English Version | Januar (Teil 1) | Februar

16. Januar

Verhandlungssache
(The Negotiator)

Regie: F. Gary Gray

Samuel L. Jackson … Lt. Danny Roman
Kevin Spacey … Lt. Chris Sabian
David Morse … Cmdr. Adam Beck
Ron Rifkin … Cmdr. Grant Frost
John Spencer … Chief Al Travis
J.T. Walsh … Insp. Terence Niebaum
Siobhan Fallon … Maggie
Paul Giamatti … Rudy Timmons

Inhalt: Danny Roman ist ein Polizei-Unterhändler für Geiselsituationen und er ist einer der Besten. Eines Tages wird er beschuldigt, Geld aus dem Polizeipensionsfond gestohlen zu haben und es sieht so aus, als ob er dafür ins Gefängnis gehen würde. Er sieht keinen anderen Ausweg, als selbst Geiseln zu nehmen und damit das Thema zu forcieren und heraus zu finden, was wirklich passiert ist und wer mit drin steckt. Sein Unterhändler ist Chris Sabian von der anderen Seite der Stadt und auch er ist sehr gut in dem, was er tut.

Meine Meinung: Ein faszinierender Thriller mit einer exzellenten Darstellerriege. Ich bin kein großer Fan von Thrillern, aber das ist ein Film, den ich regelmäßig gucke. Er ist sehr kraftvoll, hat aber trotzdem seine lustigen Momente – wie zum Beispiel die Szene, wo wir mit Chris Sabian bekannt gemacht werden. Ich mag aber auch die Auswahl der Geiseln und wie sie zum Fall beitragen.
Spoiler (markieren zum lesen):
Eine interessante Sache an dieser Art von Filmen ist – trotz ihrem Ende als Happy End – dass sie nicht wirklich ein echtes Happy End haben, denn wenn man es weiter denkt, dann wird er dennoch wegen Geiselnahme, Zerstörung eines öffentlichen Gebäudes und anderer Sachen angeklagt werden. Selbst wenn er nur einen Klaps auf die Hand bekommt, so ist es doch unwahrscheinlich, dass er je wieder als Polizist arbeiten wird.
Aber ich denke mal, das fällt in die Kategorie der Kühlschranklogik.

Stirb Langsam 2
(Die Hard 2)

Regie: Renny Harlin

Bruce Willis … Lt. John McClane
Bonnie Bedelia … Holly McClane
William Atherton … Richard Thornburg
William Sadler … Col. Stuart
Reginald VelJohnson … Sgt. Al Powell
Franco Nero … Gen. Ramon Esperanza
John Amos … Maj. Grant
Dennis Franz … Capt. Carmine Lorenzo
Fred Dalton Thompson … Trudeau
Tom Bower … Marvin

Inhalt: “The same shit happens to the same guy twice.” Eine weitere Weihnacht und Holly kommt gerade nach Washington D.C. herein geflogen, wo ihr Ehemann auf sie wartet. Aber ein Flug mit der Kennung FM-1 ist auch für eine Landung geplant – und dieser Flug hat einen wichtigen “Passagier”: General Esperanza, ein Despot und Drogenbaron und er hat Freunde am Flughafen. Und sie habe nicht vor, dass der General dem Justizsystem übergeben wird. Was sie nicht erwartet hatten, war der Held vom Nakatomi Tower.

Meine Meinung: Ich mag den Film beinahe genau so gern, wie den Ersten. Er hat nicht so einen tollen Bösewicht, wie ihn der erste hatte, aber es ist immer noch ein toller Actionfilm mit einer coolen Geschichte, einem atemberaubenden Body-Count und einer Menge explodierender Gebäude und Flugzeuge und noch mehr Flucherei. Was kann man daran nicht mögen? 😉

Auf der Flucht
(The Fugitive)

Regie: Andrew Davis

Harrison Ford … Dr. Richard Kimble
Tommy Lee Jones … Samuel Gerard
Julianne Moore … Dr. Anne Eastman
Joe Pantoliano … Cosmo Renfro
Andreas Katsulas … Sykes
Jeroen Krabbé … Dr. Charles Nichols
Tom Wood … Newman

Inhalt: Dr. Richard Kimble wurde für schuldig befunden, seine Frau ermordet zu haben. Aber er behauptet, unschuldig zu sein und als sein Gefängnisbus mit einem Zug kollidiert, bekommt er die Chance zu entkommen. Aber nun hat er Deputy Samuel Gerard vom U.S. Marshals Service an seinen Hacken. Kann er lang genug frei bleiben, um den Mörder seiner Frau zu finden?

Meine Meinung: Ich habe nicht eine einzige Folge der Serie gesehen, auf dem der Film basiert, aber ich mag ihn bereits auf sich allein gestellt. Tommy Lee Jones ist ein großartiger Jäger, aber Harrison Ford ist der bessere Gejagte. 😉 Ich mochte all die Action-Sequenzen und all das Gerenne (jede Menge Gerenne!) aber der Film vergisst dabei nicht die tatsächliche Geschichte und ich mochte auch all diese kleinen Elemente, wie zum Beispiel die Szene, in der er dem Jungen im Krankenhaus geholfen hat. Ich mochte auch all die Szenen, in denen es so aussah, als ob sie ihn gleich hätten, nur um dann zu zeigen, dass er gar nicht das Ziel gewesen ist.

17. Januar

Alarmstufe: Rot 2
(Under Siege 2: Dark Territory)

Regie: Geoff Murphy

Steven Seagal … Casey Ryback
Eric Bogosian … Travis Dane
Everett McGill … Marcus Penn
Katherine Heigl … Sarah Ryback
Morris Chestnut … Bobby Zachs
Andy Romano … Admiral Bates
Royce D. Applegate … Ryback’s Cook
Nick Mancuso … Tom Breaker
Kurtwood Smith … General Stanley Cooper

Inhalt: Casey und seine Nichte Sarah reisen per Zug durch die Vereinigten Staaten. Aber an Bord dieses Zuges ist auch ein verrückter Wahnsinniger und eine Gruppe Söldner, die einen ultrageheimen und hochgradig gefährlichen Satelliten übernehmen, der die gesamte Westküste zerstören kann, in dem er Erdbeben unter der San-Andreas-Spalte auslöst. Casey ist der Einzige, der sie aufhalten kann, bevor sie Millionen töten.

Meine Meinung: Steven Seagal ist kein Bruce Willis, aber mir machen seine Actionfilme trotzdem viel Spaß. Er tötet gnadenlos und hat coole Messerkampffähigkeiten. Der ganze Plot ist im Prinzip eine leicht abgewandelte Vorlagenkopie des ersten Teils, aber das stört mich nicht weiter. Es macht einfach zu viel Spaß, zuzugucken.
Dieses Mal war allerdings das erste Mal, dass der Name Katherine Heigl mir etwas gesagt hat.

Alarmstufe: Rot
(Under Siege)

Regie: Andrew Davis

Steven Seagal … Casey Ryback
Tommy Lee Jones … William Stranix
Gary Busey … Cmdr. Krill
Erika Eleniak … Jordan Tate
Colm Meaney … Doumer
Patrick O’Neal … Capt. Adams
Andy Romano … Adm. Bates
Nick Mancuso … Tom Breaker
Glenn Morshower … Ens. Taylor

Inhalt: Der Zerstörer U.S.S. Missouri bricht zu seiner letzten Fahrt von Pearl Harbor nach San Francisco auf, wo sie außer Dienst gestellt wird. Bemannt mit nur einer Rumpfcrew bereitet sich die Crew auf die Geburtstagsfeier des Captains vor – einschließlich des Kochs, Casey Ryback. Aber die Feier nimmt eine unerwartete Wendung und das Schiff befindet sich plötzlich in der Hand von Söldnern, welche die nuklearen Gefechtsköpfe aus dem Arsenal des Schiffes in ihre Finger bekommen wollen. Die einzigen Leute, die sie aufhalten können, sind “nur ein Koch” – und eine Stripperin.

Meine Meinung: Ich liebe den Film. Ich weiß, dass er nicht gut ist, aber Casey und Jordan funktionieren gut zusammen und Stranix und Krill sind coole Bastarde. Und da ist natürlich noch die aus-der-Torte-spring-Szene. 😉
Es ist ein netter Actionfilm, aber es gibt eine Szene, die den ganzen Film für mich aufwertet und zwar ist es die letzte Szene des Films, wo Ryback dem Captain die letzte Ehre erweist – in voller Paradeuniform.

24. Januar

Ein ganz normaler Held
(Hero)

Regie: Stephen Frears

Dustin Hoffman … Bernie Laplante
Geena Davis … Gale Gayley
Andy Garcia … John Bubber
Joan Cusack … Evelyn
Tom Arnold … Chick
James Madio … Joey

Inhalt: Bernies Lebensphilosophie ist es, unter dem Radar zu fliegen, den Kopf immer unten zu behalten. Leider half ihm dies nicht, als er dabei erwischt wurde, gestohlene Güter verkaufen zu wollen, für das er höchstwahrscheinlich in den Knast gehen wird. Aber bevor das passiert, stürzt ein Flugzeug direkt vor seiner Nase ab. Und Bernie – der widerstrebend gegen seine eigene Natur handelt – hilft dabei, alle Passagiere zu retten. Dann greift er sich eine Handtasche und verschwindet in die Nacht hinein. Und plötzlich sucht die ganze Welt nach dem Engel von Flug 104…

Meine Meinung: Das ist eine Komödie, die nicht dem üblichen Plot-Schema folgt. Bernie ist kein netter, charmanter Kerl am Ende; er ist derselbe alte mürrische Charakter mit all seinen Fehlern und Vorzügen wie am Anfang. Tatsächlich ist der Charakter, der sich am meisten ändert, Gale. Es ist nur schade, dass sie ihren Job in dem Moment hingeschmissen hat, in dem sie emotional bereit war, eine andere Reporterin als vorher zu sein.

The Girl Next Door

Regie: Luke Greenfield

Emile Hirsch … Matthew Kidman
Elisha Cuthbert … Danielle
Timothy Olyphant … Kelly
James Remar … Hugo Posh
Chris Marquette … Eli
Paul Dano … Klitz
Amanda Swisten … April
Sung Hi Lee … Ferrari

Inhalt: Matthew ist ein Musterschüler an seiner Highschool: Er ist Klassensprecher, möchte in die Politik gehen und ist bereits an der Georgetown University akzeptiert worden. Dann trifft er seine neue Nachbarin: Danielle. Sie ist sehr anders als alle Mädchen, die er bisher getroffen hat. Dabei hat er noch nicht einmal erfahren, wie anders sie wirklich ist. Und sie hat das Talent, eine Seite an ihm hervorzubringen, von der er nicht einmal wusste, dass er sie hatte.

Meine Meinung: Ich hab den Film einfach nur gekauft, weil 24s Elisha Cuthbert da mitspielt. An der Oberfläche ist es nur eine weitere Romcom, aber durch Danielles Hintergrund ist es dann doch nicht so gewöhnlich. Und auch wenn er sich den genre-typischen Schnitzer leistet und sie vor den Kopf stößt, so passiert es dennoch nicht am üblichen Punkt in der Geschichte und dann ist der Film auch noch nicht vorbei. Ich mochte auch das überraschende Ende und auch Timothy Olyphant als den “Bösewicht”, die im Endeffekt gar nicht so böse ist.
The juice was worth the squeeze.

29. Januar

Selbst ist die Braut
(The Proposal)

Regie: Anne Fletcher

Sandra Bullock … Margaret Tate
Ryan Reynolds … Andrew Paxton
Mary Steenburgen … Grace Paxton
Craig T. Nelson … Joe Paxton
Betty White … Grandma Annie
Denis O’Hare … Mr. Gilbertson
Malin Akerman … Gertrude

Inhalt: Margaret Tate ist eine erfolgreiche aber verhasste Chefredakteurin in einem New Yorker Buchverlag. Ihr Assistent Andrew erträgt sie, weil er selbst irgendwann einmal Redakteur werden will, aber sie hält ihn an der kurzen Leine. Margaret ist keine Amerikanerin, sie ist Kanadierin und plötzlich hat sie ein Problem: Ihr Visum wurde für ungültig erklärt und sie steht kurz vor der Ausweisung. Ihre einzige Chance ist es, Andrew zu heiraten, der widerwillig in diesen Schwindel einwilligt. Was am Anfang noch wie eine einfache Geschäftsvereinbarung aussah, wird sehr viel schwieriger, als sie dann seine tatsächliche Familie trifft…

Meine Meinung: Sandra Bullock ist nicht mehr die jüngste, aber ich denke, dass sie sehr anmutig älter geworden ist. Ich mochte den Film. Er hat nicht sehr viele haha-lustig-Momente, in denen man laut auflachen muss, aber er hat einen bestimmten Charme, wo man oftmals lächelnd dasitzt, wenn man ihn guckt. Und wie schon bei Men in Trees gewinnt er viele seiner lustigen Elemente durch das Versetzen eines Großstadtmädchens ins Nirgendwoland.
Ich habe mir auch mal das alternative Ende angeguckt und bin ganz froh drüber, dass sie es nicht verwendet haben. Das Filmende war definitiv besser.

30. Januar

Während du schliefst…
(While You Were Sleeping)

Regie: Jon Turteltaub

Sandra Bullock … Lucy Eleanor Moderatz
Bill Pullman … Jack Callaghan
Peter Gallagher … Peter Callaghan
Peter Boyle … Ox Callaghan
Jack Warden … Saul
Michael Rispoli … Joe ‘Joey’ Fusco, Jr.

Inhalt: Lucy arbeitet in einem Ticketschalter an der ‘L’ in Chicago und auch wenn er sie nicht wahrnimmt, so hat sie ihn doch wahrgenommen und sich in ihn verliebt. Und als er eines Tages auf die Schienen geworfen wird, rettet sie ihn. Aber da beginnt der echte Trouble erst. Sie wird als seine Verlobte verwechselt und da er im Koma liegt, kann er das nicht klar stellen und sie spielt einfach erst einmal mit. Und während sie vorgibt, mit dem komatösen Peter verlobt zu sein, verliebt sie sich allmählich in dessen Bruder, Jack.

Meine Meinung: Auch wenn mir die generelle Geschichte des Films bewusst war (Ich hab ihn schon viele Male gesehen), so sind mir erst jetzt die vielen Parallelen zwischen dem hier und Selbst ist die Braut aufgefallen. Aber wenn überhaupt, dann müsste man das Selbst ist die Braut ankreiden und nicht diesem hier, denn er war ja zuerst da und außerdem gibt es schon noch eine Menge Unterschiede.
Um Sandra nicht schon wieder loben zu müssen (auch wenn ich das stundenlang tun könnte, wenn ich wollte 😉 ), lasst mich ein paar Worte zu Bill Pullman sagen. Ich mag seine Charaktere. So, da hattet ihre eure paar Worte… Nein, ernsthaft, ich kenne ihn nur von Romanzen und nicht so ernsthaften Filmen wie Spaceballs und Independence Day, aber ich mag ihn wirklich in diesen Filmen und ich mag ihn hier; er ist wesentlich besser für Lucy als sein Bruder.

Speed

Regie: Jan de Bont

Keanu Reeves … Officer Jack Traven
Dennis Hopper … Howard Payne
Sandra Bullock … Annie Porter
Joe Morton … Capt. McMahon
Jeff Daniels … Det. Harold ‘Harry’ Temple
Alan Ruck … Stephens

Inhalt: Jack und Harry arbeiten beim L.A. Police Bombenräumteam und sie haben es gerade geschafft, 13 Leute aus einem verminten Fahrstuhl zu retten. Sie glauben, dass der Bomber tot ist, bis er wieder anruft. Diesmal hat er den Bus 2525 verdrahtet, welcher explodieren wird, sobald der Bus schneller als 50 Meilen pro Stunde fährt und dann wieder unter diese Geschwindigkeit fällt. Während Harry versucht, den Bomber zu finden, versucht Jack, die Passagiere zu retten – unter ihnen Annie Potter, die den Bus fährt.

Meine Meinung: Ein cooles Stück Actionkino mit einer Menge von Auto-Stunts (und einem fliegenden Bus!). Es ist schon allein guckenswert wegen der schieren Anzahl von Dingen, Autos, Flugzeugen und U-Bahnen, die im Laufe des Films zerstört werden.

Februar