Das Doena Journal | Tagebuch eines TV-Junkies

TAG | Battlestar Galactica


Ich liebe Serien. Habe ich das schon einmal erwähnt? </rhetorisch>

Es war einmal, vor vielen, vielen Jahren. Das Jahr hieß 2002, der €uro war als Barmittel eingeführt, der Schrammi (das bin ich) zog von Berlin in den Großraum Frankfurt und zum ersten Mal verdiente er richtig Geld.

So einige wenige DVDs hatte ich schon, aber es war doch noch sehr überschaubar, wir reden von vielleicht 10 Filmen oder so.

Und plötzlich passierte es: Star Trek: The Next Generation wurde auf DVD veröffentlicht. Von Februar oder März 2002 an kam alle 2 Monate eine neue Staffel heraus. Preis pro Box 100-110€. Aber: Wenn man die ersten sechs Staffeln hatte, bekam man die siebente Staffel “für umsonst”.

Und so bezahlte ich rund 600€ für sieben Staffeln TNG und im darauf folgenden Jahr noch einmal die gleiche Summe für alle sieben Staffeln von Star Trek: Deep Space Nine

Aber schon in dieser Zeit änderte sich alles. Denn es kam eine dritte Serie auf den Markt: Babylon 5. Und dafür wollten sie nur 40€ und im Sonderangebot sogar nur 30€ haben.

Der Preis von 100€ ließ sich problemlos damit rechtfertigen, dass man ja statt den üblichen 90-120 Minuten für einen Film gleich ganze 1134 Minuten für eine Serienstaffel bekam.
Wenn aber der Verkauf für 40€ immer noch profitabel war, warum sollte ich dann willens sein, mehr Geld auf den Tisch zu legen?
Und so entstand mein eigenes Preislimit von 30-40€ pro Staffel, dass ich nur unter besonderen Umständen bereit war, zu überschreiten.

Auch bestellte ich zum ersten Mal eine Staffel in Großbritannien, da die Serie in Deutschland nicht angeboten wurde (auch für eine Reihe weiterer Jahre nicht), ich diese aber haben wollte, zumal auch gerade ein Remake davon herausgekommen war: Battlestar Galactica.

Jetzt, wo der Damm gebrochen war – ich guckte Serien und Filme auf Englisch und bestellte sie im Ausland – gab es kein Halten mehr. Die Preise bei Amazon.co.uk (und später Amazon.com) waren weitaus moderater als ihre Gegenstücke in Deutschland und die Serien erschienen früher. Warum noch hier kaufen?
Zumal dann auch die Unsitte eingeführt wurde, Staffeln in Halbstaffeln aufzuteilen und dann aber doch zum Vollpreis zu verkaufen. Geht man durch einen handelsüblichen Elektromarkt, wird man feststellen, dass viele Serien als Staffel 4.1 und 4.2 zu je 29,99€ verkauft werden – im Ausland bezahlt man für die ganze Staffel weniger, als hier für die Halbstaffel. Als Beispiel sei hier nur die vormals erwähnte Galactica genannt:

Und so wuchs und gedieh meine Seriensammlung im Laufe der Jahre bis ich letzte Woche – mit dem Kauf von Max Headroom – meine fünfzigste Serie komplettiert habe. 50 Serien, von denen ich alle Staffeln habe.

Und gleich darauf wurde die 51. komplettiert: JAG

Inzwischen habe ich 364 Staffeln von 110 verschiedenen Serien mit einer Laufzeit von über 4500 Stunden auf DVD und inzwischen auch teilweise auf Blu-ray.

Don’t stop me now (‘Cause I’m having a good time)
Don’t stop me now (Yes I’m having a good time)
I don’t want to stop at all

PS: Ich musste jetzt anfangen, meine Serien zweireihig zu stellen. There’s always a price…

Serien auf DVD

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02.12. – 26,04€ (28,49$) bei Amazon.com


03.12. – 20,74€ (15,93£) bei Amazon.co.uk


03.12. – 20,74€ (15,93£) bei Amazon.co.uk


03.12. – 14,70€ (10,99£) bei Amazon.co.uk


04.12. – 9,90€ bei Media Markt
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02.10. – 1,00€ bei Kaufland


02.10. – 10,00€ bei Media Markt


02.10. – 5,00€ bei Media Markt


04.10. – 18,51€ (17,99$) bei Amazon.com


12.10. – 19,07€ (14,99£) bei Amazon.co.uk

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Sep/10

22

Hawaii Five-0


Hawaii Five-0 @ Wikipedia
Hawaii Five-0 @ IMDb

Steve McGarrett ist ein Navy Seal, der sein Offizierspatent zurückgibt, um als Polizist auf seiner Heimatinsel Hawaii zu arbeiten. Aber nicht nur als irgendein Cop und nicht nur aus irgendwelchen Gründen. Sein Vater wurde von dem Mann umgebracht, den er seit Jahren jagt und er traut der HPD nicht zu, den Fall zu lösen. Sein Team arbeitet unter der direkten Autorität der Gouverneurin und hat wesentlich mehr Freiräume, ihre Fälle zu lösen. Und er wird von einem nicht so normalen Team unterstützt.

Die Castliste liest sich viel versprechend: Scott Caan (Ocean’s Eleven, The Fast and the Furious), Daniel Dae Kim (LOST), Grace Park (Battlestar Galactica), Masi Oka (Heroes) und natürlich James Marsters (Buffy the Vampire Slayer, Smallville).
Das Problem für mich ist, dass es eine ganz gerade Cop-Serie wie CSI oder NCIS ist. Es gibt kein spezielles Element darin. Ich bin mir sicher, dass es eine gute Serie ist, die eine Menge Leute gucken werden, es ist nur nicht meine Art von Serie.
Es hilft natürlich auch überhaupt nicht, dass ich einseitig voreingenommen in Richtung des Bad Guys (Marsters) bin.

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Es gibt noch eine weitere Frage, die gestellt werden muss:

Was haben Carlton Cuse und Damon Lindelof dem Mystery-Genre als solchem angetan?

Wer wird je dem nächsten Typen glauben, der im Herbst 2013 daherkommt und behauptet, er hätte DIE Mystery-Serie geschrieben und der verspricht, dass es sich alles in Staffel fünf aufklären wird?

Jeder wird ihm sieben Buchstaben ins Gesicht werfen: BSG + LOST. Und niemand wird ihm glauben, dass er es tatsächlich tun kann – selbst wenn er es könnte.

Ist LOST der eine “es brennt”-Rufe zuviel?

Warum heuern sie nicht jemanden wie J. Michael Straczynski an, der mit Babylon 5 bewiesen(!) hat, dass er die Spur in einem fünf-Staffel-Arc halten und zur Not auch modifizieren kann, wenn es notwendig werden sollte (wenn z.B. ein Darsteller abspringt, …)?

(Kann man sehen, dass ich so ein klitzekleines bisschen angepisst bin? Siehe auch hier und hier und hier.)

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English Version | Die, die kamen … die, die gingen … die, die beides tatenund die, die keines taten

Dollhouse

Das Dollhouse ist ein Ort, an dem man eine echte Person mieten kann, die dann mit jedem Profil ausgestattet wird, welches man haben will (von einem professionellen Attentäter bis hin zur außergewöhnlichen Escort-Dame).
Als diese Serie in ihre letzte Pause ging, habe ich sie irgendwie aus dem Auge verloren. Mir hat sie eigentlich immer gefallen, aber trotzdem habe ich es noch nicht geschafft, die letzten fünf oder sechs Folgen zu gucken. Vielleicht mache ich es im Sommer.

Heroes

Bestimmte Leute entdecken, dass sie Fähigkeiten haben, die man als “übermenschlich” beschreiben würde. Sie nutzen sie, um uns zu beschützen, während sie dabei anonym bleiben.
Das war mal eine tolle Serie (in Staffel eins). Aber seitdem hat sie immer weiter abgebaut und wurde mit jeder Staffel unlogischer. Ich bin nicht traurig darüber, dass sie abgesetzt wurde.

LOST

Das Flugzeug Oceanic 815 crasht auf einer tropischen Insel. Die Überlebenden müssen gegen die Insel, ein Rauchmonster, die Anderen und diverse weitere Gruppen kämpfen. Nicht nur in ihrer Zeit, sondern auch in der Vergangenheit und in anderen Realitäten.
“Es ist eine Geschichte über die Charaktere”. Von nun an werde ich das verstehen als “Wir haben keinen Plan, wo wir eigentlich hinwollen und es wird am Ende keinen Sinn ergeben, aber wenigstens werdet ihr die Charaktere in einer Unmenge emotionaler Aufruhr erleben.”. Je mehr Abstand ich vom Finale bekomme, desto enttäuschter werde ich. Ich war schon vom Battlestar Galactica-Ende nicht wirklich begeistert, aber die hatten wenigstens eine physikalische Reise, die sie am Ende irgendwohin führte. Und hier? Nur vage Hinweise darauf, was wirklich passiert wäre, wenn Smokey entkommen oder die Insel untergegangen wäre. Wo ist der Wiederanschauungswert? Warum sollte man sich darum scheren, in den frühen Staffeln nach Hinweisen zu gucken, wenn man weiß, dass es keine Antworten gibt, für welche die Hinweise nützlich sein könnten?
Die Essenz ist, dass J. Michael Straczynski immer noch der Einzige ist, der wirklich einen Fünf-Staffel-Arc zustande bringt.
:(

Supernatural

Sam und Dean Winchester kämpfen gegen alle Arten von übernatürlichen Wesen, die versuchen Leute umzubringen oder sie in ihren Plänen zu benutzen, die die Apokalypse bringen werden.
Technisch gesehen ist die Serie noch nicht vorbei. Es wird eine sechste Staffel geben und vielleicht auch mehr. Aber der große Arc, der die Serie die letzten fünf Jahre vorangetrieben hat, ist nun vorbei und ich bin froh, dass ich dabei war, auch wenn meine Reise viel kürzer war (ich hab den Pilotfilm vor kaum einem Jahr geguckt).

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English Version | KW 04-05 | KW 07

Chuck 3×07 Chuck vs the Mask
Diese Folge hat einen ganz schönen Internet Backdraft ausgelöst, zum Beispiel: Chuck, “Chuck vs. the Mask”: Night at the museum, The Double-Edged Sword Of Devotion: ‘Chuck’ Vs. The Entitled Fan Base.
Ich stimme zu, dass der Teil mit Sarah/Clark KentShaw ein wenig überstürzt wirkte. Aber ich stimme nicht zu bei dem Teil mit Chuck/Lana LangHannah. Und ich denke, dass bei beiden Paaren tatsächlich eine gewisse Chemie zu spüren ist. Vielleicht ist das der Grund, warum manche Leute so irritiert darüber sind.
Ich stimme auch der Einschätzung eines der Kommentatoren des ersten Links zu, dass Chuck versucht, eine Maske zu tragen, um ein besserer Spion zu werden und dass er Gefahr läuft, zu dieser Maske zu werden. Meine Prognose ist, dass seine Maske zerstört wird, wenn (und ich rate hier wild drauf los, ich habe keine tatsächlichen Spoilerinfos) Hannah etwas zustößt – sie ist immerhin nur eine Gastdarstellerin.
Also in Summe, ich mochte die Folge, weil ich nicht denke, dass es unglaubwürdig war, was ich gesehen habe.

Heroes 4×19 Chapter Eighteen ‘Brave New World’
Als mir ein Freund letzte Woche erzählte, dass dies das Staffelfinale sein würde, war ich etwas verblüfft. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie sie all diese losen Enden in nur einer Folge zusammenbringen konnten. Irgendwie haben sie es geschafft, aber es fühlte sich sehr gehetzt und ist etwas verpufft – aber das scheint ja eine Heroes-Tradition seit Staffel 1 zu sein.
Ich mochte es, dass sie langsam anfingen, ich wurde etwas gelangweilt, als sie in der Mitte nicht schneller wurden und dann endete es abrupt.
Um ganz ehrlich zu sein, würde es mich nicht stören, wenn es nie eine fünfte Staffel gäbe – aber wenn es sie gibt, werde ich sie wahrscheinlich doch wieder in der vagen Hoffnung gucken, dass sie zur Qualität der ersten Staffel (abzüglich des Endes) zurückkehren.
Heroes scheint das perfekte Beispiel einer Silvesterrakete zu sein. Sie steigt schnell auf, leuchtet hell und ist noch schneller ausgebrannt.

Dr. House 6×13 5 to 9
Das war eine tolle Cuddy-Folge, sie hat sehr gut funktioniert. Aus diesem Blickwinkel heraus ist es noch viel erstaunlicher, wie Cuddy House und seine Spiele und Eigenarten ertragen kann.
Was mich an dieser (und auch der letzten(?)) Folge gestört hat, war Lucas’ Verhalten. House ist ein Jerkass (mit einem Herzen aus Gold), er war es immer und Cuddy weiß das. Aber Lucas ist nicht viel besser. Wir haben ihn gesehen, wie er House und Wilson wegen der Wohnungssache gedroht hat und nun wettet er mit House bezüglich seines Sex’ mit Cuddy? Wenn er keine gute Person ist, dann kann Cuddy auch gleich zum Original statt diesem Nachmacher greifen…

Human Target 1×05 Run
Die Serie ist sehr vorhersehbar, es gibt keine versteckten Agendas oder Bedeutungen, keine Überraschungen: WYSIWYG. Zum Beispiel war es völlig offensichtlich, dass die Staatsanwältin seine Tochter war. Aber irgendwie ist das Teil des Spaßes. Es ist wie eine Achterbahnfahrt. Man weiß, dass es schnell ist, man bekommt zwei Abfahrten, vielleicht einen Looping aber am Ende kommt man wieder sicher im Bahnhof an.

Castle 2×15 Suicide Squeeze
Teile der Enthüllung waren diesmal ziemlich vorhersehbar, mit Castles Hintergrund und so… Abgesehen davon ist auch nicht viel passiert.

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English Version | KW 01-02 | KW 04

Human Target 1×01 Pilot
Die Pilotfolge sah definitiv interessant aus. Die Action war gut austariert oberhalb von realistisch aber unterhalb von unrealistisch. Es sieht so aus, als ob es quasi Stirb Langsam oder Lethal Weapon im Serienformat werden könnte und ich werde definitiv mehr Folgen davon gucken.
“You wore a vest? Where’s my vest?” – “I’m your vest.”

24 8×01 – 8×04 4:00 p.m. – 8:00 p.m.
Verdammt. Ich hätte es besser wissen sollen. Ich hatte mich entschieden, die Staffel am Stück zu gucken, wenn sie vorbei ist. Aber ich musste ja unbedingt mal einen Blick rein werfen und wurde prompt wieder rein gezogen…
Ich liebe Jacks neue “Sind wir hier fertig? Kann ich jetzt nach Hause?”-Attitüde. Aber natürlich sind wir nicht fertig und Jack kann nicht nach Hause.
Als ich gelesen habe, dass Freddie Prince jr. (Wing Commander, Scooby-Doo) – Er hat meine Buffy geheiratet, verdammt!!! – die Rolle als führender CTU Field Officer übernehmen würde, war ich etwas besorgt. Aber er ist älter geworden und sieht jetzt so aus, als ob man ihm die Rolle abnehmen könnte.
Natürlich gibt es wieder die typischen 24-Plots, wie den inkompetenten CTU-Chef, das CTU-Mitglied, welches private Probleme hat und ich frage mich jetzt schon, wer der Maulwurf ist – aber das ist OK, es ist ja immerhin 24.
Was ich auch mag, ist, das – abgesehen von den 24-Veteranen, die in dieser Staffel zurückgekehrt sind – sich diese Folgen wie ein riesiges Schultreffen anfühlen: Der zuvor erwähnte Freddie Prince jr., Katee Sackhoff (Starbuck in Battlestar Galactica) – sieht großartig aus btw -, Paul Wesley (Stefan in The Vampire Diaries), Cliff Simon (Ba’al in Stargate SG-1), David Anders (Takezo Kensei / Adam Monroe in Heroes, Julian Sark in Alias), Jürgen Prochnow (Dune, Das Boot) und nach den CTU-Akten zu urteilen wird auch Callum Keith Rennie (Ray in Ein Mountie in Chicago, Leoben in Battlestar Galactica) bald auftauchen. :)

Life Unexpected 1×01 Pilot
Auf diese Serie wurde ich mindestens zweimal aufmerksam gemacht. Zum zweiten Mal vor ein paar Tagen, als Blogs die Pilotepisode beurteilt haben. Aber ich habe Teile dieser Folge schon vorher gesehen – höchstwahrscheinlich in einem Trailer vor ein paar Monaten. Und auch wenn ich die Serie seitdem wieder vergessen hatte, so erinnere ich mich doch, dass ich ihr damals eine Chance geben wollte.
Mir gefiel der Pilot richtig gut. Die Charaktere sind glaubwürdig und bodenständig. Auch wenn die Serie auf The CW läuft, so ist es doch kein Beverly Hills 90210 oder Gossip Girl; sie ist anders. Wie bei jeder Serie hängt es jetzt davon ab, welche Geschichten sie jetzt erzählen werden und wie sich das Dreieck+Anhänge jetzt entwickeln wird.

Spartacus: Blood and Sand 1×01 / 1×02 The Red Serpent / Sacramentum Gladiatorum
Haufenweise Nacktheit (männlich und weiblich). Noch mehr Blut. Am besten stellt man einem Eimer unter den Fernseher, falls es doch mal aus dem Bild heraus schwappt. Die Optik tendiert mehr in Richtung von 300 als in Richtung Gladiator, insbesondere, wenn Blut fließt. Das Problem ist die Geschichte. Die ersten beiden Folgen zeigen, wie Spartacus zum Gladiator wurde, aber es gibt dem Zuschauer keinen Hinweis, worum es in der ganzen Serie gehen wird. Und das ist der Grund, warum ich noch nicht überzeugt bin. Um mal Buffys Spike zu zitieren: “I love a good slaughter as much as the next bloke.”, aber ich brauche zwischendurch trotzdem eine echte Geschichte.
Die Zeit wird es zeigen … aber wenigstens bekommt man jetzt die Chance, die man bei Xena nie hatte: Lucy Lawless nackig zu sehen. ;)

Chuck 3×04 Chuck vs Operation Awesome
Das einzige Mal, wo ich Brandon Routh bisher gesehen habe, war in Superman Returns, aber an diesen Charakter hat er mich hier überhaupt nicht erinnert. Ich mag ihn als Ergänzung zum Team, weil er sie etwas durchmischen könnte.
Ich weiß nicht, ob es nur meine Einbildung ist, weil sie es so angekündigt haben, aber die Serie fühlt sich tatsächlich etwas weniger lustig und ein bisschen ernster ist. Versteht mich nicht falsch, es ist immer noch eine Action-Comedy und es gibt immer noch genug Humor. Aber der generelle Tenor während der Spy-Action scheint seit dem letzten Jahr etwas dunkler geworden zu sein – mir gefällt’s.

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English Version

Da jeder anscheinend bei Null statt bei Eins zu zählen anfängt, ist nun die erste Dekade dieses Jahrhunderts und Jahrtausends schon wieder vorbei. Also ist es an der Zeit, die letzten zehn Jahre Revue passieren zu lassen und einen Blick auf die Serien zu werfen, die sie uns gegeben haben.

Lasst mich mein Resümee am Anfang geben: Von den vier Jahrzehnten, von denen ich Serien kenne (70er – 00er) war dies ohne Frage das beste Jahrzehnt für uns Serienjunkies. Wenn ihr mein Review gelesen habt, könntet ihr am Ende sagen “Hey, was ist denn mit <Liebling hier einfügen>?” (z.B. The Sopranos, Dexter, The Wire, Six Feet Under, …), aber das ist gerade mein Punkt. Diese Dekade hat uns so viele herausragende Serien gegeben, dass es faktisch unmöglich war, sie alle zu gucken. Außerdem hat ein jeder eine andere Auswahl von Lieblingsgenres, aber ich würde sagen, dass jedes Genre in den letzten Jahren seinen fairen Anteil an ausgezeichneten Serien abbekommen hat.

Aber seien wir auch ehrlich: Es gibt kaum eine Serie (wenn es überhaupt eine gibt), die die Qualität während der gesamten Laufzeit aufrechterhalten konnte. Manche hatten zwischendurch ein schlechtes Jahr, manche sind am Ende abgefallen. Aber sogar in diesen “schlechten Jahren” hatten sie mehr qualitative Folgen als ganze Serien aus früheren Jahrzehnten. Also haben alle Serien, die ich nennen werde, natürlich Aspekte, die man kritisieren kann und ich lade euch herzlich dazu ein, es zu tun.

Für mich ist das herausstechenste Merkmal der Serien des letzten Jahrzehnts, dass diese Serien in den meisten Fällen mehr von der “Reise” der Charaktere berichten, als von den tatsächlichen Ereignissen. Es ist nicht der Charakter, der die Ereignisse beleuchtet, sondern es sind die Ereignisse, die den Charakter und seine Entwicklung beleuchten. Ich muss sagen, dass Serien (hiermit klammere ich Comedy-Serien aus, die mit Stereo- und Archetypen arbeiten), die keine wirkliche Charakterentwicklung vorweisen können, mich fast gar nicht interessieren. Aber wenn die Charakterentwicklung interessant ist, dann gucke ich sogar mal Serien, wo mich das Genre üblicherweise überhaupt nicht reizt.

Wenn die Charakterentwicklung interessant genug ist, kann ich sogar die Tatsache ignorieren, dass meine zweite Lieblingscharakteristikum fehlt: Ein echter Story-Arc. Die erste Serie in meinem TV-Universum, die einen richtigen Story-Arc hatte, war Babylon 5. Später machte Star Trek: DS9 das Gleiche, wenn auch nicht in dieser Qualität und Komplexität. Aber diese Serien waren zwei der seltenen Ausnahmen in den 90ern (eine weitere berühmte Ausnahme wäre Twin Peaks, aber das habe ich nie geschaut). Es schien, als ob die Zuschauer weder an sich entwickelnden Charakteren noch an Story-Arcs interessiert wären.

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English Version | Season 1: Disc 1

Kein Weg zurück
(You Can’t Go Home Again)

Inhalt: Während des letzten Angriffs wurde Starbucks Viper schwer beschädigt und sie musste in der Atmosphäre eines kleinen Mondes aussteigen. Aber sie hat auch den Raider abgeschossen, der sie abgeschossen hat und es ist nicht weit entfernt abgestürzt. Das Problem ist, dass sie keine Kommunikationsmöglichkeiten hat, Galactica nicht weiß, wo sie nach ihr suchen soll und ihr in 46 Stunden der Sauerstoff ausgeht. Zum Glück für sie ist Adama nicht bereit, sie zurückzulassen.

Meine Meinung: Ich liebe die Folge, weil es perfekt das Triumvirate Adama²-Starbuck zeigt, die alles füreinander tun würden und wieder einmal war Starbuck großartig. Kann man noch cooler sein, als mit einem gekaperten feindlichen Schiff heimzukehren, selbst wenn man wie Latrine riecht? Aber ich mochte es auch, wie die Zylonen auf Caprica (insbesondere Caprica-Eight) Helo manipulieren. Ihre Intrigen zeigen, wie menschlich sie eigentlich sind.

Das Tribunal
(Litmus)

Inhalt: Es ist bisher nicht öffentlich bekannt, dass die Zylonen wie Menschen aussehen können und eine weitere Number Five (der aussieht wie der Reporter Aaron Doral) betritt die Galactica und verübt ein Selbstmordattentat nachdem er gestellt wurde. Adama ordnet eine Untersuchung durch den Master-at-Arms an, die herausfinden soll, wie Doral an Sprengstoff und einen Zünder kommen konnte und sie findet heraus, dass Chief Tyrol über seinen Aufenthaltsort zur Zeit der Explosion lügt, was ihn unter den Verdacht des Hochverrats stellt.

Meine Meinung: Nun ist das Geheimnis keines mehr. Diese Folge erinnerte mich an Star Trek TNGs Das Standgericht, wo es auch um eine Hexenjagd ging, aber hier war es nicht ganz glaubwürdig. Ja, sie mag zwar der Master-at-Arms sein und Adama hat ihr Kommandoautorisierung erteilt, aber dennoch ist sie zu schnell zu weit gegangen für jemanden, der es nicht gewohnt ist, Commander herumzukommandieren.

Unter Verdacht
(Six Degrees of Separation)

Inhalt: Eine weitere Number Six-Kopie mit dem Namen Shelly Godfrey kommt auf die Galactica und behauptet, dass sie Beweise hat, die Dr. Baltar mit dem Versagen der kolonialen Verteidigung in Verbindung bringen und dass er sogar eine Bombe im Computerverteidigungssystem platziert hat. Baltar findet diese Anschuldigungen empörend (schließlich hat er gar keine Bombe platziert, er hat nur unwissentlich mit dem Feind geschlafen), aber er kann auch niemandem sagen, dass Shelly ein Zylone ist (Warum sollte er das wissen?).

Meine Meinung: Baltar und Head-Six, was für ein liebenswertes Pärchen. ;) Die Szene war so cool, wo Baltar im CIC war und ihm Shelly vorgestellt wurde und er nach ihr gesucht hat, wobei er natürlich die Frau direkt vor ihm völlig ignoriert hat – weil er annahm, dass das seine eingebildete Six sei. :D Ich mag Head-Six-Szenen im Allgemeinen, weil es ihn in peinliche Situationen bringt, wo er gleichzeitig mit ihr und der anderen (realen) Person im Raum reden muss. Und wieder einmal hat er es geschafft, sich aus Klemme zu helfen. Auch wenn er kein richtiger Bösewicht wie der klassische Baltar ist, so ist er doch mein Lieblingsbösewicht der Serie.

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