TAG | Battlestar Galactica
English Version | KW 04-05 | KW 07
Chuck 3×07 Chuck vs the Mask
Diese Folge hat einen ganz schönen Internet Backdraft ausgelöst, zum Beispiel: Chuck, “Chuck vs. the Mask”: Night at the museum, The Double-Edged Sword Of Devotion: ‘Chuck’ Vs. The Entitled Fan Base.
Ich stimme zu, dass der Teil mit Sarah/Clark KentShaw ein wenig überstürzt wirkte. Aber ich stimme nicht zu bei dem Teil mit Chuck/Lana LangHannah. Und ich denke, dass bei beiden Paaren tatsächlich eine gewisse Chemie zu spüren ist. Vielleicht ist das der Grund, warum manche Leute so irritiert darüber sind.
Ich stimme auch der Einschätzung eines der Kommentatoren des ersten Links zu, dass Chuck versucht, eine Maske zu tragen, um ein besserer Spion zu werden und dass er Gefahr läuft, zu dieser Maske zu werden. Meine Prognose ist, dass seine Maske zerstört wird, wenn (und ich rate hier wild drauf los, ich habe keine tatsächlichen Spoilerinfos) Hannah etwas zustößt – sie ist immerhin nur eine Gastdarstellerin.
Also in Summe, ich mochte die Folge, weil ich nicht denke, dass es unglaubwürdig war, was ich gesehen habe.
Heroes 4×19 Chapter Eighteen ‘Brave New World’
Als mir ein Freund letzte Woche erzählte, dass dies das Staffelfinale sein würde, war ich etwas verblüfft. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie sie all diese losen Enden in nur einer Folge zusammenbringen konnten. Irgendwie haben sie es geschafft, aber es fühlte sich sehr gehetzt und ist etwas verpufft – aber das scheint ja eine Heroes-Tradition seit Staffel 1 zu sein.
Ich mochte es, dass sie langsam anfingen, ich wurde etwas gelangweilt, als sie in der Mitte nicht schneller wurden und dann endete es abrupt.
Um ganz ehrlich zu sein, würde es mich nicht stören, wenn es nie eine fünfte Staffel gäbe – aber wenn es sie gibt, werde ich sie wahrscheinlich doch wieder in der vagen Hoffnung gucken, dass sie zur Qualität der ersten Staffel (abzüglich des Endes) zurückkehren.
Heroes scheint das perfekte Beispiel einer Silvesterrakete zu sein. Sie steigt schnell auf, leuchtet hell und ist noch schneller ausgebrannt.
Dr. House 6×13 5 to 9
Das war eine tolle Cuddy-Folge, sie hat sehr gut funktioniert. Aus diesem Blickwinkel heraus ist es noch viel erstaunlicher, wie Cuddy House und seine Spiele und Eigenarten ertragen kann.
Was mich an dieser (und auch der letzten(?)) Folge gestört hat, war Lucas’ Verhalten. House ist ein Jerkass (mit einem Herzen aus Gold), er war es immer und Cuddy weiß das. Aber Lucas ist nicht viel besser. Wir haben ihn gesehen, wie er House und Wilson wegen der Wohnungssache gedroht hat und nun wettet er mit House bezüglich seines Sex’ mit Cuddy? Wenn er keine gute Person ist, dann kann Cuddy auch gleich zum Original statt diesem Nachmacher greifen…
Human Target 1×05 Run
Die Serie ist sehr vorhersehbar, es gibt keine versteckten Agendas oder Bedeutungen, keine Überraschungen: WYSIWYG. Zum Beispiel war es völlig offensichtlich, dass die Staatsanwältin seine Tochter war. Aber irgendwie ist das Teil des Spaßes. Es ist wie eine Achterbahnfahrt. Man weiß, dass es schnell ist, man bekommt zwei Abfahrten, vielleicht einen Looping aber am Ende kommt man wieder sicher im Bahnhof an.
Castle 2×15 Suicide Squeeze
Teile der Enthüllung waren diesmal ziemlich vorhersehbar, mit Castles Hintergrund und so… Abgesehen davon ist auch nicht viel passiert.
Kategorien: TV-Saison 2009/2010 Tagebuch
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English Version | KW 01-02 | KW 04
Human Target 1×01 Pilot
Die Pilotfolge sah definitiv interessant aus. Die Action war gut austariert oberhalb von realistisch aber unterhalb von unrealistisch. Es sieht so aus, als ob es quasi Stirb Langsam oder Lethal Weapon im Serienformat werden könnte und ich werde definitiv mehr Folgen davon gucken.
“You wore a vest? Where’s my vest?” – “I’m your vest.”
24 8×01 – 8×04 4:00 p.m. – 8:00 p.m.
Verdammt. Ich hätte es besser wissen sollen. Ich hatte mich entschieden, die Staffel am Stück zu gucken, wenn sie vorbei ist. Aber ich musste ja unbedingt mal einen Blick rein werfen und wurde prompt wieder rein gezogen…
Ich liebe Jacks neue “Sind wir hier fertig? Kann ich jetzt nach Hause?”-Attitüde. Aber natürlich sind wir nicht fertig und Jack kann nicht nach Hause.
Als ich gelesen habe, dass Freddie Prince jr. (Wing Commander, Scooby-Doo) – Er hat meine Buffy geheiratet, verdammt!!! – die Rolle als führender CTU Field Officer übernehmen würde, war ich etwas besorgt. Aber er ist älter geworden und sieht jetzt so aus, als ob man ihm die Rolle abnehmen könnte.
Natürlich gibt es wieder die typischen 24-Plots, wie den inkompetenten CTU-Chef, das CTU-Mitglied, welches private Probleme hat und ich frage mich jetzt schon, wer der Maulwurf ist – aber das ist OK, es ist ja immerhin 24.
Was ich auch mag, ist, das – abgesehen von den 24-Veteranen, die in dieser Staffel zurückgekehrt sind – sich diese Folgen wie ein riesiges Schultreffen anfühlen: Der zuvor erwähnte Freddie Prince jr., Katee Sackhoff (Starbuck in Battlestar Galactica) – sieht großartig aus btw -, Paul Wesley (Stefan in The Vampire Diaries), Cliff Simon (Ba’al in Stargate SG-1), David Anders (Takezo Kensei / Adam Monroe in Heroes, Julian Sark in Alias), Jürgen Prochnow (Dune, Das Boot) und nach den CTU-Akten zu urteilen wird auch Callum Keith Rennie (Ray in Ein Mountie in Chicago, Leoben in Battlestar Galactica) bald auftauchen.
Life Unexpected 1×01 Pilot
Auf diese Serie wurde ich mindestens zweimal aufmerksam gemacht. Zum zweiten Mal vor ein paar Tagen, als Blogs die Pilotepisode beurteilt haben. Aber ich habe Teile dieser Folge schon vorher gesehen – höchstwahrscheinlich in einem Trailer vor ein paar Monaten. Und auch wenn ich die Serie seitdem wieder vergessen hatte, so erinnere ich mich doch, dass ich ihr damals eine Chance geben wollte.
Mir gefiel der Pilot richtig gut. Die Charaktere sind glaubwürdig und bodenständig. Auch wenn die Serie auf The CW läuft, so ist es doch kein Beverly Hills 90210 oder Gossip Girl; sie ist anders. Wie bei jeder Serie hängt es jetzt davon ab, welche Geschichten sie jetzt erzählen werden und wie sich das Dreieck+Anhänge jetzt entwickeln wird.
Spartacus: Blood and Sand 1×01 / 1×02 The Red Serpent / Sacramentum Gladiatorum
Haufenweise Nacktheit (männlich und weiblich). Noch mehr Blut. Am besten stellt man einem Eimer unter den Fernseher, falls es doch mal aus dem Bild heraus schwappt. Die Optik tendiert mehr in Richtung von 300 als in Richtung Gladiator, insbesondere, wenn Blut fließt. Das Problem ist die Geschichte. Die ersten beiden Folgen zeigen, wie Spartacus zum Gladiator wurde, aber es gibt dem Zuschauer keinen Hinweis, worum es in der ganzen Serie gehen wird. Und das ist der Grund, warum ich noch nicht überzeugt bin. Um mal Buffys Spike zu zitieren: “I love a good slaughter as much as the next bloke.”, aber ich brauche zwischendurch trotzdem eine echte Geschichte.
Die Zeit wird es zeigen … aber wenigstens bekommt man jetzt die Chance, die man bei Xena nie hatte: Lucy Lawless nackig zu sehen.
Chuck 3×04 Chuck vs Operation Awesome
Das einzige Mal, wo ich Brandon Routh bisher gesehen habe, war in Superman Returns, aber an diesen Charakter hat er mich hier überhaupt nicht erinnert. Ich mag ihn als Ergänzung zum Team, weil er sie etwas durchmischen könnte.
Ich weiß nicht, ob es nur meine Einbildung ist, weil sie es so angekündigt haben, aber die Serie fühlt sich tatsächlich etwas weniger lustig und ein bisschen ernster ist. Versteht mich nicht falsch, es ist immer noch eine Action-Comedy und es gibt immer noch genug Humor. Aber der generelle Tenor während der Spy-Action scheint seit dem letzten Jahr etwas dunkler geworden zu sein – mir gefällt’s.
Kategorien: TV-Saison 2009/2010 Tagebuch
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Da jeder anscheinend bei Null statt bei Eins zu zählen anfängt, ist nun die erste Dekade dieses Jahrhunderts und Jahrtausends schon wieder vorbei. Also ist es an der Zeit, die letzten zehn Jahre Revue passieren zu lassen und einen Blick auf die Serien zu werfen, die sie uns gegeben haben.
Lasst mich mein Resümee am Anfang geben: Von den vier Jahrzehnten, von denen ich Serien kenne (70er – 00er) war dies ohne Frage das beste Jahrzehnt für uns Serienjunkies. Wenn ihr mein Review gelesen habt, könntet ihr am Ende sagen “Hey, was ist denn mit <Liebling hier einfügen>?” (z.B. The Sopranos, Dexter, The Wire, Six Feet Under, …), aber das ist gerade mein Punkt. Diese Dekade hat uns so viele herausragende Serien gegeben, dass es faktisch unmöglich war, sie alle zu gucken. Außerdem hat ein jeder eine andere Auswahl von Lieblingsgenres, aber ich würde sagen, dass jedes Genre in den letzten Jahren seinen fairen Anteil an ausgezeichneten Serien abbekommen hat.
Aber seien wir auch ehrlich: Es gibt kaum eine Serie (wenn es überhaupt eine gibt), die die Qualität während der gesamten Laufzeit aufrechterhalten konnte. Manche hatten zwischendurch ein schlechtes Jahr, manche sind am Ende abgefallen. Aber sogar in diesen “schlechten Jahren” hatten sie mehr qualitative Folgen als ganze Serien aus früheren Jahrzehnten. Also haben alle Serien, die ich nennen werde, natürlich Aspekte, die man kritisieren kann und ich lade euch herzlich dazu ein, es zu tun.
Für mich ist das herausstechenste Merkmal der Serien des letzten Jahrzehnts, dass diese Serien in den meisten Fällen mehr von der “Reise” der Charaktere berichten, als von den tatsächlichen Ereignissen. Es ist nicht der Charakter, der die Ereignisse beleuchtet, sondern es sind die Ereignisse, die den Charakter und seine Entwicklung beleuchten. Ich muss sagen, dass Serien (hiermit klammere ich Comedy-Serien aus, die mit Stereo- und Archetypen arbeiten), die keine wirkliche Charakterentwicklung vorweisen können, mich fast gar nicht interessieren. Aber wenn die Charakterentwicklung interessant ist, dann gucke ich sogar mal Serien, wo mich das Genre üblicherweise überhaupt nicht reizt.
Wenn die Charakterentwicklung interessant genug ist, kann ich sogar die Tatsache ignorieren, dass meine zweite Lieblingscharakteristikum fehlt: Ein echter Story-Arc. Die erste Serie in meinem TV-Universum, die einen richtigen Story-Arc hatte, war Babylon 5. Später machte Star Trek: DS9 das Gleiche, wenn auch nicht in dieser Qualität und Komplexität. Aber diese Serien waren zwei der seltenen Ausnahmen in den 90ern (eine weitere berühmte Ausnahme wäre Twin Peaks, aber das habe ich nie geschaut). Es schien, als ob die Zuschauer weder an sich entwickelnden Charakteren noch an Story-Arcs interessiert wären.
Kategorien: Gedankensturm, Kurz-Review
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English Version | Season 1: Disc 1
Kein Weg zurück
(You Can’t Go Home Again)

Inhalt: Während des letzten Angriffs wurde Starbucks Viper schwer beschädigt und sie musste in der Atmosphäre eines kleinen Mondes aussteigen. Aber sie hat auch den Raider abgeschossen, der sie abgeschossen hat und es ist nicht weit entfernt abgestürzt. Das Problem ist, dass sie keine Kommunikationsmöglichkeiten hat, Galactica nicht weiß, wo sie nach ihr suchen soll und ihr in 46 Stunden der Sauerstoff ausgeht. Zum Glück für sie ist Adama nicht bereit, sie zurückzulassen.
Meine Meinung: Ich liebe die Folge, weil es perfekt das Triumvirate Adama²-Starbuck zeigt, die alles füreinander tun würden und wieder einmal war Starbuck großartig. Kann man noch cooler sein, als mit einem gekaperten feindlichen Schiff heimzukehren, selbst wenn man wie Latrine riecht? Aber ich mochte es auch, wie die Zylonen auf Caprica (insbesondere Caprica-Eight) Helo manipulieren. Ihre Intrigen zeigen, wie menschlich sie eigentlich sind.
Das Tribunal
(Litmus)

Inhalt: Es ist bisher nicht öffentlich bekannt, dass die Zylonen wie Menschen aussehen können und eine weitere Number Five (der aussieht wie der Reporter Aaron Doral) betritt die Galactica und verübt ein Selbstmordattentat nachdem er gestellt wurde. Adama ordnet eine Untersuchung durch den Master-at-Arms an, die herausfinden soll, wie Doral an Sprengstoff und einen Zünder kommen konnte und sie findet heraus, dass Chief Tyrol über seinen Aufenthaltsort zur Zeit der Explosion lügt, was ihn unter den Verdacht des Hochverrats stellt.
Meine Meinung: Nun ist das Geheimnis keines mehr. Diese Folge erinnerte mich an Star Trek TNGs Das Standgericht, wo es auch um eine Hexenjagd ging, aber hier war es nicht ganz glaubwürdig. Ja, sie mag zwar der Master-at-Arms sein und Adama hat ihr Kommandoautorisierung erteilt, aber dennoch ist sie zu schnell zu weit gegangen für jemanden, der es nicht gewohnt ist, Commander herumzukommandieren.
Unter Verdacht
(Six Degrees of Separation)

Inhalt: Eine weitere Number Six-Kopie mit dem Namen Shelly Godfrey kommt auf die Galactica und behauptet, dass sie Beweise hat, die Dr. Baltar mit dem Versagen der kolonialen Verteidigung in Verbindung bringen und dass er sogar eine Bombe im Computerverteidigungssystem platziert hat. Baltar findet diese Anschuldigungen empörend (schließlich hat er gar keine Bombe platziert, er hat nur unwissentlich mit dem Feind geschlafen), aber er kann auch niemandem sagen, dass Shelly ein Zylone ist (Warum sollte er das wissen?).
Meine Meinung: Baltar und Head-Six, was für ein liebenswertes Pärchen.
Die Szene war so cool, wo Baltar im CIC war und ihm Shelly vorgestellt wurde und er nach ihr gesucht hat, wobei er natürlich die Frau direkt vor ihm völlig ignoriert hat – weil er annahm, dass das seine eingebildete Six sei.
Ich mag Head-Six-Szenen im Allgemeinen, weil es ihn in peinliche Situationen bringt, wo er gleichzeitig mit ihr und der anderen (realen) Person im Raum reden muss. Und wieder einmal hat er es geschafft, sich aus Klemme zu helfen. Auch wenn er kein richtiger Bösewicht wie der klassische Baltar ist, so ist er doch mein Lieblingsbösewicht der Serie.
Kategorien: BSG Marathon, DVD / Blu-ray, DVD Marathon
Tags: Battlestar Galactica · Star Trek TNG
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English Version | Battlestar Galactica (2003) | Season 1: Disc 2
33

Inhalt: Die Zylonen wissen irgendwie immer die Position der Flotte und folgt ihr gnadenlos. 33 Minuten, nachdem die Flotte an den neuen Sprungkoordinaten angekommen ist, kommt auch die Zylonenflotte an und beginnt einen Angriff. Die Flotte hat gerade ihren 237sten Sprung durchgeführt und die Piloten und die Crew der Galactica sind seit mehr als 5 Tagen ohne Pause oder Ablösung wach. Sie müssen einen Weg finden, das zu beenden, denn sonst werden sie irgendwann den einen, tödlichen Fehler machen.
In der Zwischenzeit gibt eine andere Number Eight (numerische Bezeichnung der menschlichen Kopien, die wie Boomer aussehen) vor, dass sie nach Caprica zurückgekommen ist, um Karl “Helo” Agathon da rauszuholen.
Meine Meinung: Das war ein toller Beginn für die Serie, weil man gleich rein geworfen wird. Man weiß nicht, wie viel Zeit zwischen ihrem Sprung über die “rote Linie” und dem ersten Mal gewesen ist, wo die Zylonen sie wieder gefunden haben, aber es kann nicht allzu viel gewesen sein. Und dann sehen wir sie, wie sie bereits seit 5 Tagen in diesem 33-Minuten-Rhythmus sind, alle übermüdet und seit über 130 Stunden im Dienst und keine Hoffnung auf Erlösung mit Ausnahme vom Tod. Das war erst die erste von vielen harten Situationen, die auf sie zukommen, aber es zeigte direkt, dass das keine einfache Reise werden wird.
Wassermangel
(Water)

Inhalt: Als Boomer (ein Zylone, die nicht weiß, dass sie einer ist) wieder zu sich kommt, ist sie völlig durchnässt und sie hat außerdem Plastiksprengstoff und einen Zünder in ihren Händen. Sie bringt es heimlich zurück, nur um zu entdecken, dass 6 weitere aus dem Waffenarsenal verschwunden sind. Kurz darauf erschüttert eine schwere Explosion die Galactica und 60% der Wassertanks werden ins All geleert. Wenn die Flotte keine neue Wasserquelle findet, werden sie nicht überleben.
Meine Meinung: Das war ebenfalls eine gute Folge, mir gefiel, wie Boomer mit sich selbst gekämpft hat, wie sie versucht hat, ihre Zylonenprogrammierung zu überwinden ohne überhaupt zu wissen, dass sie da ist. Auch fand ich gut, dass weder Adama noch Roslin den ganzen zeremoniellen Pomp mochten, es aber es aber trotzdem durchzogen, um dem jeweils anderen einen Gefallen zu tun. Ich hab jetzt auch zum ersten Mal Alex “Crashdown” Quartararo wahrgenommen, weil ich jetzt seinen Darsteller Sam Witwer aus der achten Staffel von Smallville kenne.
Meuterei auf der Astral Queen
(Bastille Day)

Inhalt: Sie haben Wasser gefunden, aber in seiner flüssigen Form ist es zu salzig, um benutzbar zu sein, aber sie haben auch große Massen von gefrorenem Süßwasser gefunden. Es wird harte und gefährliche Arbeit werden, dieses Wasser abzubauen und deshalb bietet Apollo den Männern auf dem Gefangenenschiff Freiheitspunkte an, wenn sie bereit sind, zu helfen. Aber die Männer haben sich hinter dem ehemaligen Terroristen Tom Zarek versammelt, der die Situation ausnutzt, um Geiseln zu nehmen und Wahlen zu fordern.
Meine Meinung: Obwohl es mir gefallen hat, den klassischen BSG-Veteranen Richard Hatch (Apollo im klassischen BSG) zu sehen, so hatte ch doch nie viel übrig für Tom Zarek oder seine “Mission”. Zu keinen Zeitpunkt war sein Charakter auch nur irgendwie sympathisch, er ist einfach nur ein Bad Guy, der zufällig ein Mensch ist. Das war auch die erste Folge, in der Starbuck zum Allzweck-Schweizer-Taschenmesser (ist das ein Pleonasmus?) wird, denn sonst gäbe es keinen Grund, warum sie die Marines anführen sollte, um die Geiseln zu befreien und warum es ebenfalls sie ist, die das Scharfschützengewehr trägt. Aber ich bin darüber nicht böse, denn das gibt ihr mehr Screentime.
Und ich liebe dieses Zitat von Adama, dass sollte sich Schäuble mal hinter die Ohren schreiben: “Es gibt einen Grund, warum man das Militär und die Polizei trennt. Die Einen bekämpfen die Feinde des Staates, die anderen dienen und beschützen das Volk. Wenn das Militär beides macht, dann neigt der Staat dazu, das Volk als Feind zu sehen.”
Zeichen der Reue
(Act of Contrition)

Inhalt: Es passiert ein Unfall auf dem Landedeck, der zwölf Viperpiloten tötet und sieben weitere verletzt. Adama gibt Starbuck die Aufgabe, neue Piloten auszubilden, da Starbuck vor dem Krieg schon mal Ausbilder gewesen ist. Was Adama nicht weiß, ist, dass Starbuck Adams Sohn Zek durch die Fluggrundausbildung durchgebracht hat, obwohl er hätte durchfallen müssen – weil sie mit ihm verlobt war. Kurz darauf ist er in seinem Flieger gestorben.
Meine Meinung: Eine weitere Sache, die ich an der Serie mag: Vergangene Ereignisse werden selten vergessen, kein Drücken des Reset-Buttons, nachdem die Folge geendet hat. Und auch der gelegentliche Flashback in ein Vorkriegs-Caprica. Diese Folge führt auch zwei neue Piloten ein Brendan “Hot Dog” Costanza und Louanne “Kat” Katraine und die Letztere wird ein würdiger Herausforderer von Starbuck werden und sie wird sich ihr auch entgegenstellen, wenn sich das niemand anderes traut. Starbuck braucht das von Zeit zu Zeit und deshalb mag ich Kat.
Kategorien: BSG Marathon, DVD / Blu-ray, DVD Marathon
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English Version | Season 2: Disc 4 – 6
Nochmal fall’ ich nicht drauf rein
(Won’t Get Fooled Again)

Inhalt: John wacht in einem Krankenhaus auf und ihm wird erzählt, dass es kurz nach seinem Absturz in Farscape-1 sei und dass er das Experiment vermasselt hätte. Aber John fällt da nicht noch mal drauf rein. Zugegeben, am Anfang wirkt alles sehr viel realistischer als die Holo-Show, welche die Ancients aufgezogen haben. Aber dann ist sein Psychiater eine blaue Frau, die verdächtig wie Zhaan aussieht. Die Frage ist nun, wo ist er und was will die Person von ihm, die ihn dort hält.
Meine Meinung: Eine dieser abgefahrenen Folgen, die in Johns Kopf spielen und wo noch mehr verrückte Dinge passieren als in einer normalen Folge. Außerdem war es lustig, die Folge einen Tag nach Galacticas Unter Verdacht zu sehen, mit dem Unterschied, dass John Head-Scorpius (oder “Harvey”) in seinem Kopf ignoriert hat und Baltar eine reale Six in der realen Welt ignoriert hat.
Was ich auch sehr amüsant finde, ist, wenn diese außerirdischen Charaktere in eine reale Umgebung gesetzt werden. Auf Moya wirkt das alles sehr natürlich, aber wenn Dargo und Chiana ein Cabrio auf einem Highway fahren, dann sieht das irgendwie merkwürdig aus.
Das Bild in deinem Medaillon
(The Locket)

Inhalt: Um sich vor den Peacekeepern zu verstecken, ist Moya in einen Nebel geflogen, der die Sensorreichweiter extrem einschränkt und es schwierig macht, zu navigieren. Aeryn nimmt ein Shuttle, um einen Blick auf die andere Seite zu werden, aber wenn sie zurückkehrt, ist sie 165 Zyklen älter und behauptet, ein langes und friedliches Leben auf einem Planeten gelebt zu haben. Dann kehrt sie zu ihrer Enkelin zurück. Aber John will sie nicht aufgeben und folgt ihr, nur um auch stecken zu bleiben. Aber es sind nicht sie, die im falschen Zeitrahmen leben, es ist der Nebel, wo Zeit still steht und Moya muss da so schnell wie möglich raus.
Meine Meinung: Schnelle Alterung (zumindest aus Sicht des Zuschauers). Ein weiteres übliches Thema in Sci-Fi-Serien. Ich mag diese Art von Folgen, insbesondere, wenn mehr als ein Charakter beteiligt ist, auch wenn es am Ende der Folge immer rückgängig gemacht wird. Sie gibt den Autoren und den Charakteren die Chance, eine bestimmte Entwicklung zu durchlaufen, eine Beziehung zu entwickeln, die unter normalen Umständen nicht möglich wäre (z.B. wenn beide beim Militär sind) oder das bisher nur eine Andeutung ist. Ja, das war eine gute Folge.
Kategorien: DVD / Blu-ray, DVD Marathon, Farscape Marathon
Tags: Battlestar Galactica · Farscape
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Urplötzlich tauchen überall auf der Welt riesige Raumschiffe über den Großstädten auf. In 29 Schiffen sind die “Visitors” – wie sie sich selbst nennen – auf die Erde gekommen, um Tauschhandel zu betreiben. Sie benötigen ein Mineral, dass es zuhauf auf der Erde gibt und im Gegenzug sind sie bereit Technologie und Heilmittel bereitzustellen, die es auf der Erde nicht gibt. Aber spielen die Außerirdischen wirklich mit offenen Karten?
Also der Pilotfilm war nicht schlecht. Und ich wette, für jemanden, der das Original nicht kennt, war es bestimmt ein cooler Anfang. Aber das war kein Restart wie der von Battlestar Galactica. Das hier fühlte sich etwas zu unterschiedslos an, selbst wenn sie eine etwas andere Hintergrundgeschichte benutzt haben. Aber all die anderen Elemente waren da. Der menschliche Pressesprecher, der geheime Widerstand, der Widerstand innerhalb der Aliens, die “Hitlerjugend”-ähnliche Jugendorganisation, … Versteht mich nicht falsch, ich werde es gucken, aber das Einzige, was mich bisher überrascht hat, war die Identität des Alien-Widerständlers.
Kategorien: Kurz-Review
Tags: Battlestar Galactica · V
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DJ Doena und das Fernsehen in Deutschland – Die Geschichte einer Entfremdung.
Ich war eigentlich “schon immer”â„¢ ein TV Junkie. Ich wurde zwar 1977 in Ost-Berlin geboren und habe auch bis zur Wende in der DDR gewohnt, das war aber kein wirkliches Hindernis. Offiziell gab es zwar nur DDR1 und DDR2, aber inoffiziell gab es natürlich auch ARD, ZDF und später dann RTL und Sat.1.
Und schon damals hab ich die Action-Serien der 80er wie zum Beispiel Ein Colt für alle Fälle und Trio mit vier Fäusten um 17:50 auf dem ZDF geguckt – man musste ja am nächsten Tag auf dem Schulhof mitreden können, wenn es darum ging, welchen Stunt Colt jetzt wieder gemacht hat.
Sogar Raumschiff Enterprise habe ich damals schon geguckt, die erste Folge, an die ich mich erinnern kann, war Der Tempel des Apoll, sie lief sogar noch in schwarz-weiß, wobei ich nicht mehr weiß, ob das noch auf unserem Monochrom-Fernseher war oder einfach, weil in der DDR das Secam- anstelle des PAL-Formats benutzt wurde.
Nach der Wende ging es dann nahtlos weiter. Kaum kam ich aus der Schule, liefen auf Sat.1 auch schon MacGyver und abends kam Airwolf. Ich war dabei, als das ZDF zum ersten Mal Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert ausgestrahlt hat, ich war dabei als Star Trek: Deep Space Nine auf Sat.1 und Babylon 5 auf Pro 7 anliefen. Ich habe es gehasst, regelmäßig einen anderen Termin am Dienstagabend zu haben, wo doch auf RTL Buck Rogers lief.
Seit 1995 hatten wir dann Internet (damals noch via AOL-”Sie haben Post”-Einwahlsoftware) und in den AOL-Bildergruppen fand ich dann die ersten Bilder einer neuen Star Trek-Serie: Star Trek: Raumschiff Voyager. Ich weiß nicht mehr, wie groß die Bilder waren, aber man konnte die Namen der Darsteller fast gar nicht entziffern und auch von den Gesichtern war nicht viel übrig geblieben. Aber ich wusste, dass da etwas Neues kommen würde und als Sat.1 mit der Ausstrahlung begann, war ich wieder ganz vorne mit dabei. Ich habe zwar nie ein Einschaltquotenmessgerät besessen, aber ich verspreche euch: Ich war immer dabei.*
Als ich dann im Jahr 2000 in meine eigene Wohnung gezogen bin, habe ich mir auch noch Premiere geholt, damals noch für 34,95 DM / Monat fürs Vollprogramm (später dann 39,95 DM).
Bis hierhin kann man also mit Fug und Recht behaupten, dass ich doch der ideale Zuschauer war. Was konnte sich die Werbewirtschaft mehr wünschen? Seit Anfang 1992 gehöre ich zur “werberelevanten Zielgruppe” und das bleibt auch bis Ende 2026 so.
In der neuen Wohnung hab mir dann aber auch meinen ersten 16:9-Fernseher gegönnt, den gab es im Kombiangebot mit einem DVD-Player von Universum bei Quelle (Ruhe in Frieden †). Mit letzterem Gerät änderte sich meine Welt völlig.
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Da ich ja ein Fan von Schwertfilmen bin, werd ich mir die neue Serie Spartacus: Blood and Sand im Herbst angucken, auch wenn wie eine Mischung von Gladiator und 300 aussieht.
Sam Raimi (Tanz der Teufel, Spider-Man) und Robert Tapert (Hercules, Xena) produzieren das Ganze und Lucy Lawless (Xena, Battlestar Galactica) spielt mit – das macht es für mich schon fast zu einem Must-See.
Kategorien: Kurz-Review
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Werden gute Serien jemals wieder eine vernünftige Chance auf dem deutschen TV-Markt haben?
Um es gleich einzuschränken: Wenn ich von guten Serien rede, meine ich amerikanische und/oder britische Serien. Das liegt daran, dass ich Serien aus anderen Ländern schlicht nicht kenne und nicht, dass diese Länder keine guten Serien machen würden. Außer Deutschland, es gibt keine guten Serien aus Deutschland. Punkt.
Bei den Serien, die aus den USA und dem Königreich kommen, muss man in zwei Kategorien unterscheiden: Procedurals und Serials.
Procedurals sind Serien, deren Folgen einem relativ gleichmäßigen Schema folgen und die man in einer fast losen Reihenfolge gucken kann und bei denen es auch nichts ausmacht, wenn man mal eine oder mehrere Folgen verpasst. Während meiner TV-Kindheit waren das Serien wie Knight Rider, Airwolf, Das A-Team und MacGyver. Heutzutage sind es CSI und seine Klone, Law & Order und Doctor Who.
Serials hingegen sind Serien, die eine fortlaufende Geschichte erzählen, wo es relevant ist, jede Folge (mehr als einmal) zu sehen, um die großen Zusammenhänge zu verstehen und den Überblick zu behalten. Zu diesen Serien gehören (natürlich) LOST, Battlestar Galactica, Heroes, True Blood und natürlich 24.
Und dann gibt es natürlich noch die Mischformen, in denen mal die eine, mal die andere Komponente überwiegt. Hierzu gehören unter anderem Dr. House, Supernatural und Veronica Mars.
Am einfachsten auf dem deutschen Markt scheinen es Procedurals zu haben, dann kommen die Mischformen und die Serials gehen meistens gnadenlos unter. Doch warum ist das so? Wenn ihr mich fragt, dann würde ich das polemisch so ausdrücken: Die Deutschen sind zu faul, die Sender und das Internet sind schuld.
Kategorien: Gedankensturm
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