogen, um schnell und massiv neuen Wohnraum zu schaffen.

Ich möchte mich aber mal gegen den Eindruck erwehren, der heute immer noch erweckt wird: Dass Marzahn eine einzige Betonwüste sei.

Tatsächlich wurde nämlich viel Freiraum zwischen den Häusern gelassen, der heute eher weiter zugebaut, als gelassen wird.

Deshalb hier mal eine kleine Sammlung von Bildern des Stadtteils, in dem ich aufgewachsen bin:

20140819_113609

Berlin-Marzahn, 2014

Berlin-Marzahn, 2014

Berlin-Marzahn, 2014

Berlin-Marzahn, 2014

Read More Read More

WPF: MVVM, ViewModel, Model & MessageBoxen

WPF: MVVM, ViewModel, Model & MessageBoxen

English Version

Ich bin nie ein GUI-Entwickler gewesen und man sieht es meinen Programmen auch an.

Wo ich gut drin bin, ist der BusinessLogic-Teil der Applikation.

Deshalb habe ich mich immer in vertrautem Territorium bewegt, wo man Controls schön an Linien ausrichten konnte und das dann halbwegs ordentlich aussah (wenn auch nicht schön).

Aber die Zeiten ändern sich und jetzt hab ich mich mal an das ganze Thema WPF (Windows Presentation Foundation) im Zusammenspielt mit MVVM (Model-View-ViewModel) gewagt.

Also Startpunkt habe ich ein Programm genommen, was ich eh schreiben wollte und damit als Übungsgrundlage perfekt geeignet ist.

In dem unten verlinkten ZIP-File findet ihr das Ergebnis. Es enthält ein klassiches Windows-Forms-Programm, welches als MVVM gestaltet ist, sowie das WPF-Pendant dazu.

Beide Programme greifen auf das gleiche Model zu, verwenden aber an ihre Bedürfnisse angepasste ViewModels.

Alle Zugriffe aus dem Model auf entweder die UI (z.B. File-Dialoge oder MessageBoxen) oder das Dateisystem wurden komplett weggekapselt und werden von den jeweiligen Clients des Models zur Verfügung gestellt.

Damit sollte das Programm auch komplett Unit-testbar sein, da alle Interfaces weggemockt werden können.

Das Ergebnis ist trotz allem relativ übersichtlich und sollte damit für Entwickler nachvollziehbar sein, die sich mit MVVM beschäftigen wollen.

MVVM.zip

Fortsetzung: WPF: MVVM & Responsive UI

36 Jahre und 8 Monate

36 Jahre und 8 Monate

Am 30. August 2014 bin ich genau 36 Jahre und 8 Monate alt.

Kann ja mal passieren.

Aber letzte Woche Woche war ich in Berlin, meine Mama und meine Oma besuchen, weil meine Mama Geburtstag hatte.

Und während ich so im Auto saß, sprang einfach so dieser Gedanke in meinen Kopf. Wann war meine Mama eigentlich 36 Jahre und 8 Monate alt? Sie war es im April 1990.

Ich war zu diesem Zeitpunkt 12 Jahre und 4 Monate alt.

Nun müsst ihr dazu wissen, dass meine Mama und ich beide in der DDR geboren wurden, ich in "Berlin – Hauptstadt der DDR"

Bis zu meinem sechsten Lebensjahr habe ich in einer ofenbeheizten Altbauwohnung in der fünften Etage im Prenzlauer Berg, direkt am Friedrichshain, gewohnt. Ihr wisst schon, da wo jetzt die ganzen Schwaben wohnen und die Preise nach oben treiben.

Dafür habe ich eine Invasion der Südpfalz begonnen!

Muahahahaa!

Read More Read More

SerienCouch Hangout

SerienCouch Hangout

Vor ein paar Wochen wurde ich von den ultra-netten Leuten von Serieasten.TV eingeladen, an einem Webcast zur neuen Serie Star-Crossed teilzunehmen.

Und natürlich habe ich diese Einladung gerne angenommen. 🙂

Heute haben wir dann das Experiment wiederholt und uns über das vorgestrige Ende von How I Met Your Mother unterhalten. Die Meinungen gingen weit auseinander, aber das ist es ja, was die Diskussion erst spannend macht. 🙂

Hier für euch meine beiden Auftritte (die Videoquali ist leider nicht die beste, aber es geht ja auch um das Gesagte! 😉 ):


Faulheit hat einen Namen: Karsten

Faulheit hat einen Namen: Karsten

Ich habe eine ganz normale kabelgebundene Maus an meinem PC.

Wenn ich Abends noch eine Folge einer Serie X sehen möchte, dann tue ich das meistens von meinem Bett aus.

Mein Bett steht 1,10m von meinem Schreibtisch entfernt.

Eine schier unüberbrückare Hürde, wenn man sich noch mal hochraffen muss, um noch eine Folge zu starten.

Deshalb hab ich mir heute bei Media Markt eine billige Funkmaus als Sekundärmaus gekauft, die im Regal neben dem Bett geparkt wird.

Wenn ich jetzt alos Abends noch eine Folge sehen will, brauch ich bloss die Funkmaus nehmen, anschalten und kann “remote” anklicken, ohne noch mal aufsteheh zu müssen. 😀

PS: Dauerhaft werd ich die Funkmaus nicht nutzen, da bin ich wieder zu geizig, ständig neue Batterien kaufen zu müssen…

IBAN, Leserbriefe und Die Zeit

IBAN, Leserbriefe und Die Zeit

Ich liebe Leserbriefe. Leserbriefe sind das, was ich in jeder Zeitung und Zeitschrift (ob nun Der Spiegel, Die Zeit, die c’t oder …) zuerst lese.

Meistens lese ich bei Spiegel Online auch nur den Teaser zu bestimmten Artikeln und stürze mich dann gleich ins Forum.

Im Printjournalismus haben die Redaktionen aber dann letztendlich die ultimative Kontrolle darüber, zu welchen Artikeln, in welcher Menge und welche Art von Leserbriefen abgedruckt werden.

Deshalb ärgert es mich dort wesentlich mehr als im Internet, wenn eine Zeitung einen faktisch inkorrekten Leserbrief abdruckt und diesen dann nicht wenigstens kommentiert.

Konkret geht es um die neueste Die Zeit 6/2014. Auf Seite 83 ist ein Leserbrief eines Herren abgedruckt, der (wahrscheinlich unwissentlich) falsch behauptet, dass mit der neuen IBAN wesentlich mehr Überweisungen auf falschen Konten landen würden als früher. Er macht das fest an der langen Ziffernfolge, die der Überweisende eingeben oder aufschreiben müsse.

Er hat natürlich Recht damit, dass lange Ziffernfolgen zu Schreibfehlern führen können.

Womit er nicht Recht hat, ist, dass das Geld dann auf dem falschen Konto landet.

Ich bin kein Banker, aber Informatiker, daher weiß ich zum Glück, was eine Prüfziffer ist.

Wenn Oma Platuschke ihrem Enkel im Jahr 2009 Geld zum Geburtstag überweisen wollte, dann musste sie die Bankleitzahl (BLZ) und die Kontonummer angeben. Wenn die BLZ einen Fehler enthielt, konnte sie Glück haben, dass diese Nummer gar nicht existiert und damit der Computer die Überweisung zurückwies.

Vertippte sie sich bei der Kontonummer, dann war das Geld erstmal weg. Und rein rechtlich hatte sie (meines Wissens nach!) auch keinen Anspruch darauf, dass der Empfänger dieses Geld wieder rausrückte.

Genau das wird 2014 mit der IBAN besser. An Stelle 3 und 4 (direkt hinter dem Ländercode) ist eine zweistellige Prüfziffer in die IBAN eingebaut. Ein Vertipper irgendwo in der Nummer und der Computer erkennt dies sofort. Die Wahrscheinlichkeit, mehrere Vertipper zu haben und damit wieder auf die richtige Prüfziffer zu kommen, ist dagegen eher mikroskopisch.

Das hätte man dem Leserbriefschreiber und auch den Lesern deutlich machen müssen und das nicht einfach so unkommentiert abdrucken und als Wahrheit präsentieren dürfen.

Amazon (mal wieder)

Amazon (mal wieder)

Ihr könnt ja gerne alle über Amazon meckern und darüber lamentieren, dass sie ihre Mitarbeiter “nur” nach dem Logistik-Tarif (der jedoch selbst über jeglichen Mindestlohnplänen der SPD liegt!) und nicht nach dem Einzelhandels-Tarif bezahlen, aber ich könnte mit dem Laden nicht zufriedener sein.

Zwei Geschichten:

#1)
Vor ein paar Monaten habe ich die erste Staffel von The Newsroom bei Amazon.com bestellen wollen. Normalerweise kostet der Versand einer Staffel aus den USA 6,48$. Aus irgendeinem Grund wollte das System aber sagenhafte 29,52$ für eine Staffel, die selbst gerade mal 17,99$ gekostet hat.

Passiert, auch Computer haben mal Schluckauf. Support angeschrieben, Gutschrift bekommen, Ende der Geschichte.

Jetzt ist mir das wieder passiert, diesmal bei der sechsten Staffel von Burn Notice (17,11$ Versand bei 11,98$ Kaufpreis). Also wieder angeschrieben und Antwort bekommen:

Zitat:


Hello,
I sorry[sic!] to hear that you’ve been charged an incorrect shipping charge.
To make this right for you, I’ve waived the total shipping cost of $17.11 for your order.


(“ich habe die kompletten Versandkosten erlassen“)


Was soll man da noch sagen, außer “Danke”?

#2)

Read More Read More

Leserbriefe zum Spiegel 3/2014 "Spielen macht klug"

Leserbriefe zum Spiegel 3/2014 "Spielen macht klug"


“sie uns Spiele” muss natürlich entweder nur “dass sie uns” oder “dass uns Spiele” heißen. Sorry für den fauxpas.