Science-Fiction Mini-Marathon

Science-Fiction Mini-Marathon

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Es war nicht als solcher geplant, aber kurz vor Weihnachten hab ich dann doch eine Reihe von Sci-Fi-Filmen geguckt ud ein nicht unbeträchtlicher Teil davon waren Weltuntergangsfilme, also kann ich genauso gut ein paar Worte zu ihnen schreiben. Die meisten dieser Filme sind sehr, sehr US-patriotisch, aber wenn man das akzeptieren kann und wenn man die wissenschaftlichen “Ungenauigkeiten” kann, dann kann man eine Menge Spaß mit diesen Filmen haben.

Independence Day

Will Smith … Captain Steven Hiller
Bill Pullman … President Thomas J. Whitmore
Jeff Goldblum … David Levinson
Mary McDonnell … First Lady Marilyn Whitmore
Judd Hirsch … Julius Levinson
Robert Loggia … General William Grey
Randy Quaid … Russell Casse
Margaret Colin … Constance Spano
Vivica A. Fox … Jasmine Dubrow
Adam Baldwin … Major Mitchell
Brent Spiner … Dr. Brackish Okun

Inhalt: 2. Juli. Irgendwelche Aliens kommen in einem riesigen Schiff zur Erde. Sie placieren ihre UFOs überall auf der Welt und jagen alles in die Luft. 3. Juli. Wir versuchen, zurückzuschlagen und versagen erbärmlich. 4. Juli. Wir verpassen ihnen ne Erkältung und jagen sie in die Luft.

Meine Meinung: Toller Film. Liebe ihn. Der Film ist so kitschig, dass er unten aus der Skala rausfällt und von oben wieder reinkommt. Die Charaktere sind so dermaßen überzeichnet, dass man keinen von ihnen ernst nehmen kann und das rettet den Film. Stellt euch vor, man würde sich den Film mal ernsthaft betrachten. Der Präsident, der in der Finalschlacht teilnimmt, der betrunkene Pilot, der die Welt rettet, der Wissenschaftler, der einen Computervirus für einen Alien-Computer schreibt und mitten drin in all dem Will Smith.

Armageddon

Bruce Willis … Harry S. Stamper
Billy Bob Thornton … Dan Truman, NASA Administrator
Ben Affleck … A.J. Frost
Liv Tyler … Grace Stamper
Will Patton … Charles ‘Chick’ Chapple
Steve Buscemi … Rockhound
William Fichtner … Colonel William Sharp, Shuttle Freedom Pilot
Owen Wilson … Oscar Choi, Geologist
Michael Clarke Duncan … Jayotis ‘Bear’ Kurleenbear
Peter Stormare … Lev Andropov, Russian Cosmonaut
Ken Hudson Campbell … Max Lennert
Jessica Steen … Jennifer Watts, Shuttle Freedom Co-Pilot
Keith David … Lt. General Kimsey
Jason Isaacs … Dr. Ronald Quincy, Research

Inhalt: Ein Meteor von der Größe des Staates Texas ist auf dem Weg zur Erde und er wird uns in 18 Tagen treffen. Es ist ein sogenannter “Global Killer”, der das Ende der Menschheit bringen wird. Und es gibt nur einen Weg uns zu retten: Wir müssen eine Ölbohrmannschaft hochschicken, die ihn mit einer Nuke aus dem Inneren hochjagen. Aber Ölbohrer sind ein merkwürdiger Menschenschlag und keine trainierten Astronauten. Wird das je funktionieren?

Meine Meinung: Ein weiterer Film, der mir immer sehr viel Spaß macht. Er hat einen tollen Soundtrack und einen tollen Look, mir gefallen inbesondere die Effekte, in denen nichts zerstört wird, wie zum Beispiel der Take-Off der Shuttles und das Aussehen des Meteors. Aber auch die Charaktere sind toll, sie sind so comichaft: Rockhound, Bear, Lev. Aber das ist auch ein Film, den man nicht zu ernst nehmen kann, wenn man ihn genießen will. Und auch wenn es sehr klischeehaft dargestellt wurde, so hat mir doch gefallen, dass Russland helfen durfte, die Welt zu retten – wohingegen ID4 ein “all-american Gig” war.

Deep Impact

Robert Duvall … Capt. Spurgeon ‘Fish’ Tanner
Téa Leoni … Jenny Lerner
Elijah Wood … Leo Beiderman
Morgan Freeman … President Tom Beck
Maximilian Schell … Jason Lerner
James Cromwell … Alan Rittenhouse
Laura Innes … Beth Stanley
Leelee Sobieski … Sarah Hotchner

Inhalt: Ein Meteor von der Größe ? ist auf dem Weg zur Erde und er wird uns in 18 Tagen Monaten treffen. Ein Raumschiff, gebaut von den Amerikanern und Russen unternimmt die Reise, um ihn abzufangen, ein Loch zu graben und ihn mit einer Nuke hochzujagen. Aber der Plan schlägt fehl und nun sind zwei Riesenstücke auf ihrem Weg zur Erde und sie werden den Planeten verwüsten und dabei Milliarden Menschen töten.

Meine Meinung: Ironischerweise hat dieser Film – bei der Benutzung von 10 oder weniger Worten – die selbe Geschichte wie Armageddon,es kam sogar im selben Jahr (1998) heraus und dennoch ist er völlig anders. Sie haben mehr Zeit, den Meteor abzufangen, sie senden richtige Astronauten, es behandelt das Thema viel ernsthafter und es zeigt mehr vom Leben auf der Erde während dieser Zeit. Aber trotzdem muss ich gestehen, dass mir Armageddon besser gefällt. Es ist ein guter Film, aber aufgrund seiner Ernsthaftigkeit muss man in der Stimmung sein, ihn zu gucken.

Demolition Man

Sylvester Stallone … John Spartan
Wesley Snipes … Simon Phoenix
Sandra Bullock … Lt. Lenina Huxley
Nigel Hawthorne … Dr. Raymond Cocteau
Benjamin Bratt … Alfredo Garcia
Bob Gunton … Chief George Earle
Glenn Shadix … Associate Bob
Denis Leary … Edgar Friendly

Inhalt: Los Angeles, 1996. Detective Spartan verhaftet den wahnsinnigen Simon Phoenix, aber dabei werden mehrere Geiseln getötet. Sowohl Phoenix, als auch Spartan werden verurteilt und in das neue Cryo-Gefängnis gebracht. San Angeles, 2032. Simon Phoenix schafft es, während einer Bewährungsanhörung zu entkommen und er verursacht neues Chaos in einer jetzt friedvollen Welt. Nur ein Old-School Cop wie Spartan kann einen Old-School Kriminellen wie Phoenix aufhalten. Aber Spartan fällt es schwer, sich in einer Welt einzuleben, in der das Fluchen verboten ist und Pizza Hut die Franchise-Kriege gewonnen hat.

Meine Meinung: Und ein weiterer Film, der sich selbst nicht so ernst nimmt. Die Action-Szenen mit Sly und Wesley waren wirklich unterhaltsam und die Szenen mit Sly und Sandra waren wirklich lustig. Ich fand auch die ganzen 80er-Referenzen, wie zum Beispiel Lethal Weapon, Love Boat und natürlich den Seitenhieb auf Arnie und die “Schwarzenegger-Bibliothek” richtig klasse. Die Frage, die der Film stellt, ist die, ob wir wirklich ihn einer überbemutternden, perfekten und langweiligen Welt wie dieser leben wollten, oder ob wir zu Friendlys Rebellen gehören würden.

Daylight

Sylvester Stallone … Kit Latura
Amy Brenneman … Madelyne Thompson
Viggo Mortensen … Roy Nord
Dan Hedaya … Frank Kraft
Jay O. Sanders … Steven Crighton
Karen Young … Sarah Crighton
Claire Bloom … Eleanor Trilling
Vanessa Bell Calloway … Grace Calloway
Renoly Santiago … Mikey
Colin Fox … Roger Trilling
Danielle Harris … Ashley Crighton
Trina McGee … LaTonya
Marcello Thedford … Kadeem
Sage Stallone … Vincent

Inhalt: Jemand bringt illegal Chemieabfälle durch den Tunnel zwischen New York und New Jersey. Diebe, die gerade ein Schmuckgeschäft ausgeraubt haben, versuchen zu entkommen und rammen diese Trucks. Dies verursacht eine Explosion und beide Eingänge zum Tunnel stürzen ein. Kit Latura, ein Limosinenchauffeur und gefeuerter Chef des medizinischen Notfalldienestes geht in den Tunnel und versucht, mögliche Überlebende zu retten. Aber es gibt eine Menge von Hindernissen: Die Feuer brennen immer noch, der Tunnel flutet sich langsam und die Wände beginnen, einzustürzen.

Meine Meinung: Technisch gesehen ist das kein Science-Fiction-Film, aber mir war nach einem weiteren Sly-Film und es fliegt auch jede Menge in die Luft. 😉 Im Prinzip ist es ein normaler Action-No-Brainer mit einer menge von Action-Szenen, aber auch einer Menge Drama-Szenen, wie zum Beispiel die Szene, wo man entscheiden musste, dass man aktiv jemanden zurücklassen muss und man weiß, dass dieser allein sterben wird, aber es gibt nichts, was man tun kann.
Wie ihr sehen könnt, gucke ich ne Menge Fime, die Plotholes von der Größes des Mondes haben und trotzdem gibt es Dinge, die mich wirklich stören – sogar in solchen Filmen. In diesem Film war es die Entscheidung der Bürgermeisterin(?), beide Enden des Tunnels wieder zu öffnen – jetzt. Warum? Weil der Tunnel eine Schlagader der Stadt ist und sie wieder Autos durchsenden will. — In Wirklichkeit wäre ein solcher Tunnel für Monate gesperrt um Inspektionen und Reperaturen durchzuführen, selbst wenn er nicht in dem Moment einbrechen würde, in dem man beide Enden öffnet.

Galaxy Quest

Tim Allen … Jason Nesmith
Sigourney Weaver … Gwen DeMarco
Alan Rickman … Alexander Dane
Tony Shalhoub … Fred Kwan
Sam Rockwell … Guy Fleegman
Daryl Mitchell … Tommy Webber
Enrico Colantoni … Mathesar
Robin Sachs … Sarris

Inhalt: Jason Nesmith ist ein ehemaliger TV-Star, der die Rolle des “Commander Taggart” in einer Serie namens “Galaxy Quest” verkörperte. Nun tritt er auf Conventions auf, gibt Autogramme und eröffnet Elektronikmärkte. Seinen Co-Stars ergeht es nicht viel besser. Aber dann tauchen einige echte Aliens auf und bitten Jason um Hilfe, weil sie glauben, all die Geschichten über die “N.S.E.A. Protector” und ihre Crew wären real. Und sie brauchen ihn und seine Crew um ihre Rasse zu retten.

Meine Meinung: Ich bin schon ewig Star Trek-Fan, aber ich bin nie so fanatisch gewesen, um nicht eine gute Parodie oder Hommage zu genießen, wie zum Beispiel diese hier oder die “USS Highlander“-Filme. Besonders hat mir der sehr gut ausgewählte Cast gefallen, mit Tim Allen als Shatner-Kopie (als das Alien sein T-Shirt weggerissen hat, ist er sogar wie Shatner in TOS gelaufen 😉 ), Rickman als dieser Shakespeare-Darsteller, der seine GQ-Rolle inzwischen hasst, die taffe Alien-Frau Weaver, die nun dazu verdammt ist, den Computer zu wiederholen und Rockwell als der prototypische Redshirt. Und natürlich die geekigen Fans, die jede Folge sezieren und nach Canon-Fehlern suchen. 😉

I, Robot

Will Smith … Del Spooner
Bridget Moynahan … Susan Calvin
Alan Tudyk … Sonny
James Cromwell … Dr. Alfred Lanning
Bruce Greenwood … Lawrence Robertson
Adrian Ricard … Granny
Chi McBride … Lt. John Bergin
Shia LaBeouf … Farber

Inhalt: U.S. Robotics produziert und verkauft Roboter, die den drei Robotergesetzen gehorchen. Die aktuelle Serie der NS-4 wird bald von den verbesserten NS-5 abgelöst, welche eine stehende Datenverbindung zum Zentralcomputer haben und darüber Updates bekommen können. Aus persönlichen Gründen vertraut Detective Spooner keinem Roboter und als eines Tages der Chefwissenschaftler des Roboter-Projekts getötet wird, verdächtigt Spooner sofort einen Roboter. Aber er ist der einzige, der so denkt – bis es zu spät ist.

Meine Meinung: Ich hab nie eine von Asimovs Geschichten gelesen, was eigentlich eine Schande ist. Aber ich kannte die Grundidee und fand, dass sie einen anständigen Film draus gemacht haben. Manchmal war die Action etwas zu überdreht, insbesondere in den Spooner-versus-Unmengen-von-Roboter-Szenen, aber hätten sie auf der anderen Seite weniger eingesetzt, hätte es sich auch nicht richtig angefühlt. So also ob sie nicht genug Computerpower hatten, um mehr zu generieren oder nicht genug Geld dafür. Aber sie haben es geschafft, mich mit dem nicht-menschlichen Charakter mitfühlen zu lassen, dessen Gesicht auf dem von Alan Tudyk (Ritter aus Leidenschaft, Firefly) basiert, welcher Sonny auch gesprochen hat.

Die Insel

Ewan McGregor … Lincoln Six Echo / Tom Lincoln
Scarlett Johansson … Jordan Two Delta / Sarah Jordan
Djimon Hounsou … Albert Laurent
Sean Bean … Dr. Merrick
Steve Buscemi … James McCord
Michael Clarke Duncan … Starkweather Two Delta
Ethan Phillips … Jones Three Echo
Brian Stepanek … Gandu Three Echo

Inhalt: Lincoln 6 Echo und Jordan 2 Delta sind zwei von sehr wenigen Überlebenden einer Umweltkatastrophe. Nun leben sie in einem isolierten Komplex mit wenigen tausend anderen Überlebenden und ihre einzige Hoffnung ist es, dass sie in der Lotterie gewinnen und zur Insel gehen können. Die Insel ist der letzte Ort auf der Erde, auf dem Menschen noch direkt unter dem Himmel leben können. Doch Lincoln beginnt Fragen zu stellen, da er merkwürdige Träume hat, die er nicht erklären kann. Und als er die furchtbare Wahrheit herausfindet, ändert sich alles.

Meine Meinung: Manche Leute haben den Film mit Flucht ins 23. Jahrhundert verglichen, aber da sehe ich nur wenige Parallelen, meiner Meinung nach nicht genug, um diese Filme wirklich zu vergleichen. Der Film an sich fließt von einer Verfolgungsjagd zur nächsten. Es gibt jetzt nicht so viel Handlung, aber die ist schön anzuschauen.

The Day After Tomorrow

Dennis Quaid … Jack Hall
Jake Gyllenhaal … Sam Hall
Emmy Rossum … Laura Chapman
Dash Mihok … Jason Evans
Jay O. Sanders … Frank Harris
Sela Ward … Dr. Lucy Hall
Austin Nichols … J.D.
Arjay Smith … Brian Parks
Tamlyn Tomita … Janet Tokada
Sasha Roiz … Parker
Ian Holm … Terry Rapson

Inhalt: Als eine gewaltige Eisscholle von der Größe Rhode Islands an der arktischen Eisplatte abbricht, warnt Dr. Hall die wissenschaftliche gemeinschaft, dass ein Klimawandel bevorsteht. Und er kommt tatsächlich, jedoch schneller, als es sogar Dr. Hall erwartet hatte. Aber niemand glaubt ihm, bis es für viele Menschen bereits zu spät ist. Der nordatlantische Strom bricht zusammen,die Temperaturen in der nördlichen Hemisphäre fallen extrem schnell weit unter null Grad und die Menschen fangen zu tausenden an, zu erfrieren. Und Halls Sohn sitzt in New York fest und kämpft ums nackte Überleben.

Meine Meinung: Zum Glück haben sie den Filmtitel nicht übersetzt, “Übermorgen” klingt doch irgendwie lahm dagegen. 😉 Was mir besonders an dem Film gefallen hat, war, dass die Katastrophe tatsächlich stattgefunden hat. Dass sie nicht einfach einen astronomischen Fön erfunden haben, um die Erde wieder zu erwärmen. Das sie tatsächlich die bittere Ironie hineingetan haeb, dass die Überlebenden der sogenannten Erste-Welt-Länder Zuflucht bei den weniger entwickelten Ländern suchen mussten. Was mir nicht gefallen hat, war, dass der Vizepräsident überlebt hat, er hat aufgrund seiner Ignoranz so viele Tote zu verursachen und trotzdem bekommt er die Beförderung.

Krieg der Welten

Tom Cruise … Ray Ferrier
Dakota Fanning … Rachel Ferrier
Miranda Otto … Mary Ann
Justin Chatwin … Robbie
Tim Robbins … Harlan Ogilvy
David Alan Basche … Tim

Inhalt: Es entstehen einige merkwürdige Stürme und einige Blitze schlagen in den Boden ein. Schon kurz darauf kommen Maschinen aus dem Boden, Maschinen die schon dort gewesen sein müssen, bevor die ersten Häuser gebaut wurden. Und diese Maschinen, diese Tripods, zerstören alles, was sich in ihrem Weg befindet und sie töten jedes menschliche Wesen. Ray, der seine beiden Kinder übers Wochenende betreut, tut alles, was notwendig ist, um seine Familie zu beschützen. Und das erste auf der Liste ist: Beine in die Hand nehmen und nichts wie weg.

Meine Meinung: Die Geschichte Krieg der Welten ist wohlbekannt – insbesondere, wie sie endet. Und ich mochte es, dass sie keinen Heldenfilm draus gemacht haben. Ich fand es gut, dass Ray weder Held, nocht Anti-Held war, sondern bloß ein ganz normaler Typ, der auch nicht weiß, was er jetzt machen soll, genau wie der Rest der Menschheit. Dakotas Charakter hingegen war etwas anstrengend für meinen Geschmack.
Das war das erste Mal, dass ich den Film auf DVD gesehen habe, nachdem er im Kino lief und ich fand ihn immer noch gut. Aber was jemand anderes gesagt hat, ist auch wahr: Hätten die Ferriers einen Hund gehabt, der Hund hätte es auch nach Boston geschafft. 😉

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