Tag: The Big Bang Theory

Netflix’ Belohnung

Netflix’ Belohnung

Ich sehe mich selbst als relativ ehrlichen Menschen. Wenn eine Kassiererin mir aus Versehen zu viel rausgibt und ich das merke, dann stecke ich das Geld nicht ein, denn im Zweifel wird sie das fehlende Wechselgeld am Ende selbst ausgleichen müssen.

Ich bin auch ein Serienjunkie, schon immer gewesen. In zwischen liegt eine Generation zwischen Das A-Team und Arrow – ich hab beides geguckt.

Aber vor 10 Jahren habe ich mehr und mehr aufgehört, aus-der-Antenne-Fernsehen zu gucken. Im Prinzip fing es mit dem Reboot von Battlestar Galactica an, der im Dezember 2003 im US-Fernsehen ausgestrahlt wurde und den ich seit Mai 2004 auf DVD besitze.

Und als dann die reguläre Serie lief, wollte ich die Folgen eben sehen, wenn sie rauskamen und nicht erst mit mindestens einem Jahr Verspätung und dann auch noch synchronisiert auf Deutsch.

Bei LOST ging es mir dann ähnlich, zumal die Serie sehr diskussionswürdig/-bedürftig und auch sehr spoilerlastig war.

Also bin ich weg vom klassischen Fernsehen und hin zu – sagen wir mal – alternativen Quellen.

Das hat sich bis heute nicht wirklich geändert und seit zwei Jahren beschränkt sich mein klassicher TV Konsum auf Besuche bei Verwandten oder von Verwandten bei mir und so gehen solche “Perlen” wie Dschungelcamp dann auch spurlos an mir vorrüber.

Aber da ich nun mal ein ehrlicher Mensch bin, war mir schon bewusst, dass Serien sich durch Werbeeinnahmen finanzieren. OK, durch mich direkt jetzt nicht, weil ich eh nie eine Quotenmessbox hatte und es damit irrelevant war, ob ich nun schaute oder nicht.

Aber es ging mir dabei ums Prinzip. Also habe ich angefangen, die Serien auf DVD zu sammeln, auch wenn ich die einzelnen Staffeln mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit nicht noch mal angucken werde – dafür kommt einfach jedes Jahr zu viel neues interessantes Zeug heraus.

Aber ich habe meinen Teil zur Refinanzierung mir beliebter Serien beigetragen und so halte ich das bis heute. Ich hab allein im letzten Jahr wieder mehr als 1500€ für mein Hobby ausgegeben.
Und heute habe ich zufällig erfahren, dass Netflix die moderne Westernserie Longmire, die vom US-Sender A&E im letzten Herbst abgesetzt wurde, für eine vierte Staffel verlängert hat.

Selbst wenn das dann wirklich die letzte Staffel wäre, so gibt es der Serie doch die Chance, zu einem runden Abschluss zu kommen.

Und dafür habe ich Netflix heute mit einem Abo von mir belohnt.

Wenn ich so ihren deutschen Katalog durchforste, dann fällt mir schon auf, dass ich mal wieder als Kunde zweiter Klasse (a.k.a als Deutscher) behandelt werde. Man sieht mal wieder nur, was für den deutschen Markt freigeschaltet wurde. Globalisierung ist nämlich immer nur für die großen, nie aber für den Endkunden, für den gibt’s Region Codes auf DVDs und Blu-rays und IP-Sperren im Netz.

So ist zum Beispiel gerade mal die zweite Staffel von Suits verfügbar und von Mom weiß der gute Onlinedienst noch gar nichts. Erinnert mich an die Zeiten, als mir jemand unbedingt The Big Bang Theory zeigen wollte und ich selbst schon zwei komplette Staffeln gesehen hatte.

Und so werde ich auch weiterhin auf meine alternativen Quellen zurückgreifen, wenn es darum geht, neue Serien tagesaktuell zu gucken.

Aber mit House of Cards, Orange is the New Black und jetzt eben Longmire hat sich Netflix definitiv ein Stück meines Ausgabenkuchens verdient (naja, House of Cards besitze ich eh schon auf Blu-ray).

Einkaufstagebuch 2014 – September

Einkaufstagebuch 2014 – September

RED 2 (2013)


01.09. – 9,97€ bei Amazon.de

Sammlungs-Nr. 1162

Wo dein Herz schlägt (2000)
(Where the Heart is)


01.09. – 5,97€ bei Amazon.de

Sammlungs-Nr. 1163

Zu jung für ein Baby (1998)
(Fifteen & Pregnant)


01.09. – 6,98€ (2,30£) bei Amazon.co.uk

Sammlungs-Nr. 1164

Die Olsenbande (1968 – 1981)
(Olsen-banden)


11.09. – 94,99€ bei Amazon.de

Sammlungs-Nr. 1165 – 1177

The Big Bang Theory: Season 7 (2013 – 2014)


12.09. – 21,44€ (16,11£) bei Amazon.co.uk

Sammlungs-Nr. 12769 – 12771

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Silicon Valley

Silicon Valley

Silicon Valley @ Wikipedia
Silicon Valley @ IMDb

Inhalt: Im Gegensatz zu AMCs Halt and Catch Fire hat sich HBO dazu entschieden, eine Comedy basierend auf dem heutigen Silicon Valley zu machen.
Während er bei einer Google-artigen Firma arbeitet und in einem Start-Up-Inkubator lebt, entwickelt Richard fast aus Versehen einen neuen hochkomprimierenden, verlustlosen Audio-Algorithmus.
Und nun muss er eine Wahl treffen: Verkauft er ihn an seinen Arbeitgeber und geht mit einer Stange Geld nach Hause oder vertraut er sich einem Investor an und schafft seine eigene Erfolgsstory.

Meine Meinung: Im Gegensatz zu The Big Bang Theory ist dies keine Laugh-Track-Comedy und sie erwartet nicht, dass man nach jedem Satz lacht oder auch nur lächelt.
Die Charaktere sind einfach nur lustig aufgrund dessen, wie sie sind und mir hat die gesamte erste Staffel einfach nur Spaß gemacht.

Interessante Anekdote nebenbei: Der Weissman Score, welcher in der Serie wie eine Spielstand-Anzeigetafel benutzt wird, um zu zeigen, wer gerade vorne liegt, wurde nur für diese Serie entwickelt. Aber sie wurde von echten Computerwissenschaftlern an der Standford University entwickelt und wird gerade für die echte Welt adaptiert.

Gavin Belson: “It’s weird. They always travel in groups of five. These programmers, there’s always a tall skinny white guy, a short skinny Asian guy, fat guy with a ponytail, some guy with crazy facial hair and then an East Indian guy. It’s like they trade guys until they all have the right group.”

😉

Undateable

Undateable

Undateable @ Wikipedia
Undateable @ IMDb

Inhalt: Dannys (Standup-Comedian Chris D’Elia) ehemaliger WG-Kumpel ist jetzt verheiratet und nun ist er auf der Suche nach einem neuen Mitbewohner.
Deshalb lädt er den Besitzer der Black Eyes Bar, Justin, ein, mit ihm zu leben.
Das einzige Problem ist, dass Justin überhaupt nicht so ist, wie man sich einen Barbesitzer vorstellen würde. Er ist schüchtern und ernsthaft und Danny wiederum ist ein zu groß geratener Junge.
Jetzt macht es Danny zu seiner Mission, Justin und seinen liebenswürdigen Loser-Freunden die Kunst des Flirtens mit Frauen (und in einem Fall Männern) beizubringen.

Meine Meinung: Ich mag die Jungs. Auch wenn sie als merkwürdig und Verlierer dargestellt werden, sind sie nicht die Zielscheibe des Spotts. Sie sind einfach nur anders.
Sie sind keine Nerds, aber sie erinnern mich an die frühen Staffeln von The Big Bang Theory.
Ich konnte mich daran nicht mal erinnern bis ich gestern den Piloten erneut angeschaut habe, aber diese Sitcom kommt mal wieder mit dem laugh track daher. Wobei ich das Gefühl habe, dass er hier nicht so laut und aufdringlich wie bei anderen Serien ist. *
Ich verstehe nicht, warum dieses Konzept nicht schon längst über den Haufen geworfen wurde. Ich entscheide, wenn etwas lustig ist oder nicht, dafür brauche ich kein Sarkasmus Lach-Schild.
Aber vielleicht kann man es auch nicht komplett aus der Tonspur entfernen, da die meisten Serien dieser Art immer noch vor Publikum aufgezeichnet werden – aber dann frage ich mich, warum die nach jedem Satz lachen auch wenn er nicht annähernd lustig war.

Eine der weiblichen Charaktere wird von Briga Heelan, welche auch in einer anderen kleinen Comedy-Serie mitspielt, die ich wirklich mag: Ground Floor.

* Das bezieht sich natürlich auf den O-Ton. Im Deutschen kommt das Lachen immer von der (gefühlt: selben) Konserve.

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Einkaufstagebuch 2014 – Januar / Februar

Einkaufstagebuch 2014 – Januar / Februar

The Big Bang Theory: Season 6 (2012 – 2013)


04.01. – 1,66€ (7,99$) bei Amazon.com (teilweise bezahlt per Gutschein)

Sammlungs-Nr. 12605 – 12607

How I Met Your Mother: Season 8 (2012 – 2013)


04.01. – 1,93€ (9,96$) bei Amazon.com (teilweise bezahlt per Gutschein)

Sammlungs-Nr. 12608 – 12610

Justified: Season 3 (2012)


04.01. – 1,94€ (9,99$) bei Amazon.com (teilweise bezahlt per Gutschein)

Sammlungs-Nr. 12611 – 12613

Harrys wundersames Strafgericht: Season 2 (1984 – 1985)
(Night Court: Season 2)


07.01. – 0,00€ (11,99$) bei Amazon.com (bezahlt per Gutschein)

Sammlungs-Nr. 12614 – 12616

Harrys wundersames Strafgericht: Season 3 (1985 – 1986)
(Night Court: Season 3)


07.01. – 0,00€ (11,49$) bei Amazon.com (bezahlt per Gutschein)

Sammlungs-Nr. 12617 – 12619

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Amazon (mal wieder)

Amazon (mal wieder)

Ihr könnt ja gerne alle über Amazon meckern und darüber lamentieren, dass sie ihre Mitarbeiter “nur” nach dem Logistik-Tarif (der jedoch selbst über jeglichen Mindestlohnplänen der SPD liegt!) und nicht nach dem Einzelhandels-Tarif bezahlen, aber ich könnte mit dem Laden nicht zufriedener sein.

Zwei Geschichten:

#1)
Vor ein paar Monaten habe ich die erste Staffel von The Newsroom bei Amazon.com bestellen wollen. Normalerweise kostet der Versand einer Staffel aus den USA 6,48$. Aus irgendeinem Grund wollte das System aber sagenhafte 29,52$ für eine Staffel, die selbst gerade mal 17,99$ gekostet hat.

Passiert, auch Computer haben mal Schluckauf. Support angeschrieben, Gutschrift bekommen, Ende der Geschichte.

Jetzt ist mir das wieder passiert, diesmal bei der sechsten Staffel von Burn Notice (17,11$ Versand bei 11,98$ Kaufpreis). Also wieder angeschrieben und Antwort bekommen:

Zitat:


Hello,
I sorry[sic!] to hear that you’ve been charged an incorrect shipping charge.
To make this right for you, I’ve waived the total shipping cost of $17.11 for your order.


(“ich habe die kompletten Versandkosten erlassen“)


Was soll man da noch sagen, außer “Danke”?

#2)

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Serienjunkie: Eine Historie

Serienjunkie: Eine Historie

Ich habe im Laufe der letzten 25 Jahre eine Menge Fernsehserien geguckt. Und wenn ich sage eine Menge, dann meine ich eine MENGE! Und ich habe querbeet geguckt.

Bitte behaltet im Hinterkopf, dass ich gerade mal 35 Jahre alt bin.

Ich habe für mindestens zwei Jahre lang die Springfield Story geschaut, eine Soap-Opera, die in den USA für über 50 Jahre lief. Ich habe Arztserien wie Trapper John M.D. und Anwaltsserien wie L.A. Law angesehen. Es gab das volle Programm der 80er Actionserien von MacGyver bis Trio mit vier Fäusten. Ich hab mir sogar an jedem Werktag auf Sat.1 das Love Boat angeguckt. Ich bin Samstag morgens um 6:00 aufgestanden, um Tausend Meilen Staub mit einem prä-Dollar Clint Eastwood nicht zu verpassen (das kam damals auf dem Kabelkanal, heute Kabel eins). Ich wusste, wer Daniel Boone war ungefähr zur gleichen Zeit, als ich die Cartwrights und die Männer von der Shiloh-Ranch getroffen habe.

Und jetzt habe ich am Wochenende die erste Netflix-Serie House of Cards in einem Binge-Watching-Wochenende durchgeguckt (Große Empfehlung! Kevin Spacey ist ein genialer Magnificent Bastard!) und mich hat einfach mal interessiert, wie viele Serien ich eigentlich in den letzten two and a half Jahrzehnten intensiv geguckt habe.

Mit Hilfe der Liste auf Wunschliste.de habe ich dann mal eine Liste “meiner” Serien zusammengestellt.

Hierbei habe ich nur Live-Action Fiction-Shows gezählt, also keine Zeichentrickserien, sei es nun Samstag-Morgen-Cartoons wie Yogi Bär oder Scooby-Doo oder Abendserien wie Die Simpsons oder South Park und keine Scripted-Reality-Serien (die ich zu 99% eh vermeide, mit der Ausnahme von Comic Book Men). Es sind nur Serien aufgezählt, die ich für mehr als ein Jahr lang verfolgt habe, es sei denn, die Serie selbst hat nicht länger durchgehalten.

Und die Antwort war: 244 246 247. Zweihundertviersechssiebenundvierzig verschiedene Serien, die ich mit aktivem Interesse verfolgt habe, seit ich Fernsehen gucke. Und das schlimmste ist: Bei den meisten von ihnen habe ich tatsächlich 90% und mehr aller Folgen mindestens einmal gesehen.

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"Not do: Dead." – Monday Mornings

"Not do: Dead." – Monday Mornings

Monday Mornings @ Wikipedia
Monday Mornings @ IMDb

“Monday Mornings” sind Konferenzen am Chelsea General Hospital und diese Konferenzen behandeln alle Sachen, die schief gelaufen sind.
Fehlbehandlungen, Todesfälle und soziales Fehlverhalten. Aber es werden auch Einblicke in das Privatleben der Ärzte die dort arbeiten gewährt und ihre verschiedenen Herangehensweisen an ihren gewählten Beruf.

Monday Mornings wurde von David E. Kelley entwickelt, der mehr dafür bekannt ist, Rechtsanwaltsserien wie Ally McBeal oder Boston Legal gemacht zu haben. Und im Prinzip ist die Serie nicht so anders, denn die MM-Konferenzen sind faktisch die Abschlussplädoyer eines Prozesses wo jeder seine Sicht der Lage erklärt und was schief gelaufen ist.

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