Am Sonntag Abend lief in den USA der Pilotfilm zur neuen Serie “Knight Rider”.

Vor 25 Jahren ließ Wilton Knight KITT bauen und Michael Knight war sein Fahrer. Heute hat der Erbauer von damals einen neuen KITT gebaut: den Knight Industries Three Thousand. Der neue KITT ist ein Ford Mustang Shelby GT500KR und wird gefahren von Mike Traceur, dem Sohn von Michael Knight.

Ich weiß nicht. In den 80ern hat man sich ja so Sachen wie KITT, Airwolf, Street Hawke usw. noch gefallen lassen, aber heute habe ich Probleme meine “Aussetzung der Ungläubigkeit” zu aktivieren.

Ich kann in einer fiktionalen Welt ziemlich viel schlucken, aber ich fand es schon immer albern, wenn Superman sich vor einen Zug/Bus gestellt hat und den dann aufhalten konnte, nur weil er dastand.

So ging es mir auch bei vielen Details des neuen KITTs. Wie zum Geier sollte eine Panzerung mit dem Computer zusammenhängen? Zumal der neue KR eine Fortsetzung und kein Remake ist und es damit einen Rückschritt zum TransAm-KITT darstellt.

Dass diese neue Außenhaut die Farbe verändern kann: OK, kann ich akzeptieren. Dass sie irgendwie einen Spoiler wachsen lassen kann: WTF?

Um zurück zu Superman zu kommen: Egal wie gut gepanzert KITT auch immer sein mag: Als dieser von einem SUV mit ca 50-60 mph getroffen wird, darf der nicht stehenbleiben wie ein Brückenpfeiler.

Die Story ist zwar nicht überragend, aber annehmbar. Wobei es aus der alten Serie her nicht ersichtlich ist, warum Michael die Frau und seinen Sohn verstecken sollte.

Fazit: Kann man sich angucken, muss man aber nicht.