English Version | April | Juni

1. Mai

Star Trek II: Der Zorn des Khan

William Shatner … Admiral James T. Kirk
Leonard Nimoy … Captain Spock
DeForest Kelley … Dr. McCoy
James Doohan … Scotty
Walter Koenig … Pavel Chekov
George Takei … Hikaru Sulu
Nichelle Nichols … Cmdr. Uhura
Bibi Besch … Dr. Carol Marcus
Merritt Butrick … Dr. David Marcus
Kirstie Alley … Lt. Saavik
Ricardo Montalban … Khan
Judson Earney Scott … Joachim Weiss

Inhalt: Die Enterprise ist zum Schulschiff geworden und Captain Spock hat das Kommando. Als Admiral Kirk zur Inspektion an Bord ist, nimmt er das Schiff mit auf eine “Tour um den Block”. Doch dabei erhalten sie einen beunruhigenden Anruf von Dr. Marcus. Jemand versucht, sich des “Genesis”-Projekts zu bemächtigen, eines geheimen Projektes, welches es ermöglichen könnte, Leben auf leblosen Planeten zu erschaffen. Aber das Genesis-Device könnte auch als furchtbare Waffe missbraucht werden. Und Kirks Gegner ist niemand anderes als der genetisch aufgewertete Khan. Vor fünfzehn Jahren hat er versucht, Kirk umzubringen und sein Schiff zu übernehmen.

Meine Meinung: Immer noch ein toller Film. Mir hat es gut gefallen, wie sie die Tatsache genutzt haben, dass Raum dreidimensional ist, ein Fakt, den insbesondere Sci-Fi-Serien zu oft vergessen. Auch hat mir gefallen, wie Khan Zitate von Moby Dick genutzt hat, dann aber einige der Orte mit astronomischen Konstellationen ersetzt hat. Technisch gesehen konnte er dieses Wissen zwar nicht haben, immerhin war er in Stasis und wurde schon kurz nach seinem Auftauen nach Zeti Alpha 5 verbannt. Er konnte auch nicht Wissen, dass die Klingonen ein Sprichwort haben: “Rache ist ein Gericht, das am besten eiskalt serviert wird.” Aber ich bin bereit, darüber hinwegzusehen, denn Montalban war großartig, als er das gesagt hat. 😉
Aber ich liebe auch diese Nahkampfszenen, wenn sich die Schiffe beschießen, wie zur Zeit der alten Segelschiffe.

2. Mai

Der letzte Countdown

Kirk Douglas … Capt. Matthew Yelland
Martin Sheen … Warren Lasky
Katharine Ross … Laurel Scott
James Farentino … Wing Commander Richard T. Owens / Richard Tideman
Ron O’Neal … Cmdr. Dan Thurman
Charles Durning … Sen. Samuel Chapman
Victor Mohica … Black Cloud
Soon-Tek Oh … Simura

Inhalt: Warren Lasky ist ein ziviler Berater, dessen Aufgabe es ist, die Effizienz der Crew des Flugzeugträgers USS Nimitz zu beurteilen. Aber kurz nach dem die Nimitz Pearl Harbor am 6. Dezember verlassen hat, gerät das Schiff in einen elektromagnetischen Sturm, den niemand von ihnen je erlebt hat. Und als der Sturm sich gelegt hat, sind sie nicht dort, wo sie sein sollten. Es ist immer noch der 6. Dezember – aber 1941, ein Tag bevor das japanische Kaiserreich seinen Angriff auf Pearl Harbor durchführte.

Meine Meinung: Was wäre wenn? Ich mag die Fragen, die der Film stellt – ob es erlaubt ist, sich in Dinge einzumischen, die bereits geschehen sind. Und ich mochte die Gesichter des Senators und des japanischen Piloten als Owens ihnen erzählte, was bald geschehen würde. 😀 Und ich muss sagen: Ich liebe Flugzeugträger, sie sind so elegant. Und ich liebe es, mit anzusehen, wie Flugzeuge von ihnen starten und auf ihnen landen und dieser Film hatte Unmengen solchen Bildmaterials.

3. Mai

Master and Commander – Bis ans Ende der Welt

Russell Crowe … Capt. Jack Aubrey
Paul Bettany … Dr. Stephen Maturin, Surgeon
James D’Arcy … 1st Lt. Tom Pullings
Edward Woodall … 2nd Lt. William Mowett
Chris Larkin … Capt. Howard, Royal Marines
Max Pirkis … Blakeney, Midshipman
Billy Boyd … Barrett Bonden, Coxswain

Inhalt: Während der napoleonischen Kriege hat die englische “HMS Surprise” de Befehl, französische Schiffe zu versenken oder zu übernehmen. Aber ihr erster Kampf gegen die “Archeron” geht nicht gut aus. Die “Archeron” hat die bessere Panzerung, die längeren Geschütze und ist dennoch schneller. Aber Captain “Lucky Jack” Aubrey wird sie von Brasilien bis zu den Galápagos-Inseln jagen, ohne Rücksicht auf Verluste.

Meine Meinung: Ein toller Film über Seeschlachten. Da es ein Film aus dieser Zeit ist, gibt es nur wenig Nostalgie. Männer werden erschossen, erstochen, sie bluten und sterben. Wir sehen die Tischler, die das Schiff nach einem Kampf reparieren, wir sehen den Aberglauben, den viele der Crew teilen, wir sehen, wie jung viele der Crew noch sind. Der Film hat nichts gemein mit den “fechtende Piraten”-Filme der 50er und 60er. Er spielt außerdem vor einer herrlichen Kulisse an der Küste von Südamerika und den Galápagos-Inseln. Auch gefällt mir der Soundtrack sehr, den ich mir gerade anhöre.

20. Mai

Clerks

Brian O’Halloran … Dante
Jeff Anderson … Randal
Marilyn Ghigliotti … Veronica
Lisa Spoonhauer … Caitlin
Jason Mewes … Jay
Kevin Smith … Silent Bob
Scott Mosier … Willam the Idiot Manchild

Inhalt: Dante ist Kassierer in einem kleinem Gemischtwarenladen, der heute eigentlich gar nicht arbeiten müsste, aber trotzdem reinkommen muss. Zusammen mit seinem Freund Randal, der in der benachbarten Videothek arbeitet philosophiert er sich durch das gesamte Spektrum der Themen während er widerwillig Kunden “bedient”. Wenn sie nicht arbeiten (was sie die meiste Zeit nicht machen) und nicht philosophieren, spielen sie Hockey oder fahren sie zu einer Beerdigung oder quatschen mit Freunden und Freundinnen. Und so vergeht der Tag…

Meine Meinung: Ich bin auf den Trichter gekommen, den mal wieder zu gucken, als ich über das “ABC”-Tanzvideo von Clerks II gestolpert bin. Es ist lustig zu sehen, wie ein Film in der Lage ist, keine wirkliche Geschichte zu haben und trotzdem 92 Minuten lang zu unterhalten. Am besten hat mir immer die Stelle gefallen, wo sie die moralischen Implikationen diskutieren, die auftauchen, wenn man einen Todesstern zerstört, der sich noch im Bau befindet und deshalb eine Menge externer Handwerker, wie z.B. Dachdecker und Klempner, and Bord sind. 😉

Clerks II

Brian O’Halloran … Dante
Jeff Anderson … Randal
Jason Mewes … Jay
Kevin Smith … Silent Bob
Jennifer Schwalbach Smith … Emma
Ben Affleck … Gawking Guy
Trevor Fehrman … Elias
Rosario Dawson … Becky
Scott Mosier … Concerned Father
Kevin Weisman … Hobbit Lover
Jason Lee … Lance Dowds

Inhalt: 10 Jahre später. Der Quick Stop ist niedergebrannt und Dante und Randal “arbeiten” in einem Mooby’s Fast-Food-Restaurant. Aber nicht mehr lange. Dante wird in ein paar Monaten heiraten und nach Florida ziehen. Heute ist sein letzter Tag. Randal plant, ihm ein Abschiedsgeschenk in der Form einer “Donkey Show” zu geben. Aber davon abgesehen hat sich nicht viel verändert. Jay und Silent Bob verkaufen immer noch Drogen vor dem Laden und Dante fühlt sich immer noch so, als ob er seinen Weg im Leben noch nicht gefunden hätte.

Meine Meinung: Eine schöne Fortsetzung ihrer Geschichte und wenn man beide Filme zusammen guckt, dann fällt einem die Parallelen sehr viel deutlicher auf. Auch hat mir Rosario Dawson als Becky sehr gut gefallen. Auch cool war, dass Silent Bob, der immer diese eine große Rede pro Film hat, nicht wusste, was er diesmal sagen sollte: *theatralische Pause* und dann “I’ve got nothing.”. 😀

Und die Filmposter waren auch wieder urkomisch:

21. Mai

Big

Tom Hanks … Josh Baskin
Elizabeth Perkins … Susan
Robert Loggia … MacMillan
John Heard … Paul
Jared Rushton … Billy
David Moscow … Young Josh

Inhalt: Josh ist ein 13jähriger Junge, der es liebt, mit seinem besten Freund Billy rumzuhängen, aber er fängt auch an, sich für Mädchen zu interessieren. Aber als er vor dem Mädchen, welches er mag, gedemütigt wird, wünscht er sich bei einer Zoltar-Magie-Maschine einfach nur groß zu sein. Sein Wunsch wird erfüllt. Als er aufwacht, ist er ein Erwachsener und muss aus seinem eigenen Haus fliehen. Billy hilft ihm, ein Zimmer und einen Job in New York City zu finden. Dann fangen sie an, die Zoltar-Maschine zu suchen. Aber ein Leben als Erwachsener ist nicht so schrecklich, wie es am Anfang schien.

Meine Meinung: Es ist ein netter Comedy-Streifen, bei dem ich viel Spaß hatte. Tom Hanks ist ein toller Darsteller, der sowohl ein unschuldiges Kind, aber auch sehr ernsthafte Rollen spielen kann, wie in The Green Mile oder Der Soldat James Ryan. Und auch Elizabeth Perkins war großartig. Sie waren ein tolles es-sollte-nicht-sein-Pärchen und besonders haben mir die Szenen gefallen, wo sie sich an ihn heran gemacht hat und er wie ein 13jähriger reagiert hat. 😉

Es gibt aber eine Sache, die bekomme ich nicht aus dem Schädel. Mir ist klar, dass es noch mehr Filme dieser Art gibt (z.B. 30 über Nacht von 2004). Und auch wenn ich jetzt die Extended Edition gesehen habe, so habe ich trotzdem folgendes Bild im Kopf: Nachdem Josh wieder ein Kind geworden ist, geht er wieder zur Schule, als eine neue rothaarige Schülerin in die Klasse kommt und hinter ihn gesetzt wird. Er dreht sich rum und sie lächelt ihn an.
Ich weiß nicht, aus welchem Film ich die Szene haben, aber ich verbinde sie immer mit Big.

Der Sohn von Rambow

Bill Milner … Will Proudfoot
Will Poulter … Lee Carter
Jessica Hynes … Mary Proudfoot
Neil Dudgeon … Joshua
Jules Sitruk … Didier Revol

Inhalt: Will Proudfoot wächst in einer strenggläubigen christlichen Gemeinde auf. Er darf nicht einmal Dokumentationen in der Schule angucken. Lee Carter ist der Störenfried der Schule, der nebenbei Raubkopien von Kinofilmen macht. Als sich ihre Wege kreuzen, wird nichts mehr so wie vorher sein. Zusammen drehen sie ihren eigenen Film, in dem Will der Sohn von Rambow ist und Lee Colonel Trautman spielt. Aber ihr Geheimnis kommt heraus und plötzlich will jeder eine Rolle in dem Film haben.

Meine Meinung: Es ist ein lustiger Film, wobei er nicht in der “urkomisch lustig”-Kategorie spielt, sondern eher in der “anständiger Humor, wobei nicht vergessen wird, dass er eine Geschichte erzählen will”-Kategorie. Und auch wenn die Darsteller Kinder waren (die übrigens einen tollen Job gemacht haben), so hatte ich doch das Gefühl, dass der Film ein wenig sentimental wirkt, ähnlich wie Abgedreht. Aber es hat mir auch gefallen, dass der Film problemlos etwas ernsthafter werden konnte, als man nach dem Unfall nicht wusste, was mit Lee passiert ist.

Juni