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	<title>Comments on: Technologie-Überdosis?</title>
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	<link>http://doena-journal.net/327/technologie-uberdosis</link>
	<description>Tagebuch eines TV-Junkies</description>
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		<title>By: Lars</title>
		<link>http://doena-journal.net/327/technologie-uberdosis/comment-page-1#comment-789</link>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 10:45:33 +0000</pubDate>
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		<description>Dieses Empfinden habe ich mittlerweile auch, wobei ich 24, Alias &amp; Co mittlerweile in diesem Punkt schon zu den SciFi Serien zähle, weil man anders aus dem Kopfschütteln nicht mehr rauskommt und ein Schleudertrauma riskieren würde...
Das Problem bei dir dürfte aber das gleiche wie bei mir sein: Wir sind Softwareentwickler und wissen, welchen Aufwand man teilweise betreiben muss um scheinbar triviale Funktionen zu erfüllen. 95% der Fernsehzuschauer haben aber keine Ahnung von Programmiersprachen, Softwareentwicklung und der Funktionsweise eines Computers. Dieser Personenkreis schaltet den Rechner an, kann Word oder den Internet Explorer bedienen und schimpft bei irgendwelchen Problemen sofort über Microsoft (von der Sorte kenne ich leider einige im Familien- und Bekanntenkreis). Dieser Personenkreis weiß aufgrund des mangelnden technischen Verständnisses also auch nicht, wie aufwendig es ist,  Software zu entwickeln oder welche Grenzen es gibt.
Meine liebster Klassiker in diesem Umfeld ist ja die Bildbearbeitung: man nehme ein total unscharfes Photo und verwandle es mittels neuer Algorithmen in Ultra-HD Aufnahmen, bei der man jede Pore des Bösewichtes sieht. Die Steigerung ist dann, wenn man den Bösewicht nur in einer Spiegelung sehen kann, welche dann mittels aufwendiger Verfahren so bearbeitet wird, dass man abermals eine Ultra-HD Aufnahme erhält (alles aus einem kleinen, verpixelten, unscharfen Bild).
Der normale Fernsehzuschauer hat also keine Probleme mit diesen Wundermaschinen, da er nicht abschätzen kann, wie realistisch das ist, während alle Informatiker dieser Welt nur kopfschüttelnd vorm Fernseher sitzen. Da dies aber nur wenige sind, wird sich da bei den Drehbuchschreibern in naher Zukunft sicher nichts ändern...
Man kann es dem normalen Fernsehzuschauer aber auf der anderen Seite auch nicht wirklich verübeln, dass er keine realistische Abschätzung vornehmen kann: Wenn man sich mal vor Augen hält, welche technische Entwicklung wir in den letzten 10 Jahren genommen haben, dann sind viele Sachen, die einem vor 10 Jahren unrealistisch vorkamen, mittlerweile Realität geworden:
- Erschwinglicher Internetzugang an jedem Arbeitsplatz
- Erschwinglicher drahtloser Internetzugang an jedem Ort per Mobilfunknetz
- Multi-Touch Oberflächen (ich erinnere mich noch an Minority Report, wo ich die das revolutionär fand; mit einem Surface kann man das heute schon realisieren)
- Schrifterkennung in Notebooks (ich werde immer noch auf meinen Tablet PC angesprochen, obwohl es mittlerweile schon mein zweiter seit 2004 ist)
- ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Empfinden habe ich mittlerweile auch, wobei ich 24, Alias &amp; Co mittlerweile in diesem Punkt schon zu den SciFi Serien zähle, weil man anders aus dem Kopfschütteln nicht mehr rauskommt und ein Schleudertrauma riskieren würde&#8230;<br />
Das Problem bei dir dürfte aber das gleiche wie bei mir sein: Wir sind Softwareentwickler und wissen, welchen Aufwand man teilweise betreiben muss um scheinbar triviale Funktionen zu erfüllen. 95% der Fernsehzuschauer haben aber keine Ahnung von Programmiersprachen, Softwareentwicklung und der Funktionsweise eines Computers. Dieser Personenkreis schaltet den Rechner an, kann Word oder den Internet Explorer bedienen und schimpft bei irgendwelchen Problemen sofort über Microsoft (von der Sorte kenne ich leider einige im Familien- und Bekanntenkreis). Dieser Personenkreis weiß aufgrund des mangelnden technischen Verständnisses also auch nicht, wie aufwendig es ist,  Software zu entwickeln oder welche Grenzen es gibt.<br />
Meine liebster Klassiker in diesem Umfeld ist ja die Bildbearbeitung: man nehme ein total unscharfes Photo und verwandle es mittels neuer Algorithmen in Ultra-HD Aufnahmen, bei der man jede Pore des Bösewichtes sieht. Die Steigerung ist dann, wenn man den Bösewicht nur in einer Spiegelung sehen kann, welche dann mittels aufwendiger Verfahren so bearbeitet wird, dass man abermals eine Ultra-HD Aufnahme erhält (alles aus einem kleinen, verpixelten, unscharfen Bild).<br />
Der normale Fernsehzuschauer hat also keine Probleme mit diesen Wundermaschinen, da er nicht abschätzen kann, wie realistisch das ist, während alle Informatiker dieser Welt nur kopfschüttelnd vorm Fernseher sitzen. Da dies aber nur wenige sind, wird sich da bei den Drehbuchschreibern in naher Zukunft sicher nichts ändern&#8230;<br />
Man kann es dem normalen Fernsehzuschauer aber auf der anderen Seite auch nicht wirklich verübeln, dass er keine realistische Abschätzung vornehmen kann: Wenn man sich mal vor Augen hält, welche technische Entwicklung wir in den letzten 10 Jahren genommen haben, dann sind viele Sachen, die einem vor 10 Jahren unrealistisch vorkamen, mittlerweile Realität geworden:<br />
- Erschwinglicher Internetzugang an jedem Arbeitsplatz<br />
- Erschwinglicher drahtloser Internetzugang an jedem Ort per Mobilfunknetz<br />
- Multi-Touch Oberflächen (ich erinnere mich noch an Minority Report, wo ich die das revolutionär fand; mit einem Surface kann man das heute schon realisieren)<br />
- Schrifterkennung in Notebooks (ich werde immer noch auf meinen Tablet PC angesprochen, obwohl es mittlerweile schon mein zweiter seit 2004 ist)<br />
- &#8230;</p>
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		<title>By: Peter von Frosta</title>
		<link>http://doena-journal.net/327/technologie-uberdosis/comment-page-1#comment-788</link>
		<dc:creator>Peter von Frosta</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 10:03:13 +0000</pubDate>
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		<description>Wie kommst du darauf das 24 kein SciFi ist? Staffel 1 spielt 2004 (Election Year).

Season 1
* 18 Monate vergehen *
Season 2
* etwa 3 Jahre vergehen *
Season 3
* etwa 18 Monate später *
Season 4
* 18 Monate vergehen *
Season 5
* 20 Monate später *
Season 6
* Etwa 4 *
Redemption/Season 7

Sind in etwa 14 Jahre. In Staffel 1 Soll Jack 36 sein, in Staffel 7 müsste er dann 49/50 sein und es ist 2018/2019.
SciFi ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kommst du darauf das 24 kein SciFi ist? Staffel 1 spielt 2004 (Election Year).</p>
<p>Season 1<br />
* 18 Monate vergehen *<br />
Season 2<br />
* etwa 3 Jahre vergehen *<br />
Season 3<br />
* etwa 18 Monate später *<br />
Season 4<br />
* 18 Monate vergehen *<br />
Season 5<br />
* 20 Monate später *<br />
Season 6<br />
* Etwa 4 *<br />
Redemption/Season 7</p>
<p>Sind in etwa 14 Jahre. In Staffel 1 Soll Jack 36 sein, in Staffel 7 müsste er dann 49/50 sein und es ist 2018/2019.<br />
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