Tag: Battlestar Galactica

Einkaufstagebuch 2016 – Februar & März

Einkaufstagebuch 2016 – Februar & März

Dave (1993)


03.02. – €7,99 bei Amazon.de

Laufzeit: 1h 50m

Preis pro Stunde: €4,36

Flashpoint: Die komplette Serie (2008 – 2012)
(Flashpoint: The Complete Series)


03.02. – €83,99 bei Amazon.de

Laufzeit: 2d 4h 41m

Preis pro Stunde: €1,59

Kampfstern Galactica: Der Pilotfilm (1978)
(Battlestar Galactica)


03.02. – €12,99 bei Amazon.de

Laufzeit: 2h 19m

Preis pro Stunde: €5,61

Miss Bodyguard (2015)
(Hot Pursuit)


06.02. – €7,99 bei Drogerie Müller

Laufzeit: 1h 24m

Preis pro Stunde: €5,71

The Voices (2014)


06.02. – €7,99 bei Drogerie Müller

Laufzeit: 1h 41m

Preis pro Stunde: €4,75

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Netflix’ Belohnung

Netflix’ Belohnung

Ich sehe mich selbst als relativ ehrlichen Menschen. Wenn eine Kassiererin mir aus Versehen zu viel rausgibt und ich das merke, dann stecke ich das Geld nicht ein, denn im Zweifel wird sie das fehlende Wechselgeld am Ende selbst ausgleichen müssen.

Ich bin auch ein Serienjunkie, schon immer gewesen. In zwischen liegt eine Generation zwischen Das A-Team und Arrow – ich hab beides geguckt.

Aber vor 10 Jahren habe ich mehr und mehr aufgehört, aus-der-Antenne-Fernsehen zu gucken. Im Prinzip fing es mit dem Reboot von Battlestar Galactica an, der im Dezember 2003 im US-Fernsehen ausgestrahlt wurde und den ich seit Mai 2004 auf DVD besitze.

Und als dann die reguläre Serie lief, wollte ich die Folgen eben sehen, wenn sie rauskamen und nicht erst mit mindestens einem Jahr Verspätung und dann auch noch synchronisiert auf Deutsch.

Bei LOST ging es mir dann ähnlich, zumal die Serie sehr diskussionswürdig/-bedürftig und auch sehr spoilerlastig war.

Also bin ich weg vom klassischen Fernsehen und hin zu – sagen wir mal – alternativen Quellen.

Das hat sich bis heute nicht wirklich geändert und seit zwei Jahren beschränkt sich mein klassicher TV Konsum auf Besuche bei Verwandten oder von Verwandten bei mir und so gehen solche “Perlen” wie Dschungelcamp dann auch spurlos an mir vorrüber.

Aber da ich nun mal ein ehrlicher Mensch bin, war mir schon bewusst, dass Serien sich durch Werbeeinnahmen finanzieren. OK, durch mich direkt jetzt nicht, weil ich eh nie eine Quotenmessbox hatte und es damit irrelevant war, ob ich nun schaute oder nicht.

Aber es ging mir dabei ums Prinzip. Also habe ich angefangen, die Serien auf DVD zu sammeln, auch wenn ich die einzelnen Staffeln mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit nicht noch mal angucken werde – dafür kommt einfach jedes Jahr zu viel neues interessantes Zeug heraus.

Aber ich habe meinen Teil zur Refinanzierung mir beliebter Serien beigetragen und so halte ich das bis heute. Ich hab allein im letzten Jahr wieder mehr als 1500€ für mein Hobby ausgegeben.
Und heute habe ich zufällig erfahren, dass Netflix die moderne Westernserie Longmire, die vom US-Sender A&E im letzten Herbst abgesetzt wurde, für eine vierte Staffel verlängert hat.

Selbst wenn das dann wirklich die letzte Staffel wäre, so gibt es der Serie doch die Chance, zu einem runden Abschluss zu kommen.

Und dafür habe ich Netflix heute mit einem Abo von mir belohnt.

Wenn ich so ihren deutschen Katalog durchforste, dann fällt mir schon auf, dass ich mal wieder als Kunde zweiter Klasse (a.k.a als Deutscher) behandelt werde. Man sieht mal wieder nur, was für den deutschen Markt freigeschaltet wurde. Globalisierung ist nämlich immer nur für die großen, nie aber für den Endkunden, für den gibt’s Region Codes auf DVDs und Blu-rays und IP-Sperren im Netz.

So ist zum Beispiel gerade mal die zweite Staffel von Suits verfügbar und von Mom weiß der gute Onlinedienst noch gar nichts. Erinnert mich an die Zeiten, als mir jemand unbedingt The Big Bang Theory zeigen wollte und ich selbst schon zwei komplette Staffeln gesehen hatte.

Und so werde ich auch weiterhin auf meine alternativen Quellen zurückgreifen, wenn es darum geht, neue Serien tagesaktuell zu gucken.

Aber mit House of Cards, Orange is the New Black und jetzt eben Longmire hat sich Netflix definitiv ein Stück meines Ausgabenkuchens verdient (naja, House of Cards besitze ich eh schon auf Blu-ray).

Serienjunkie: Eine Historie

Serienjunkie: Eine Historie

Ich habe im Laufe der letzten 25 Jahre eine Menge Fernsehserien geguckt. Und wenn ich sage eine Menge, dann meine ich eine MENGE! Und ich habe querbeet geguckt.

Bitte behaltet im Hinterkopf, dass ich gerade mal 35 Jahre alt bin.

Ich habe für mindestens zwei Jahre lang die Springfield Story geschaut, eine Soap-Opera, die in den USA für über 50 Jahre lief. Ich habe Arztserien wie Trapper John M.D. und Anwaltsserien wie L.A. Law angesehen. Es gab das volle Programm der 80er Actionserien von MacGyver bis Trio mit vier Fäusten. Ich hab mir sogar an jedem Werktag auf Sat.1 das Love Boat angeguckt. Ich bin Samstag morgens um 6:00 aufgestanden, um Tausend Meilen Staub mit einem prä-Dollar Clint Eastwood nicht zu verpassen (das kam damals auf dem Kabelkanal, heute Kabel eins). Ich wusste, wer Daniel Boone war ungefähr zur gleichen Zeit, als ich die Cartwrights und die Männer von der Shiloh-Ranch getroffen habe.

Und jetzt habe ich am Wochenende die erste Netflix-Serie House of Cards in einem Binge-Watching-Wochenende durchgeguckt (Große Empfehlung! Kevin Spacey ist ein genialer Magnificent Bastard!) und mich hat einfach mal interessiert, wie viele Serien ich eigentlich in den letzten two and a half Jahrzehnten intensiv geguckt habe.

Mit Hilfe der Liste auf Wunschliste.de habe ich dann mal eine Liste “meiner” Serien zusammengestellt.

Hierbei habe ich nur Live-Action Fiction-Shows gezählt, also keine Zeichentrickserien, sei es nun Samstag-Morgen-Cartoons wie Yogi Bär oder Scooby-Doo oder Abendserien wie Die Simpsons oder South Park und keine Scripted-Reality-Serien (die ich zu 99% eh vermeide, mit der Ausnahme von Comic Book Men). Es sind nur Serien aufgezählt, die ich für mehr als ein Jahr lang verfolgt habe, es sei denn, die Serie selbst hat nicht länger durchgehalten.

Und die Antwort war: 244 246 247. Zweihundertviersechssiebenundvierzig verschiedene Serien, die ich mit aktivem Interesse verfolgt habe, seit ich Fernsehen gucke. Und das schlimmste ist: Bei den meisten von ihnen habe ich tatsächlich 90% und mehr aller Folgen mindestens einmal gesehen.

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"Not do: Dead." – Monday Mornings

"Not do: Dead." – Monday Mornings

Monday Mornings @ Wikipedia
Monday Mornings @ IMDb

“Monday Mornings” sind Konferenzen am Chelsea General Hospital und diese Konferenzen behandeln alle Sachen, die schief gelaufen sind.
Fehlbehandlungen, Todesfälle und soziales Fehlverhalten. Aber es werden auch Einblicke in das Privatleben der Ärzte die dort arbeiten gewährt und ihre verschiedenen Herangehensweisen an ihren gewählten Beruf.

Monday Mornings wurde von David E. Kelley entwickelt, der mehr dafür bekannt ist, Rechtsanwaltsserien wie Ally McBeal oder Boston Legal gemacht zu haben. Und im Prinzip ist die Serie nicht so anders, denn die MM-Konferenzen sind faktisch die Abschlussplädoyer eines Prozesses wo jeder seine Sicht der Lage erklärt und was schief gelaufen ist.

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Battlestar Galactica: Blood & Chrome

Battlestar Galactica: Blood & Chrome

Battlestar Galactica: Blood & Chrome @ Wikipedia
Battlestar Galactica: Blood & Chrome @ IMDb

Diese Webserie (die 2013 als TV-Film veröffentlicht wird) folgt den Abenteuern des jungen Ensigns William Adama, dem späteren Kommandaten des Kampfsterns Galactica. Jetzt ist er erstmal begierig, in seine Viper zu steigen und ein paar Zylonenjäger im laufenden Krieg abzuschießen. Aber vorläufig wird er angewiesen, einen Raptor statt der Viper zu fliegen.

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50 komplette Serien!

50 komplette Serien!

Ich liebe Serien. Habe ich das schon einmal erwähnt? </rhetorisch>

Es war einmal, vor vielen, vielen Jahren. Das Jahr hieß 2002, der €uro war als Barmittel eingeführt, der Schrammi (das bin ich) zog von Berlin in den Großraum Frankfurt und zum ersten Mal verdiente er richtig Geld.

So einige wenige DVDs hatte ich schon, aber es war doch noch sehr überschaubar, wir reden von vielleicht 10 Filmen oder so.

Und plötzlich passierte es: Star Trek: The Next Generation wurde auf DVD veröffentlicht. Von Februar oder März 2002 an kam alle 2 Monate eine neue Staffel heraus. Preis pro Box 100-110€. Aber: Wenn man die ersten sechs Staffeln hatte, bekam man die siebente Staffel “für umsonst”.

Und so bezahlte ich rund 600€ für sieben Staffeln TNG und im darauf folgenden Jahr noch einmal die gleiche Summe für alle sieben Staffeln von Star Trek: Deep Space Nine

Aber schon in dieser Zeit änderte sich alles. Denn es kam eine dritte Serie auf den Markt: Babylon 5. Und dafür wollten sie nur 40€ und im Sonderangebot sogar nur 30€ haben.

Der Preis von 100€ ließ sich problemlos damit rechtfertigen, dass man ja statt den üblichen 90-120 Minuten für einen Film gleich ganze 1134 Minuten für eine Serienstaffel bekam.
Wenn aber der Verkauf für 40€ immer noch profitabel war, warum sollte ich dann willens sein, mehr Geld auf den Tisch zu legen?
Und so entstand mein eigenes Preislimit von 30-40€ pro Staffel, dass ich nur unter besonderen Umständen bereit war, zu überschreiten.

Auch bestellte ich zum ersten Mal eine Staffel in Großbritannien, da die Serie in Deutschland nicht angeboten wurde (auch für eine Reihe weiterer Jahre nicht), ich diese aber haben wollte, zumal auch gerade ein Remake davon herausgekommen war: Battlestar Galactica.

Jetzt, wo der Damm gebrochen war – ich guckte Serien und Filme auf Englisch und bestellte sie im Ausland – gab es kein Halten mehr. Die Preise bei Amazon.co.uk (und später Amazon.com) waren weitaus moderater als ihre Gegenstücke in Deutschland und die Serien erschienen früher. Warum noch hier kaufen?
Zumal dann auch die Unsitte eingeführt wurde, Staffeln in Halbstaffeln aufzuteilen und dann aber doch zum Vollpreis zu verkaufen. Geht man durch einen handelsüblichen Elektromarkt, wird man feststellen, dass viele Serien als Staffel 4.1 und 4.2 zu je 29,99€ verkauft werden – im Ausland bezahlt man für die ganze Staffel weniger, als hier für die Halbstaffel. Als Beispiel sei hier nur die vormals erwähnte Galactica genannt:

Und so wuchs und gedieh meine Seriensammlung im Laufe der Jahre bis ich letzte Woche – mit dem Kauf von Max Headroom – meine fünfzigste Serie komplettiert habe. 50 Serien, von denen ich alle Staffeln habe.

Und gleich darauf wurde die 51. komplettiert: JAG

Inzwischen habe ich 364 Staffeln von 110 verschiedenen Serien mit einer Laufzeit von über 4500 Stunden auf DVD und inzwischen auch teilweise auf Blu-ray.

Don’t stop me now (‘Cause I’m having a good time)
Don’t stop me now (Yes I’m having a good time)
I don’t want to stop at all

PS: Ich musste jetzt anfangen, meine Serien zweireihig zu stellen. There’s always a price…

Serien auf DVD

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Hawaii Five-0

Hawaii Five-0

Hawaii Five-0 @ Wikipedia
Hawaii Five-0 @ IMDb

Steve McGarrett ist ein Navy Seal, der sein Offizierspatent zurückgibt, um als Polizist auf seiner Heimatinsel Hawaii zu arbeiten. Aber nicht nur als irgendein Cop und nicht nur aus irgendwelchen Gründen. Sein Vater wurde von dem Mann umgebracht, den er seit Jahren jagt und er traut der HPD nicht zu, den Fall zu lösen. Sein Team arbeitet unter der direkten Autorität der Gouverneurin und hat wesentlich mehr Freiräume, ihre Fälle zu lösen. Und er wird von einem nicht so normalen Team unterstützt.

Die Castliste liest sich viel versprechend: Scott Caan (Ocean’s Eleven, The Fast and the Furious), Daniel Dae Kim (LOST), Grace Park (Battlestar Galactica), Masi Oka (Heroes) und natürlich James Marsters (Buffy the Vampire Slayer, Smallville).
Das Problem für mich ist, dass es eine ganz gerade Cop-Serie wie CSI oder NCIS ist. Es gibt kein spezielles Element darin. Ich bin mir sicher, dass es eine gute Serie ist, die eine Menge Leute gucken werden, es ist nur nicht meine Art von Serie.
Es hilft natürlich auch überhaupt nicht, dass ich einseitig voreingenommen in Richtung des Bad Guys (Marsters) bin.

LOST – Das Nachspiel

LOST – Das Nachspiel

Es gibt noch eine weitere Frage, die gestellt werden muss:

Was haben Carlton Cuse und Damon Lindelof dem Mystery-Genre als solchem angetan?

Wer wird je dem nächsten Typen glauben, der im Herbst 2013 daherkommt und behauptet, er hätte DIE Mystery-Serie geschrieben und der verspricht, dass es sich alles in Staffel fünf aufklären wird?

Jeder wird ihm sieben Buchstaben ins Gesicht werfen: BSG + LOST. Und niemand wird ihm glauben, dass er es tatsächlich tun kann – selbst wenn er es könnte.

Ist LOST der eine “es brennt”-Rufe zuviel?

Warum heuern sie nicht jemanden wie J. Michael Straczynski an, der mit Babylon 5 bewiesen(!) hat, dass er die Spur in einem fünf-Staffel-Arc halten und zur Not auch modifizieren kann, wenn es notwendig werden sollte (wenn z.B. ein Darsteller abspringt, …)?

(Kann man sehen, dass ich so ein klitzekleines bisschen angepisst bin? Siehe auch hier und hier und hier.)